Immortals of Aveum: Dank Unreal Engine 5.1 kann die Grafikkarte nicht schnell genug sein
Schon Ende Juli erscheint mit Immortals of Aveum das wohl erste große Actionspiel auf Basis der Unreal Engine 5.1. Die sehenswerte Optik sorgt für hohe Systemanforderungen.
Vielleicht hat der eine oder andere PCGH-Leser bisher Immortals of Aveum von Entwickler Ascendant Studios und Publisher EA Originals verpasst. Das mag am recht sperrigen Namen liegen, obgleich man den Magie-Shooter, der als reiner Singleplayer schon am 20.7. erscheint, auf dem Zettel haben sollte. Immerhin sind hier ehemalige Entwickler von Dead Space oder Call of Duty am Werk und mit der Unreal Engine 5.1 nutzt man brandneue Technologie.
Erstes Triple-A-Spiel mit UE 5.1
Das machen die Entwickler auch in einem Blogbeitrag klar. Man sei stolz darauf, eines der ersten AAA-Spiele auf der Unreal Engine 5.1 zu veröffentlichen, so Entwickler Ascendant Studios. Die Techdemos von Epic Games seien "unglaublich", aber jetzt gehe es darum, die Technologie in ein "voll funktionsfähiges, spielbares Erlebnis" umzusetzen. Durch Beleuchtung, Physik und Videoeffekte der Unreal Engine 5.1 könne man "ein atemberaubendes Erlebnis bieten, an dem die Spieler hoffentlich noch jahrelang Freude haben werden". Dabei helfen natürlich die bekannten UE5-Engine-Module wie Nanite, Lumen und World Partition.
Das Geometriesystem Nanite soll einen Detailgrad ermöglichen, der das Gefühl von realen, bewohnten Orten vermittelt, so die Entwickler. Damit sei es möglich, Zwischensequenzen und Gameplay nahezu identisch gut aussehen zu lassen und Übergänge fließend zu gestalten. Die visuelle Wiedergabetreue sei "1:1", mit nur einigen Änderungen bei der Tiefenschärfe, der Bewegungsunschärfe und anderen filmischen Cutscene-Effekten". Das geschehe in Echtzeit und sei sehr effizient gelöst.
| Minimal | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Performance | 1080p mit 60 Fps | 1440p mit 60 Fps |
| Grafikdetails | niedrig bis mittel | mittel bis hoch |
| Betriebssystem | Windows 10 (64 bit) or later | Windows 10 (64 bit) or later |
| CPU - Intel | Core i7-9700 | Core i7-12700 |
| CPU - AMD | Ryzen 7 3700X | Ryzen 7 5700X |
| RAM | 16 GB | 16 GB |
| GPU - Nvidia | Geforce RTX 2080 Super (8 GB) | Geforce RTX 3080Ti (12 GB) |
| GPU - AMD | Radeon RX 5700XT (8 GB) | Radeon RX 6800XT (16 GB) |
| DirectX | Version 12.1 | Version 12.1 |
| Storage | 110 GB (SSD dringend empfohlen | 110 GB (SSD dringend empfohlen |
Effizienz ist auch das Stichwort beim Beleuchtungssystem Lumen. Man könne in Echtzeit weitere unterstützende Lichter und volumetrische Elemente hinzufügen, um die Umgebung atmosphärischer zu gestalten. Damit könne man vermeiden, dass sich die Beleuchtung seltsam anfühlt und die Immersion für den Spieler einen Bruch erlebt. Licht treffe nicht nur auf Charaktere und die Umgebung, sondern "es prallt davon ab, nimmt die Farbe auf und ermöglicht es, dass diese in statischen und dynamischen Objekten in der Nähe zu sehen ist".
Schlussendlich helfe World Partition dabei, riesige Levels zu erzeugen. Einige seien sogar 25 bis 30 Kilometer groß, so die Entwickler. Trotzdem wäre Immortals of Aveum kein Open-World-Spiel. World Partition helfe dabei, die großen Maps in kleinere Abschnitte zu unterteilen, die in den Speicher hinein- und herausgestreamt werden. Das erlaube "maximale visuelle Wiedergabetreue". Und das führt zu den knackigen Systemanforderungen.
Systemanforderungen von Immortals of Aveum
Im Gegensatz zu anderen Fantasy-Spielen, die "bei einigen Details sparen", wolle man bei Immortals of Aveum keine Kompromisse eingehen. Dadurch werden ältere Grafikkarten nicht mehr unterstützt, was eine "schwere Entscheidung" gewesen sei. Und so gelten für die Minimalanforderungen, die auf minimale bis mittlere Grafikdetails und 1080p mit 60 Fps ausgelegt sind: Man benötigt eine 8-GiB-Grafikkarte der Marke Geforce RTX 2080 Super oder Radeon RX 5700 XT. Dazu kommt ein Core i7-9700 bzw. ein Ryzen 7 3700X. 16 GiB RAM und 115 GByte auf einer SSD gehören ebenfalls dazu.
Wer Immortals of Aveum mit 1440p, 60 Fps und mittleren bis hohen Grafikdetails spielen möchte, der benötigt schon 12 GiB (RTX 3080 Ti) bzw. 16 GiB VRAM (RX 6800 XT). Auf CPU-Seite werden ein Core i7-12700 und ein Ryzen 7 5700X erwähnt. Der Texturenpool und die visuelle Qualität hänge laut Entwickler von der Grafikkarte ab. Verwendet man eine RTX 4090, dann fühle es sich an, "als würde man Zwischensequenzen spielen". Interessant sind auch die Aussichten: "Wenn aufgerüstete Grafikkarten oder Konsolen mit mehr Speicher auf den Markt kommen, wird es viel einfacher sein, das Spiel neu zu kompilieren, um die neue Leistung zu nutzen", so die Entwickler.
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Dafür bedarf es keiner kindlichen Fantasie oder dem Medikamentenschrank der Großeltern.
Dazu habe ich in letzter Zeit mehr als genug wenig erfolgreiche ernsthafte Diskussionen geführt, die allesamt immer und immer wieder völlig zum Scheitern verurteilt sind, weil man gegen eine Wand redet und sich mit einer Wendlerlogik konfrontiert sieht.
Man möchte diesen Leuten oder im Allgemeinen ja eigentlich nur helfen, keine unnötigen falschen Entscheidungen beim nächsten Hardwarekauf zu tätigen, aber einige fühlen sich wohl einfach angegriffen, weil es technisch bedingt halt manchmal eher eine bestimmte Gattung Markenkäufer trifft.
Ich habe gerade diese Woche noch den ganzen Abend damit verbracht einen Steamkollegen davon zu überzeugen, dass es jetzt blöd wäre sich noch eine 3070 zu kaufen.
Aber diese Leute scheinen sich immer schnell zu finden, ich hatte sofort zwei Gegenkandidaten, innerhalb von 5 Minuten, wo dann PCGH schlecht gemacht wurde, da die ja alle völlig unfähig sind und zudem von den Herstellern gekauft sind, und diverse Berichterstattungen mit Beweisen anderer Webseiten wurden ebenfalls in Grund und Boden geredet, auch könne eine Radeon mit RT niemals schneller als eine NVidia Karte sein, auch eine 3060 12GB könne eine 3070 niemals einholen. Begründung: wegen dem Takt! Ja, richtig gehört, die 3070 erreicht einen höheren Takt und damit ist die Karte immer schneller, egal was kommt. Nicht Shader oder Raytracingkerne. Nein, Takt.
Sagt genau derjenige, der angeblich lange Zeit PCGH gelesen und diese für unfähig erklärt hat und nun nach 20 Jahren Erfahrung (?) nur noch seinen eigenen Einstellungen und Ergebnissen in seinen Spielen traut.
Und genau wegen solcher Leute, die es hier auch gibt, nehme ich gerne solche Dinge, die eigentlich nur längst bestätigte Fakten und Weisheiten von damals belegen, gerne zum Anlass, dann offenkundig mehr oder weniger gute oder schlechte Witzeleien loszulassen und gegen diese armen Teufel zu sticheln. Nachtreten wäre ein unpassend gewähltes Wort, weil die es ja bisher nicht akzeptiert haben.
Ok, das war jetzt sehr viel Text.
Ich hoffe es hat keiner bis hierhin gelesen, weil sinnvolleren Inhalt als "12GB gehört die Zukunft" wird es nicht mehr geben. ^^
So, ich muss weg, die neue PCGH Print ist heute angekommen! Juhu!
Endlich wieder bezahlte Fake-Tests der Hersteller lesen. Oder so ähnlich. ;-P
Schönen Abend.
Wenn du anderer Meinung bist - schön dann sei dir die Freude überlassen dieses Spiel zu spielen und solltest dann einfach akzeptieren dass ich mich inzwischen in eine andere weit weit entfernte Galaxis zurückziehe. Es müssen nicht alle dieselben Ansichten haben. Ich kann damit leben, dass du solche Zauberkunststücken magst.
Es ging einzig darum, dass zaubern generell unglaubwürdig ist, egal in welcher Form, da es eben nicht real ist.
Und solange es nicht real ist, weißt du nicht ob es eine Disco ist, oder unsichtbar.