Intel Investor Day: Fahrplan für Arc-Grafikchips und Überblick über die Technologie-Roadmap [Update]

10
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Investor Day: Fahrplan für Arc-Grafikchips und Überblick über den technologischen Fahrplan (1)
Quelle: Intel

Intel hat auf dem Investor Day einen Überblick über den technologischen Fahrplan gegeben. Für Spieler relevant sind primär die Grafikchips, zu denen es nun Release-Fenster gibt.

Original-Artikel vom 17.02.2022: Intel hat Investoren über den Fahrplan für das Jahr 2022 informiert. Wir greifen die für Spieler relevanten Punkte vorab heraus, wo natürlich insbesondere die Grafikkarten ein heißes Thema sind und da gabs Termine: Im ersten Quartal 2022 sollen Partner von Intel Notebooks mit Arc-Grafikchip anbieten, die den Codenamen Alchemist haben. Erst ab dem zweiten Quartal folgen Add-in-Karten für Desktops, wie zuletzt vermutet, ab dem dritten Quartal dann für Workstations. 4 Millionen Einheiten möchte Intel im Jahr 2022 ausliefern. Diese Modelle werden allerdings noch nicht ins High-End-Gaming-Segment vorstoßen. Dazu hat Intel die Arbeit an den kommenden Celestial-Produkten begonnen. Die daraus resultierenden Produkte sollen das "Ultra-Enthusiast-Segment" bedienen. Außerdem soll im Jahr 2022 "Project Endgame" starten. Der "ermöglicht es Nutzer:innen, über einen Service auf Intel Arc-GPUs zuzugreifen, um kontinuierliche Rechenleistung mit geringer Latenz zu erhalten."

Accelerated Computing Systems and Graphics

Zu Prozessoren, die für Spieler relevant sind, wurde derweil (noch) nichts gesagt. Damit bleibt es bei der (alten) Auskunft, dass gegen Ende 2022 der Alder-Lake-Nachfolger starten soll. Bei den Prozessoren ist der Höhepunkt des Jahres seitens Intel sicher der Start von Sapphire Rapids. Die Prozessoren für Workstations und Server werden erstmals auch mit HBM verfügbar sein und bringen laut Intel eine 2,8-fache Steigerung gegenüber den Intel Xeon Prozessoren der dritten Generation. Auf Sapphire Rapids basierende HEDT-Prozessoren wurden nicht erwähnt.

Passend zu Sapphire Rapids soll noch in diesem Jahr Ponte-Vecchio-GPUs für das Aurora-Supercomputerprogramm verfügbar sein und "bis zu 2,6-fachen Leistung im Vergleich zur marktführenden Lösung bei einem komplexen Finanzdienstleistungs-Workload" bieten. Mit Arctic Sound-M hat Intel zudem für Mitte 2022 einen hardwarebasierten AV1-Encoder in der Pipeline, der eine 30-prozentige Bandbreitenverbesserung zu erzielen soll. Und mit Falcon Shores ist für 2024 eine Architektur geplant, die x86- und Xe-Technik in einem einzigen Sockel zusammenführt. Und über die Custom Compute Group will Intel auch maßgeschneiderte Lösungen für Blockchain, Supercomputing, Automotive und Co anbieten. Mit Custom-Chips hat beispielsweise AMD bei Konsolen recht großen Erfolg.

Intel Foundry Services

Im Bereich des Intel Foundry Service wurde die Entwicklung einer neuen und offenen Automotive-Compute-Plattform angekündigt: "Chiplet-basierte Bausteine zusammen mit den fortschrittlichen Packaging-Technologien von Intel werden eine hohe Flexibilität für die Entwicklung von Lösungen bieten, die dazu optimiert sind, den Compute-Bedarf von Fahrzeugen der nächsten Generation zu erfüllen."

Network and Edge Group

Um das Wachstum in diesem Markt zu beschleunigen, hat Intel 2021 die Network and Edge Group (NEX) gegründet. Sie produziert programmierbare Hardware und offene Software von der Cloud über das Internet und 5G-Netzwerke bis hin zum intelligenten Edge, um diese Möglichkeit zu nutzen. Die Gruppe soll einen bedeutenden Beitrag zum Gesamtwachstum des Unternehmens leisten.

Technology Development

Zum Schluss hat sich Intel auch zum Status und zur Entwicklung der hauseigenen Fabs geäußert. Intel möchte bis 2025 die "die Führung bei der Transistorleistung pro Watt zurückzugewinnen" und sei damit im Zeitplan. Auf Basis des Intel-7-Prozesses (10 nm) sollen im Laufe des Jahres weitere Produkte erscheinen. In der zweiten Jahreshälfte sollen zudem Produkte auf Basis des Intel-4-Processes (7 nm) erscheinen und 20 Prozent mehr Transistor-Performance pro Watt bieten. In der zweiten Jahreshälfte 2023 soll der Intel-3-Prozess (5 nm) in Serie gehen und noch einmal 18 Prozent pro Watt bringen. Für den Intel-20A-Prozess im ersten Halbjahr 2024 verspricht Intel 15 Prozent; für den Intel-18A-Prozess in der zweiten Jahreshälfte 2024 weitere 10 Prozent.

Intel investiert zudem ins Packaging, um die zunehmende Verbreitung von MCM-Designs (Multi Chip Module) Rechnung zu tragen; 2022 für Sapphire Rapids und Ponte Vecchio sowie Meteor Lake; im Jahr 2023 dann auch Foveros Omni und Foveros Direct. Mit Blick auf Technologien wie High-NA EUV, RibbonFET, PowerVia, Foveros Omni und Direct verfolgt Intel nach eigenen Angaben das Ziel, bis zum Ende des Jahrzehnts etwa eine Billion Transistoren in einem einzigen Bauelement zu realisieren.

Quelle: Intel


Client Computing, Datacenter & AI

Update vom 18.02.2022: Intel hat nun noch den zweiten, neben den Grafikkarten für Spieler relevanten Teil ergänzt - Client-Computing. Da zeigt man den Fahrplan von 2022 bis 2024 auf und nennt Release-Fenster für...

  • Raptor Lake: Die Auslieferung soll im zweiten Halbjahr 2022 starten und zweistellige Performance-Verbesserung liefern sowie verbesserte OC-Funktionen. Die CPUs in 10 nm werden mit bis zu 24 Kernen und 32 Threads feilgeboten werden.
  • Meteor Lake: Meteor Lake in 7 nm wird 2023 die erste CPU sein, die auf Tiles setzt, von denen neben 20A bei Intel auch welche bei Zulieferern bezogen werden.
  • Arrow Lake: Beerbt das eben besprochene Design im Jahr 2024.
  • Lunar Lake: "Im Rahmen seiner IDM-2.0-Strategie wird Intel sowohl interne als auch externe Prozesse nutzen, um marktführende Produkte zu liefern."

Einen etwas detaillierteren Fahrplan gab es auch noch einmal für die Serverseite für die Zeit von 2022 bis 2024, aber auch hier sei gesagt, dass von einer neuen HEDT-Plattform bisher nichts zu sehen ist. Nachdem sich auch AMD bei Threadripper sehr bedeckt hält und bisher nur Lippenbekenntnisse geliefert hatte, dürfte man hier nicht die größten Erwartungen haben.

  • Sapphire Rapids: Soll im ersten Quartal 2022 starten und setzt auf 10 nm. Intel verspricht hier "signifikante" Leistungsverbesserungen.
  • Emerald Rapids: Startet 2023 in 7 nm und soll neben verbesserter Rechenleistung auch mehr Speicher unterstützen und die Sicherheit erhöhen.

Künftige Xeon-Generationen werden eine zweigleisige Roadmap haben, die auf Performance-Cores (P-Cores) und Efficient-Cores (E-Cores) basieren. Intel bringt das Hybrid-Design also auch auf den Server und in Workstation. Auf diesem Weg verspricht Intel die Leistung pro Watt, die Segmentfunktionen und die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit von Intel innerhalb der Branche maximieren.

  • Sierra Forest: Wird 2024 das heterogene Design mit E-Cores im Server- und Workstation-Bereich einführen und in 5 nm produziert.
  • Granite Rapids: Startet ebenfalls 2024 und führt das bekannte Design mit P-Cores fort, die in 5 nm produziert werden sollen.
10
    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        "nicht so ganz glückliche Prozessbenennung"? ... Warum das? Die letzte Umbenennung war zweifellos die beste Wahl und ist treffend. "Intel 7" um hier klar zu kennzeichnen, dass das ein Prozess ist, der mit TSMCs 7nm-Nodes konkurriert, "Intel 4" zur Vergleichbarkeit mit TSMCs N5/N4-Prozessen (alle zugehörig zur 5nm-Kategorie), usw.
        Plausibel und einfach und keinesfalls neu was Intel hier macht. Beispielsweise TSMC hat seine vierte 16nm-Generation auch kurzerhand in 12FFC (um)benannt, damit man "konkurrenzfähiger" i. V. z. GloFo und Samsung auftreten konnte.
        Sorry hab mal wieder im Stress geschrieben und mich nicht zu Ende ausgedrückt:
        Zum einen nicht glücklich, weil man zuerst wenigstens irgendeinen Bezug zu realen Größen hatte, aber vor allem war gemeint, dass man in kurzer Zeit gleich mehrfach umbenannt hat.
        Zitat von gerX7a
        "nur 20 % Perf/Watt" ... sehe ich nicht so, da man hier ebenso nach aktuellem Stand mit einer hohen Schlagzahl unterwegs ist und Intel hat ja jetzt schon belegt, dass man selbst mit einem leicht schwächeren Intel 7 bei ADL dennoch gut konkurrieren kann. Zur Übersicht:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Quelle: https://www.anandtech.com... (von Juli 2021). Interessant daran dürfte zudem noch sein, dass Intel gestern alle hier von Ian zusammengetragenen Prozess-Zeiträume von Intel 4 bis 18A erneut bestätigt hat.
        ja vielleicht schafft man es wieder wie früher zu exekutieren. Seit ich mich gür Gardware interessiere hat Es Intel tatsächlich im 2-Jahrestajt zu neuen Prozessen geschafft. Bis 2016.
        Zitat von gerX7a
        "Zen 4 davonziehen i. V. z. Raptor Lake" ... Davon würde ich ausgehen, denn alles andere wäre enttäuschend, da hier ein ein wesentlich modernerer Node zum Einsatz kommt.
        Entsprechend dürfte hier Meteor Lake das "Einfangen" zufallen, was ihm aufgrund der vielen Neuerungen voraussichtlich auch relativ sicher gelingen dürfte.
        Schau ma mal, ich habs noch nicht eilig mit dem Tausch des Unterbaus. Zen 4 noch heuer? Meteor Lake (2023). Kurz darauf vielleicht schon Zen 5... mal schauen
        Hängt auch vom GPU Markt ab
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        "nicht so ganz glückliche Prozessbenennung"? ... Warum das? Die letzte Umbenennung war zweifellos die beste Wahl und ist treffend. "Intel 7" um hier klar zu kennzeichnen, dass das ein Prozess ist, der mit TSMCs 7nm-Nodes konkurriert, "Intel 4" zur Vergleichbarkeit mit TSMCs N5/N4-Prozessen (alle zugehörig zur 5nm-Kategorie), usw.
        Plausibel und einfach und keinesfalls neu was Intel hier macht. Beispielsweise TSMC hat seine vierte 16nm-Generation auch kurzerhand in 12FFC (um)benannt, damit man "konkurrenzfähiger" i. V. z. GloFo und Samsung auftreten konnte.
        Sorry hab mal wieder im Stress geschrieben und mich nicht zu Ende ausgedrückt:
        Zum einen nicht glücklich, weil man zuerst wenigstens irgendeinen Bezug zu realen Größen hatte, aber vor allem war gemeint, dass man in kurzer Zeit gleich mehrfach umbenannt hat.
        Zitat von gerX7a
        "nur 20 % Perf/Watt" ... sehe ich nicht so, da man hier ebenso nach aktuellem Stand mit einer hohen Schlagzahl unterwegs ist und Intel hat ja jetzt schon belegt, dass man selbst mit einem leicht schwächeren Intel 7 bei ADL dennoch gut konkurrieren kann. Zur Übersicht:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Quelle: https://www.anandtech.com... (von Juli 2021). Interessant daran dürfte zudem noch sein, dass Intel gestern alle hier von Ian zusammengetragenen Prozess-Zeiträume von Intel 4 bis 18A erneut bestätigt hat.
        ja vielleicht schafft man es wieder wie früher zu exekutieren. Seit ich mich gür Gardware interessiere hat Es Intel tatsächlich im 2-Jahrestajt zu neuen Prozessen geschafft. Bis 2016.
        Zitat von gerX7a
        "Zen 4 davonziehen i. V. z. Raptor Lake" ... Davon würde ich ausgehen, denn alles andere wäre enttäuschend, da hier ein ein wesentlich modernerer Node zum Einsatz kommt.
        Entsprechend dürfte hier Meteor Lake das "Einfangen" zufallen, was ihm aufgrund der vielen Neuerungen voraussichtlich auch relativ sicher gelingen dürfte.
        Schau ma mal, ich habs noch nicht eilig mit dem Tausch des Unterbaus. Zen 4 noch heuer? Meteor Lake (2023). Kurz darauf vielleicht schon Zen 5... mal schauen
        Hängt auch vom GPU Markt ab
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Bis MeteorLake denke ich, wir's das so passen. Ob Arrow aber wirklich so schnell kommt bleibt abzuwarten. Ich verstehe den Text nämlich aus so, dass die von dir genannte Änderungen erst mit Arrow kommen. Ob das dann alles genau so klappt wie Intel es vorsieht bleibt abzuwarten.
        Bis Meteor Lake ist das schon gesichert, weil der gemäß fertigungstechnischer Zeitrechnung schon nahezu "fertig" ist. Das Compute Tile hatte seinen PowerOn schon im März 2021 und die komplette CPU wird ihr PowerOn nun in 2Q22 haben, sodass 2023 wohl kein Problem darstellen wird. *)
        Arrow Lake dürfte vom Zeitplan her ebenso grundsätzlich gesichert sein, denn Intel spricht nur von allgewmein 2024 und einige Gerüchte sahen Arrow Lake gar schon Ende 2023. Darüber hinaus ist bekannt, dass das eine Art Refinement des Meteor Lake-Designs wird. Hier stehen, wie schon erklärt, Intel 20A (zzgl. Foveros Omni) und TSMC N3 auf der Slide, die Frage ist nur wofür. Die Wahrscheinlichkeit, dass Intel den CPU-Kern auslagert und die GPU reinholt ist eher gering, insofern dürfte Intel 20A das wahrscheinlichere Szenario für das Compute Tile bei Arrow Lake sein.

        Was du mit den "genannte Änderungen erst mit Arrow kommen" meinst, verstehe ich nicht ganz. Konkret für Meteor Lake stehen an:

        Foveros-Design, ein Base Tile in Intel 7 zzgl. weiterer Tiles
        Compute Tile (Rechenkerne) in Intel 4 (ca. ein N4-Aquivalent)
        ein vermutlich extern gefertigtes GPU Tile (hier ist nach aktuellem Stand alles vom N6 bis hinunter zum N3 möglich, letzteres scheint gar recht wahrscheinlich)

        *) Als Erwähnung am Rande: Einer Äußerung von Dr. Anne Keleher zufolge würde ich eher annehmen, dass Meteor Lake grob um die Jahresmitte herum erscheinen wird (3Q23) und nicht erst zum Ende 2023.

        Zitat von Firefox83
        4 mio Grafikkarteneinheiten im 2022?

        hört sich auch nur nach einem Tropfen auf den heissen Stein. Aber sicherlich besser als garnichts.

        bin gespannt auf die Preise und wie der GPU Markt darauf reagieren wird.
        Das wäre dann schon ein sehr großer "Tropfen", insbesondere wenn man bedenkt, dass AMD bspw. im 1HJ21 gerade mal rd. 4,8 Mio. AIBs ausgeliefert hat.
        Dass Intel als Neueinsteiger nicht mal eben mit einem Volumen ums Eck kommt, das die Konkurrenz in den Schatten stellt, sollte doch klar sein, insbesondere da es sich hier um das Erstlingswerk handelt. So mancher Interessent wird da erst mal zurückhaltend das Geschehen von der Seitenlinie aus beobachten anstatt direkt zuzugreifen und das weiß natürlich auch Intel.
        Darüber hinaus ist nun aber auch bestätigt, dass Battlemage in 2023 und Celestial bereits in 2024 folgt, d. h. hier bleibt man mit hoher Schlagzahl am Ball und man weiß ebenso, dass bereits Battlemage im HighEnd ein MCM-EMIB-Design wird, d. h. hier ist man gut aufgestellt um in vergleichsweise kurzer Zeit mit der Konkurrenz bis ins HighEnd konkurrieren zu können.

        Zum Preis: Der wird selbstredend hoch sein, weil hier der Markt aktuell einen wesentlichen Einfluss nimmt, wie bei AMD und nVidia auch. Dennoch wird Intel relativ gesehen mit einem sehr konkurrenzfähigen P/L-Verhältnis aufwarten müssen um einen guten Markteintritt vollziehen und eine natürliche Skepsis überwinden zu können, d. h. man darf vermuten, dass man hier diesbezüglich ein attraktives Produkt angeboten bekommen wird.
        Dagegen etwaige feuchte Träume a la 3070-Leistung zum Preis einer 3060 wird es selbstredend nicht geben, schlicht weil Intel das nicht nötig hat, insbesondere in der aktuellen Situation, wo sie gesichert davon ausgehene können Abnehmer für ihre GPUs zu finden, wenn die Treiber nur halbwegs gut sind und die Hardware das tut was sie soll.

        Zitat von Rollora
        Danke für die Ergänzung.
        "nicht so ganz glückliche Prozessbenennung"? ... Warum das? Die letzte Umbenennung war zweifellos die beste Wahl und ist treffend. "Intel 7" um hier klar zu kennzeichnen, dass das ein Prozess ist, der mit TSMCs 7nm-Nodes konkurriert, "Intel 4" zur Vergleichbarkeit mit TSMCs N5/N4-Prozessen (alle zugehörig zur 5nm-Kategorie), usw.
        Plausibel und einfach und keinesfalls neu was Intel hier macht. Beispielsweise TSMC hat seine vierte 16nm-Generation auch kurzerhand in 12FFC (um)benannt, damit man "konkurrenzfähiger" i. V. z. GloFo und Samsung auftreten konnte.

        "nur 20 % Perf/Watt" ... sehe ich nicht so, da man hier ebenso nach aktuellem Stand mit einer hohen Schlagzahl unterwegs ist und Intel hat ja jetzt schon belegt, dass man selbst mit einem leicht schwächeren Intel 7 bei ADL dennoch gut konkurrieren kann. Zur Übersicht:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Quelle: https://www.anandtech.com... (von Juli 2021). Interessant daran dürfte zudem noch sein, dass Intel gestern alle hier von Ian zusammengetragenen Prozess-Zeiträume von Intel 4 bis 18A erneut bestätigt hat.

        "Zen 4 davonziehen i. V. z. Raptor Lake" ... Davon würde ich ausgehen, denn alles andere wäre enttäuschend, da hier ein ein wesentlich modernerer Node zum Einsatz kommt.
        Entsprechend dürfte hier Meteor Lake das "Einfangen" zufallen, was ihm aufgrund der vielen Neuerungen voraussichtlich auch relativ sicher gelingen dürfte.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Firefox83
        4 mio Grafikkarteneinheiten im 2022?

        hört sich auch nur nach einem Tropfen auf den heissen Stein. Aber sicherlich besser als garnichts.

        bin gespannt auf die Preise und wie der GPU Markt darauf reagieren wird.
        Da die Preise vom Mining abhängen wohl so gut wie garnicht.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Die tatsächliche Transistorgröße ist ja bei keinem Hersteller in der Art gemeint/benannt, also ja, was der Autor im Wesentlichen vor Augen gehabt haben dürfte ist, dass der Prozess mal als "10 nm" (intern P1274) entwickelt und eingeführt wurde, in der aktuellen Iteration vormals als "10nm++(+)" (mal zwei, mal drei Plus, hier war Intel intern selbst inkonsistent) bezeichnet wurde, dann als "10nm Enhanced SuperFin" und jetzt für einen kompetetiven Vergleich in "Intel 7" umbenannt wurde, weil dieser Prozess halt unmittelbar mit TSMCs 7nm-Prozessen konkurriert.
        Erwähnenswert wäre noch, dass Ann Kelleher auch für Intel 7 noch weitere Verbesserungen mit Blick auf Raptor Lake und Emerald Rapids SP in Aussicht gestellt hat.
        Dsnke für die Ergänzung. Ich selbst weiß das alles, sber due News selvst ist überhsupt nicht eindeutig sondern nur schnell dahingeschrieben.
        Dass Intels 10nm mehrfach umbensnnt wurde, nix mit echten 10nm zu tun hat und nur zur Vergleichbarkeit mit TSMC Intel 7 heißt könnte man erwähnen, statt in Klammer 10nm schreiben.
        10nm, 10nm+++, 10nm enhanced Superfin und Intel 7, so wirklich glücklich ist Intel mit ihrer Benennung nicht
        Zitat von gerX7a
        20 % sind ein durchaus passabler Wert, denn bspw. TSMC gibt für seinen N5 vs. den N7 gerade mal +15 % an.
        Das schon, aber bezogen darauf, dass man jetzt Jahrelang einen gefühlten Stillstand hatte hätte ich auf Sprünge gehofft die an frühere Full-Nodes erinnern.
        Letztlich kann man Physik aber nicht überlisten.
        Wenn ich dran denke, dass Intels 7nm Prozess mal für 2018 geplant war, in DUV und mit einer theoret. Transistordichte von TSMCs 3nm Verfahren, ist das was am Ende an "Sprung" herauskommt eine kleine Enttäuschung.
        Ein bisschen hoffe ich immer noch, dass ab 20A oder 18A Intel die GPUs selbst fertigt, und sich nicht alle die Feetigungsmengen bei TSMC teilen
        Zitat von gerX7a
        Intel spricht explizit von 2024 für Granite Rapids SP in Intel 3 als Auslieferungsdatum.
        daa tut man, stimmt.
        Ob mans halten kann ist eine andere Frage. Da bin ich nun etwas vorsichtiger mit dem Optimismus: ich weiß nicht mehr, wann SR ursprünglich für den Massenmarkt angekündigt wurde, aber bei 10nm Produkten weiß ichs wohl und die wurden halt gefühlt 10x verschoben. Cannon Lake 2016, Ice Lake 2017, Tiger Lake ("7nm" alias Intel 3/4)- 2018
        Zitat von gerX7a
        Ob Arrow Lake auch in Teilen auf Intel 3 wechselt (leichter Migrationspfad) ist dagegen nicht ganz klar. Jedoch gab es eine Slide, die Arrow Lake gar in Verbindung mit Intel 20A stellte, das bereits im 1HJ24 zur Verfügung stehen soll, d. h. bereits Arrow Lake könnte erneut einen größeren Sprung machen, voraussichtlich dann im 2HJ2024.
        Ergänzend wurde in diesem Kontext auch TSMCs N3 genannt, der möglicherweise für die iGPU (jetzt tGPU genannt) genutzt werden wird, ein komplett separiertes, Tile-basiertes Design. Hier ist nur nicht klar ob dieses schon in Verbindung mit Meteor Lake kommen wird oder erst mit Arrow Lake.
        Soweit mir in Erinnerung kommt schon bei Meteor Lake ein Teil bzw Tile von TSMC
        Zitat von gerX7a
        Nein, eigentlich eher nicht. Beispielsweise die kommunizierten Performance-Zugewinne von ADL waren auch Mittelwerte und nicht etwa der maximal erzielbare Peak-Wert im Einzel- oder gar Ausnahmefall. Das war was, was bspw. Ian Cutress mit als erstes prüfte, als er ein Sample in die Hand bekam und die Aussagen waren im Großen und Ganzen stimmig. Darüber hinaus bedeut "zweistellig" aber auch erst mal nur mindestens +10 % (ggf. gerundet ausgehend von +9,5 % ? )
        ja. Ich mein es ist möglich: Cache bringt was und Takt um 5% angehoben, dazu schnellerer DDR5 Support und ein optimierter Scheduler, Branch prediction etc. Auch hier bin ich eher vorsichtig optimistisch, auch ob das Ganze mit höheren Verbräuchen einher geht. Die + 10% von Früher bei diversen neuen Gens musste man zuerst mal mit der Lupe suchen, ksmen erst später, auch mit besseren Compilern.
        Zitat von gerX7a
        und die Aussage wäre schon erfüllt, ein Ziel, das sich mit leichten Prozessverbesserungen, Optimierungen am Cache-Subsystem und an der Plattform sicherlich realisieren lässt.
        Auf die Kernzahl wird sich diese Aussage zweifellos nicht beziehen, denn da könnte RPL gar große zweistellige Zugewinne verzeichnen, aber das wäre auch eine extrem schiefe Aussage, die selbst Intel eher selten unterläuft.

        Scha ma mal. Sonst wird halt Zen 4 davon ziehen bis Meteor kommt
        Zitat von gerX7a
        Ein Fehlgriff des Autors, denn Meteor Lake wird Intel 4 nutzen für das Compute Tile, jedoch nichts mit Intel 20A zu tun haben.
        ja, weiß nicht was da passiert ist
        Zitat von gerX7a
        Ab Ende bleibt wie immer: Abwarten un Tee trinken ob die Planung so aufgehen wird ...
        Das werde ich eben auch machen. Nach Jahren des Stillstands ist jetzt einiges gelöst worden, mal sehen ob alles so aufgeht
        Zitat von Firefox83
        4 mio Grafikkarteneinheiten im 2022?

        hört sich auch nur nach einem Tropfen auf den heissen Stein. Aber sicherlich besser als garnichts.

        bin gespannt auf die Preise und wie der GPU Markt darauf reagieren wird.
        da muss ich deinen Optimismus bremsen, sofern du einen hast: da Intel nicht selbst fertigt, kann man keinen Preiskrieg anzetteln um Marktanteile zu holen...
      • Von Firefox83 Freizeitschrauber(in)
        4 mio Grafikkarteneinheiten im 2022?

        hört sich auch nur nach einem Tropfen auf den heissen Stein. Aber sicherlich besser als garnichts.

        bin gespannt auf die Preise und wie der GPU Markt darauf reagieren wird.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk