Intel Arc Alchemist: Beschnittene DG2-GPU mit 448 EUs bestätigt
Ein weiterer Grafikprozessor aus Intels kommender Grafikkartenreihe ist mittlerweile offiziell. Dabei handelt es sich um einen beschnittenen Chip des DG2-Vollausbaus.
Laut einem kürzlich veröffentlichten Beitrag zum "Mesa"-Open-Source-Treiber für OpenGL und die Vulkan-API wird Intel mit der DG2-448 auf einen beschnittenen Chip unterhalb des DG2-512-Vollausbaus setzen. Das besagte Modell wurde demnach verwendet, um die in den Treiber eingeführten Optimierungen der Pixel-Pipeline zu überprüfen. Der Patch mit seiner Beschreibung wurde von Francisco Jerez veröffentlicht, der Teil des Open-Source-Treiber-Teams von Intel ist.
Dabei ist es nicht das erste Mal, dass von der abgespeckten DG2-512-GPU zu hören ist: Sie wurde erstmals im Juni dieses Jahres gesichtet, wobei der Leak die Performance auf dem Niveau der Geforce RTX 3070 verortete, es jedoch unklar blieb, welche Art von Benchmark zum Vergleich verwendet wurde.
Intel Arc Alchemist: Offene Fragen
Laut Videocardz.com gibt es trotz der erwarteten Markteinführung von Intels Grafikkarten für das erste Quartal des nächsten Jahres immer noch mehr Fragen als Antworten zum Arc-Alchemist-Lineup. Intel hat bisher nur zwei GPUs vorgestellt: 512EU- und 128EU-Varianten, obwohl in den Leaks auch eine 384EU-Variante zu sehen war. Zum jetzigen Zeitpunkt sei unklar, ob die 384EU-Variante gestrichen wurde oder ob sie von Anfang an gar nicht existent war.
Quelle: Videocardz
Intel Arc Alchemist: GPU-Übersicht
Dem Bericht zufolge sei aber sicher, dass Intel definitiv versuchen wird, teilweise deaktivierte Chips als Low-End-Modelle zu verkaufen. Ein Modell der oberen Mittelklasse mit 448 Execution Units (3.584 Shading Cores) könnte demnach gut in das Preissegment von 300 bis 400 US-Dollar passen, wenn man den Performance-Schätzungen glauben möchte, welche die DG2-GPUs mit AMDs Navi 22 und Nvidias GA104-GPUs vergleichen.


Informationen wie ein möglicher Preis und Performance sind voraussichtlich ausnahmslos auf Leaks zurückzuführen. Beispielsweise MLiD erklärte schon vor zwei, drei Monaten, dass das Topmodell bis in etwa in den Bereich einer RTX 3070 (Ti) vordringen können soll.
Ergänzend dazu macht eine UVP von 900 € für so ein Modell, auch wenn dieses tatsächlich 16 GiB besitzen sollte, wie allgemein angenommen wird, keinen Sinn. Die RX 6700 XT hat eine MSRP von 479 US$ und die RTX 3070 ist bei 499 US$ aufgehängt. Entsprechend muss Intel's Topmodell in einem vergleichbaren Bereich liegen. *) Was der Markt dann nachgelagert aus deren MSRP machen wird, ist dagegen ein anderes Thema.
*) Die voraussichtlichen 16 GiB GDDR6 lassen keinen nennenswerten Preisaufschlag im Vergleich zur Konkurrenz zu und möglicherweise muss Intel auf diesen gar vollkommen verzichten um seinem Markteinstieg Tribut zu zollen.
MLiD spache vor zwei, drei Monaten gar von einem anvisierten "sehr aggressiven" Preis seitens Intel, was auf das Bestreben schnell Marktanteile gewinnen zu wollen hindeuten würde. Eine derartige Planung kann sich aber innerhalb von einem halben Jahr und mit signifkanten Änderungen in den Lieferketten auch mal schnell ändern, sodass man darauf vorerst nicht allzu viel geben und das bestenfalls als eine Möglichkeit im Hinterkopf behalten sollte.
*) Beispielsweise insbesondere mit den mobilen Ablegern wird man das im Auge haben, denn gefertigt im N6 und als Bundle mit einem TGL oder ADL SoC könnte Intel da vermutlich attraktive Pakete für Laptops den OEMs anbieten.
Hinzu kommt, dass Intel auch schon erklärte ebenso den Workstation-Markt mit seinen Produkten angehen zu wollen. Mit Blick auf die Treiber und Zertifizierungen wird das vermutlich noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, ich würde aber vermuten, dass die bereits mittelfristig nVidia und AMD einige Kopfzerbrechen bereiten werden, was alleine schon schlicht ihren beträchtlichen Ressourcen geschuldet sein dürfte und die sie ganz offensichtlich darauf auch zu verwenden scheinen.
Man möge sich einfach daran gewöhnen (mein eigenes Beispiel) statt jedes Jahr eine neue GPU für 500-600€ zu kaufen eben alle 3-4 Jahre eine für 1500-2000€ zu kaufen. Kostet langfristig dasselbe und da die Leistungssprünge immer kleiner geworden sind (bzw. weitgegehnd nur durch mehr Stromaufnahme erzielt wurden insbesondere bei der letzten Generation) ists auch kein Problem performanceseitig. Ich hab jetzt seit ich glaub 3 Jahren ne RTX2080@180W drin. Reicht für alles was ich machen will noch immer problemlos - und selbst bei ner Neuanschaffung würde es nicht unbedingt viel schneller wenn ich <200W bleiben wollte (was ich hinsichtlich Wärmeentwicklung und Lautstärke anstrebe, nicht wegen den paar cent Stromkosten bevor wieder einer rechnet). Der Kaufanreiz hält sich bei mir also ganz unabhängig von den Preisen sowieso sehr in Grenzen. ne 3080er müsste schon unter 500€ fallen bis ich die kaufen wollte
Ich meine das die GTX 980 die letzte Karte war welche im ~ Jahresrhythmus erschinen ist.
Auch war die GTX 980 die letze Karte die man für ~600€ (als Custom Modell) kaufen konnte.
Will sagen man hat sich schon etwas daran gewöhnt nicht jedes Jahr ne neue Generation "günstig" kaufen zu können.
Meine "alte" RTX 2080 macht nun in 1440p (teilweise mit DSR) und dank DLSS / Freesync immer noch eine verdammt gute Figur.
Habe die auch nur gegen die jeztige RTX 3080 ausgetauscht weil das die MSI Sea Hawk ist.
(Wassergekühlt => leise in Desktopmodus, 3D-Modus und lässt sich sehr gut undervolten) .
Funfakt: zum Zeitpunkt des Kaufes was es auch die günstigste (ca. 1K€) die man überhaupt kaufen konnte.
Zitat aus PCGH Text
Dem Bericht zufolge sei aber sicher, dass Intel definitiv versuchen wird, teilweise deaktivierte Chips als Low-End-Modelle zu verkaufen. Ein Modell der oberen Mittelklasse mit 448 Execution Units (3.584 Shading Cores) könnte demnach gut in das Preissegment von 300 bis 400 US-Dollar passen, wenn man den Performance-Schätzungen glauben möchte, welche die DG2-GPUs mit AMDs Navi 22 und Nvidias GA104-GPUs vergleichen.
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rausgegeben haben die eigentlich nichts, auch nicht zu ihrer PCI5.0 Karte, könnte auch sein die kommt erst mit Predator Lake CPU das System soll ja auf Gaming ausgelegt sein. Stichwort: optimierte Speicherlösungen.
Dann hätte Intel eine PCI5.0 Plattform geschaffen die nur von nVidia 3090Ti besetzt wird
Möglich ist ja alles.
Der Kryptomarkt ist sicherlich ein Preistreiber und die Chipknappheit tut ihr übriges, spekulierte "böse Machenschaften" wie künstliche Verknappung vielleicht, vielleicht auch nicht. Sicher ist aber dass nach der Zeit auch der letzte gemerkt haben muss, dass der Hardwaremarkt ganz offensichtlich über lange Zeiten völlig unterbewertet war da es da ganz offenbar kein Problem darstellt, Grafikkarten für das zwei- oder dreifache (oder noch mehr) des damaligen Preises zu verkaufen. Natürlich werden die Preise wieder ein bisschen runtergehen wenn Verfügbarkeiten wieder hoch sind irgendwann und die hersteller sich wieder gegenseitig etwas unter Druck setzen - aber ein Topmodell (oder das direkt darunter) unter 1000€ wird es schlichtweg sehr wahrscheinlich nie wieder geben sofern nicht eine andere Art von nicht vorhersehbarer Disruption des Marktes erfolgt.
Man möge sich einfach daran gewöhnen (mein eigenes Beispiel) statt jedes Jahr eine neue GPU für 500-600€ zu kaufen eben alle 3-4 Jahre eine für 1500-2000€ zu kaufen. Kostet langfristig dasselbe und da die Leistungssprünge immer kleiner geworden sind (bzw. weitgegehnd nur durch mehr Stromaufnahme erzielt wurden insbesondere bei der letzten Generation) ists auch kein Problem performanceseitig. Ich hab jetzt seit ich glaub 3 Jahren ne RTX2080@180W drin. Reicht für alles was ich machen will noch immer problemlos - und selbst bei ner Neuanschaffung würde es nicht unbedingt viel schneller wenn ich <200W bleiben wollte (was ich hinsichtlich Wärmeentwicklung und Lautstärke anstrebe, nicht wegen den paar cent Stromkosten bevor wieder einer rechnet). Der Kaufanreiz hält sich bei mir also ganz unabhängig von den Preisen sowieso sehr in Grenzen. ne 3080er müsste schon unter 500€ fallen bis ich die kaufen wollte