E3 2014: Hunt: Horrors of the Gilded Age erinnert etwas an eine B-Movie-Fassung von Left 4 Dead

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Special Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 26,99 €
E3 2014: Hunt: Horrors of the Gilded Age erinnert etwas an eine B-Movie-Fassung von Left 4 Dead (4)
Quelle: Crytek

Coop-Action im 19. Jahrhundert: Mit Axt und Gewehr suchen vier Monsterjäger in den Sümpfen von Louisiana nach einer wildgewordenen Hexe. PC Games Hardware hat sich auf der E3 2014 Hunt: Horrors of the Gilded Age angesehen.

Crytek setzt auf Free-to-Play: Neben dem MOBA Arena of Fate stellte der US-amerikanische Ableger des deutschen Entwicklers den kostenlosen Action-Titel Hunt: Horrors of the Gilded Age vor. Die Schrecken des Goldenen Zeitalters, die wir auf der E3 hinter verschlossener Tür zu sehen bekamen, sind alte Bekannte: Zombies, denen wir mit vier Helden auf dem Weg zu einer Hexe Saures geben müssen.

Riesentyp mit Riesenaxt

Im 19. Jahrhundert gibt es noch keine Raketenwerfer oder Blendgranaten: Wir schleichen uns daher in Mantel und Hut gekleidet mit Äxten und Gewehren in den Sumpf, in dem wir eine aufmüpfige Hexe besuchen sollen. Wir schnetzeln uns durch allerlei Zombies, doch müssen unsere Strategie ändern, als uns ein riesenhafter Typ mit einem noch riesenhafteren Hammer entgegentritt. Nur mit vereinten Kräften können wir ihn erst schwächen und ihm dann ein Messer zwischen die Rippen hauen. Einer unserer Mitstreiter überlebt diesen Kampf nicht: Er hat nicht heftig genug auf die angezeigte Taste gedrückt, als ihn der Hüne mit dem Hammerstiel zu erwürgen begann.

Originelles Respawning

Wir dringen weiter in den Sumpf vor, in dem es außer verfallenen Häuser und Plankenwegen keine besonderen touristischen Attraktionen gibt. Unser auf Triostärke reduziertes Team erlegt einen weiteren Hammermann, dann entdecken wir ein paar Holzsärge, die an einer Hütte lehnen. Aus einem ertönen Klopfgeräusche. Noch ein Zombie? Mit dem Gewehr im Anschlag öffnen wir den Holzkasten - und mit einem "Dankeschön!" springt unser vorhin verstorbener Kollege daraus hervor. Die Wiedergeburt unserer Freunde läuft in der Tat originell ab: Etwas später baumelt ein Kämpfer kopfüber an einem Fleischerhaken, der an einem Baum festgemacht wurde.

Die Hexe muss weg

Ein dritter Gegnertyp sind Wassermonster, die sich aus dem brackigen Sumpf erheben und auf uns losgehen. Gut, dass wir in einer Hütte neue Waffen und Munition gefunden haben - darunter auch ein Flammenwerfer, der großflächig unter den Aggressoren aufräumt. Doch auch mit der Axt gelingen gute Aktionen: So schlagen wir einem Zombie mit einem beherzten Schwung das untote Haupt ab. Schließlich rücken wir zum Zielpunkt unserer Mission vor: Einem Friedhof, auf dem sich die Hexe befindet, die wir ausschalten sollen. Die ist wohl auch schon ein paar Tage tot, denn sie schwebt in einigen Metern Höhe über uns, teleportiert wild umher und saust gelegentlich mit Schmackes auf den Boden und richtet so jede Menge Flächenschaden an. Mit Eisenketten, die wie ein modisches Accessoire an ihrem Körper baumeln, prügelt sie auf die vier Geisterjäger ein - bisweilen probiert sie mit den Ketten auch einen Würgeangriff. Als die Hexen einen unserer Gefährten im Schwitzkasten hat, wird der Bildschirm dunkel ...

Apokalypse und 19. Jahrhundert

Hunt: Horrors of the Gilded Age erinnert uns etwas an eine B-Movie-Fassung von Left 4 Dead, bei der Quentin Tarantino Regie geführt hat. Gut gefallen haben uns die witzigen Respawn-Ideen und die trockenen Kommentare der Helden - Wilhelm muss aus Deutschland stammen, seinen Sprüchen und der Aussprache nach zu urteilen. Ob das Spiel mit Daueraction und prozedural erzeugten Leveln dauerhaft punkten kann, bleibt abzuwarten. Doch hinter Crytek USA stecken zahlreiche Mitarbeiter des im Zuge der THQ-Pleite geschlossenen Studios Vigil Games (Darksiders), die jede Menge Action-Adventure-Erfahrung mitbringen. Beruhigend auch: Der Free-to-Play-Titel will nur für kosmetische Verbesserungen der Helden sowie für Erfahrungspunkte-Booster Geld haben.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Manmanman, dieser FSP Virus nervt...^^
        Ich möchte gerne Vollpreis zahlen und alle Inhalte genießen, wird das bei dem Spiel möglich sein??

        MfG
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Manmanman, dieser FSP Virus nervt...^^
        Ich möchte gerne Vollpreis zahlen und alle Inhalte genießen, wird das bei dem Spiel möglich sein??

        MfG
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