Intel Arc: Grafikkarten mindestens von Asus, Gigabyte und MSI
Von Intels Grafikkarte Alchemist wird es laut chinesischen Medien auch Karten der Anbieter Asus, Gigabyte und MSI geben. Damit hätte Intel zumindest drei große Marken an Bord. Man vermutet aber, dass auch andere Board-Partner aufspringen werden.
Update: Mittlerweile wurden die Hinweise auf Asus, Gigabyte und MSI als potenzielle Board-Partner von den Quellen entfernt und ein Intel-Sprecher aus Deutschland betonte, dass man bislang keine fixen Partner genannt habe. Im zitierten Inhalt sei lediglich davon die Rede gewesen, dass Intel generell mit Partnern zusammenarbeitet und Designs zur Verfügung stellt.
Original-Artikel: Mindestens von den auch im Westen vertretenen Anbietern Asus, Gigabyte und MSI wird es Arc-Grafikkarten von Intel geben. Das berichten chinesische Medien unter Berufung auf ein Interview mit Intels Raja Koduri. Ob es sich dabei um Custom-Designs handelt oder um mit Stickern versehene Referenzmodelle, bleibt dabei offen. Von Asus und MSI gab es ohnehin schon Hinweise darauf, dass man am Launch der Arc-Grafikkarte mit dem Alchemist-Modell teilnehmen wird. Neu ist im Pool Gigabyte und man darf wohl auch davon ausgehen, dass noch einige andere Board-Partner aufspringen werden.
"Derzeit gibt es OEM-Hersteller wie ASUS, MSI, Gigabyte und andere, die diskrete Intel Arc-Grafikkarten auf den Markt bringen werden, in der Hoffnung, gemeinsam mehr Geschäftsmöglichkeiten im Bereich der diskreten Grafiktechnologie und des Grafikkartenmarktes zu entwickeln." - MyDrivers
Custom-Designs werden zu diesem Zeitpunkt eigentlich fest erwartet, fraglich bleibt eben der Umfang und von welchen Anbietern.
Mit Hinblick auf konkrete Produkte erwartet Koduri laut dem Interview offenbar, dass es von den Arc-Alchemist-Grafikkarten auch Custom Designs geben wird. Das überrascht kaum: Durch Grafikkarten aus bekannten Reihen wie "Strix" oder "Eagle" würde das Marketing der entsprechenden Hersteller abfärben. Nur mit reinen Intel-Grafikkarten könnte sich das Unternehmen hingegen wohl nur schwer am Markt etablieren.
"Ich denke, dass es Unterschiede zwischen den Partnern und ODMs geben wird, und das wird letztendlich zu Vorteilen für die Kunden führen." - Raja Koduri
Die ersten Chips werden auf Basis der Xe-HPG-Architektur vom Typ Alchemist sein - der Codename für die bislang als DG2 bezeichneten Einheiten. Die Codenamen für die kommenden Generationen stehen auch schon fest: Battlemage, Celestial und Druid (A, B, C, D). Offiziell startet Alchemist laut Intel im ersten Quartal 2022. Mehr Details will man noch bis Ende 2021 bekannt geben.

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*) Wobei das ja noch nicht einmal einen Mehrwert für Intel generieren würde, da XeSS ja grundsätzlich auch auf allen anderen modernen GPU-Architekturen laufen können soll, weil es ebenso Hardware-agnostisch ausgelegt ist ... und damit recht hart gegen DLSS ausgerichtet ist, das nVidia zusätzlich als verkaufsförderndes Feature nutzt, da es nVidia-exklusiv ist.
Glaubt man zudem Moores Law is Dead, dann gibt es keine GPUs direkt von Intel, sondern die haben sich einen Partner gesucht, der für sie die GPUs fertigen wird, vermutlich ähnlich zur Datacenter-GPU XG310, die von H3C gefertigt wird. Laut MLiD handelt es sich bei diesem Partner um keinen bei Gamern bekannten Partner, was auch die bisher vergleichsweise wenigen Leaks erklärt und das bei den üblichen Verdächtigen bisher kaum was über Xe-HPG in Erfahrung zu bringen war.
Dass aber auch die bei Endkunden allgemein bekannten Hersteller hier und da gewonnen werden konnten war letzten Endes absehbar, wobei deren Anzahl zweifellos am Ende auch limitiert bleiben wird, da Intel sicherlich nicht plötzlich mit einem zu nVidia vergleichbaren Volumen auf den Markt preschen wird. Man darf gespannt sein, wie groß sie Xe-HPG aufhängen werden und wie hier grundsätzlich ihre Auftreten bzgl. P/L sein wird. Gemäß MLiD war bisher von (relativ!) hoher Stückzahl (vermutlich eher relativ zu AMD) und einem aggressiven Pricing die Rede, was durchaus das Ziel erkennen lässt, hier schnell erste, relevante Martkanteile gewinnen zu wollen.
Eine spannende Fragen dürfte zudem sein, wie leistungsfähig deren Raytracing-Implementation ist. Hier wird man sich an nVidia messen lassen müssen, die aktuell den Standard definieren.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: XeSS wird FSR absehbar bereits übertreffen, weil die Einführung einer solchen Technik ansonsten vollkommen sinnbefreit wäre. Intel könnte zwar dennoch versuchen derartiges durchzudrücken *), jedoch würden die Entwickler da wohl kaum mitspielen, wenn kein Mehrwert ggü. FSR zu verzeichnen wäre, sie aber dafür zusätzlichen Entwicklungsaufwand hätten (und das, obwohl natürlich auch HPG FSR nutzen können wird). Entsprechend darf man annehmen, dass XeSS mit seinem AI-basierten Ansatz hier mehr abzuliefern vermag als FSR.
*) Wobei das ja noch nicht einmal einen Mehrwert für Intel generieren würde, da XeSS ja grundsätzlich auch auf allen anderen modernen GPU-Architekturen laufen können soll, weil es ebenso Hardware-agnostisch ausgelegt ist ... und damit recht hart gegen DLSS ausgerichtet ist, das nVidia zusätzlich als verkaufsförderndes Feature nutzt, da es nVidia-exklusiv ist.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Wie erklärt, hier wird es gesichert keine Wunder geben. Eine GTX 1070 FE liegt bei um die 150 W TBP. Eines der Xe-HPG-Modellen wird das Niveau sicherlich auch treffen, dann aber keine RTX 3070-Leistung abliefern, sondern mit weniger als 512 EUs (und hohem Takt) auskommen müssen.
Beispielsweise AMDs RX 6600 XT liegt bei um die 160 W. Eine RTX 3060 liegt minimal darüber.
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[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] kann dir sicher mehr dazu sagen
Edit:
Hier auch noch die News dazu, kam eben erst online:
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