Neues zu Arc: Intel überrascht mit dritter ACM-GPU
Heimlich, still und leise hat Intel zu den Arc-Grafikkarten zwei neue Mobilchips gestartet, die erstmals im Privatkunden-Markt auf den ACM-G12 Chip setzen. Diese soll als Zwischenschritt zwischen den bereits vorhandenen G10- und G11-Dies dienen.
Am Wochenende hat Intel zwei neue Mobil-GPUs zur Alchemist-Serie veröffentlicht, ohne dies groß anzukündigen. Dabei handelt es sich um die Modelle A530M und A570M, welche im jüngsten Treiber für die hauseigenen Grafikkarten entdeckt wurden. Der Clou: Die beiden neuen Varianten setzen auf den bis dato unbekannten ACM-G12-Chip, der vom Twitter-Nutzer BionicSquash anhand der Geräte-ID aufgedeckt wurde.
Bei diesem G12-Prozessor handelt es sich laut Videocardz um einen Zwischenschritt zwischen den beiden bereits geführten G10- und G11-Versionen, was für eine etwas verwirrende Namensgebung sorgt. Die ersten technischen Daten zu den beiden auf ACM-G12 setzenden Mobil-GPUs sind ebenfalls bereits veröffentlicht worden. So verfügt der A530M über 12 Xe-Kerne sowie 1.536 Shader-Einheiten und wird auf 1.300 MHz getaktet; der Stromverbrauch soll sich zwischen 65 und 95 Watt einpendeln.
Etwas stärker soll hingegen die A570M-Lösung sein, die mit 16 Xe-Kernen mit 2.048 Shader-Einheiten ausgestattet sein soll. Die Taktrate bleibt indes identisch zum kleineren A530M, dennoch steigt der Stromverbrauch leicht auf 75 bis 95 Watt an. Auch zum Speicher sollen hier erste Daten bekannt sein; so setzt Intels A570M auf acht Gigabyte G6DDR-Speicher mitsamt 128-Bit-Speicherinterface.
Auch wenn noch keine konkreten Benchmarks zu den neuen mobilen GPUs vorliegen, wird davon ausgegangen, dass der ACM-G12 kein Hochleistungschip sein wird; schließlich kämpfe schon der vermeintlich bessere ACM-G10 mit den Mittelklasse-Versionen von AMD und Nvidia. Der Chip selbst ist im Übrigen kein gänzlich unbekannter, denn Intel hat diesen schon in der Workstation-GPU Arc Pro A60 verbaut.

Allgemeiner Computer Mist
hahaha ^^ ;-P
28 Cores = 130 Watt
16 Cores = 95 Watt
Man achte auf die nochmals wesentlich schlechtere Effizienz, wobei ARC ja schon absolut abgeschlagen am Ende liegt.
Und was bekommt man dafür?
Theoretisch eine doppelte ARC380, die ja nur 8 Cores hat.
Wozu man jetzt unbedingt eine lahmende Grafikeinheit mit 12GB RAM auf den Markt schmeißen muss, ist auch so eine Sache.
Entweder wird das wieder nur Bauernfängerei, oder aber man will tatsächlich bestimmte Anwendungen dafür gefunden haben, wo das wirklich etwas bringen kann.
Also unsere CAD/CAM Programme in der Firma brauchen das unter normalen Umständen jedenfalls nicht, die brauchen eher passend zum RAM dann auch gleich eine stärkere GPU-Recheneinheit.
Denn wenn ich zB in einem 3D-Programm die Darstellungsqualität erhöhe, steigt die Last extrem an, vor allem beim Thema Drahtgitter und Realview-Oberflächendarstellung und Rendering, womit ich dann meine Karte sprengen kann.
Drehe ich die Quali runter und aktiviere einfache Oberflächen, so wie es bei normalen Konstruktionen üblich ist, so reicht mir die Leistung einer ARC, aber gleichzeitig reicht mir auch ein kleiner Mini-RAM.
Aber vielleicht gibt es ja im Mediabereich Videoschnittprogramme oder so, die damit bestens bedient werden, wo dann nur viel RAM und eine gute CPU gebraucht wird und lediglich irgenein wichtiger Hardware-Encoder vorhanden sein muss? Kann ich nicht sagen.
Ich sehe dafür jedenfalls aus meinem begrenzten Blickwinkel keinen bestens abgestimmten Markt.
Vielleicht kann ja jemand dazu interessante Informationen liefern, wo er diese Karte wirklich gut gebrauchen kann?
Auf jeden Fall ist mir dann aber immer noch der Verbrauch viel zu hoch.
So ein Billigding sollte sich eigentlich über den normalen Mainboard-Slot befeuern lassen können.
Auch die Kühlung steht ja nicht wirklich im Verhältnis zu dem Verbrauch, das müsste ja ziemlich heiß und laut werden, wenn das wie bei einer Anwendung üblich dann auch fortwährend Last anliegen sollte.