Alternative zu DLSS und FSR: Intel bringt XeSS 1.3.1 - wieder ohne Frame Generation
Intel hat eine neue Version des hauseigenen Upscalers XeSS veröffentlicht. XeSS 1.3.1 bringt allerdings nur wenige Änderungen mit sich. Von einer eigenen Frame Generation für die Arc-Grafikkarten fehlt auch weiterhin jede Spur.
Nachdem Nvidia erstmals 2018 die Upscaling-Technik DLSS vorgestellt hat, begann AMD mit der Arbeit an einem Konkurrenzprodukt, das seit 2021 unter dem Namen FSR zur Verfügung steht. Und auch Intel mischt inzwischen mit. 2022 wurde XeSS veröffentlicht, das seitdem ebenso laufend weiterentwickelt wird. Passend dazu hat das Unternehmen jüngst ein neues Update der Software veröffentlicht: Statt der bisher aktuellen Version 1.3.0 gibt es künftig die Version 1.3.1, die Intel über Github zum Download bereitstellt.
Kein großer Wurf
Die Liste der Änderungen ist gegenüber der Vorgängerversion, die ein neues KI-Modell und neue Qualitäts-Presets mit sich brachte, aber vergleichsweise vage und kurz. Intel spricht lediglich von behobenen Bugs und einer verbesserten Stabilität, ohne auf die gelösten Probleme oder entwickelten Verbesserungen genauer einzugehen. Vermutlich dürfte es an der Qualität und Performance des Upscalings damit kaum Änderungen geben. XeSS 1.3.0 ist dabei bereits vor dreieinhalb Monaten erschienen, von der neuen Version XeSS 1.3.1 hätten sich manche deshalb wohl mehr erwartet.
Unter anderem gibt es mit der neuen Version weiterhin kein Anzeichen, dass Intel an einer Frame Generation arbeitet. Obwohl das Unternehmen Ende letzten Jahres einen entsprechenden Ansatz vorstellte, bleibt es also vermutlich weiterhin dabei, dass XeSS sich stattdessen vorerst nur auf die Upscaling-Technik konzentrieren soll. Immerhin: Seitdem AMD kürzlich FSR 3.1 veröffentlicht hat, kann man die dort integrierte Frame Generation in unterstützten Spielen auch mit Intels XeSS kombinieren.
Passend zum Thema: Großer Spieletest auf Intel Arc: Viele Titel laufen gut - aber nicht alle
So mancher Nutzer dürfte stattdessen dann aber wohl einfach direkt auf AMDs FSR 3.1 wechseln, das auf den Grafikkarten aller Hersteller läuft. Inwiefern sich Intel mit dem Verzicht auf die Frame Generation einen Gefallen tut, ist daher fraglich. XeSS dürfte für den Erfolg der Arc-Grafikkarten aber ohnehin zweitrangig sein. Der Treiber-Support, die Performance, die Effizienz und natürlich auch der Preis dürften hier deutlich stärker ins Gewicht fallen. Inwiefern Intel den Vorsprung der Konkurrenz diesbezüglich abbauen kann, wird man beim Release der kommenden Battlemage-Grafikkarten sehen.
Kann XeSS ohne Frame Generation relevant bleiben? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Intel (Github) via Videocardz

Und eigentlich ist XeSS 1.3 auch nicht brandneu, sondern findet sich bereits in einigen Spielen. Neu ist nur, dass man auf Github an den Code kommt.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Schlimmer, weil verwirrender, ist, dass Intel bei XeSS 1.3 an den Presets gefummelt hat und als einziger Hersteller vom Muster "Quality = 67 Prozent Render Scale" abweicht. Wir haben längst reagiert und schreiben nicht mehr Quality, sondern (sperrig) "67 % Upscaling" - gerade erst in Avatar: https://www.pcgameshardwa...
MfG
Raff
Gab doch vor kurzem erst eine News dazu