Hitman 3 - CPU- und GPU-Benchmarks
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Hitman 3 - CPU- und GPU-Benchmarks

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Im Folgenden finden Sie die Grafikkarten- und Prozessoren-Benchmarks zu Hitman 3.

Hitman 3 im Technik-Test: Grafikkarten-Benchmarks

Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit Hitman 3 vertraut gemacht. Wie immer kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce GRD 461.33 Hotfix und die Radeon Software 21.1.1. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. PCGH-typisch ist die Verwendung von maximalen Details.

Vor den Benchmarks haben wir jeden einzelnen Schauplatz des Spiels besucht und erkundet. Zwar sind alle sehenswert und voller Details, die Bildraten fallen jedoch höchst unterschiedlich aus. Letztlich landeten wir bei zwei verschiedenen Testszenen und -levels für die Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks. Erstere finden in der China-Mission statt: Die PCGH-Benchmarkszene Chongqing zeigt die bildhübsche, regendurchflutete Neon-Light-Szenerie in voller Pracht und setzt damit Grafikkarten stark zu - kein anderes Hitman-3-Level ist derart grafiklastig. Die Prozessor-Testsequenz Mendoza findet hingegen im sonnigen Argentinien statt: Wir besuchen eine große Freiluft-Party mit bester Urlaubsatmosphäre, welche von unzähligen Charakteren gespickt ist und somit die höchste CPU-Last des Spiels erzeugt.

Hitman 3 läuft auf beinahe jeder Grafikkarte flüssig (und dabei überdurchschnittlich gut auf den RX-6000-Modellen), Leistungsprobleme sind nicht zu erwarten. Die meisten Grafikkarten haben sogar einen Puffer für Supersampling in Gestalt der spieleigenen Auflösungsskalierung übrig.

Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. In Einzelfällen, etwa bei besonders anspruchsvollen Spielen, weichen wir von diesem Credo ab und testen besonders flinke Varianten. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.

Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "RTX 2080 Ti" ist nicht "RTX 2080 Ti" respektive "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti" - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

Hitman 3 im Technik-Test: Prozessor-Benchmarks

Im Vorfeld der Veröffentlichung gab der Entwickler eine Partnerschaft mit Intel bekannt, um das Spiel besser für den PC zu optimieren. Davon dürfte auch AMD profitieren, denn am Ende haben beide Hersteller x86-Technik in ihren Kernen. IO Interactive betont selbst, dass die Optimierung vor allem auch darauf hinauslaufen sollen, mehr Threads effektiv zu nutzen - dabei ist speziell von Systemen mit mehr als acht Kernen die Rede. Spieler mit schnellen Rechnern bekommen so beispielsweise mehr Menschen in Dubai zu sehen, weil die Ressourcen zur Verfügung stehen und künftig auch genutzt werden können. In Dartmoor soll dank der Verbesserungen die Zerstörung detaillierter ausfallen. Auf unsere Benchmark-Szene bezogen, welche in Argentinien stattfindet, können wir jedoch bislang keine Unterschiede zwischen den einzelnen CPUs erkennen.

Die Direct-X-12-API konnte schon in anderen Titeln Wunder bewirken, wir haben daher auch in Hitman 3 eine sehr gute CPU-Performance erwartet. Inwiefern sich die Zusammenarbeit der Entwickler mit Intel auswirkt, können wir nur erahnen, Fakt ist, dass Hitman 3 "nur" einen Vierkerner mit SMT benötigt, um flüssig über den Bildschirm zu huschen. Selbst die aktuell sehr preiswerte Mittelklasse-CPU Core i5-10400F aus dem Hause Intel, berechnet mit knapp 100 Fps mehr Bilder pro Sekunde, als die meisten Spieler benötigen. Dabei fällt die Szene CPU-lastiger aus, als alle anderen Zielorte in Hitman 3. Vor allem AMD-Prozessoren sind sehr stark unterwegs. Zwischen einem Ryzen 3 3300X und einem Ryzen 9 3900XT beträgt der Unterschied gerade einmal elf Prozent, was für ein geringes Plus an Performance für zusätzliche Threads spricht. Das zeigen auch die Daten der kleinsten Zen-3-CPU, welche dem Intel-Topmodell abermals die Rücklichter zeigt. Sie finden die Benchmark-Szene unterhalb dieser Zeilen, wir laden Sie gerne dazu ein, Ihre Werte zu veröffentlichen. Bitte achten Sie darauf, in den Audio-Optionen die Simulations-Qualität auf "Optimal" zu stellen, alle anderen Details befinden sich ebenfalls auf höchster Stufe, mit Ausnahme von AF, die Auflösung beträgt 720p. Damit die Werte vergleichbar werden, schalten Sie im Hauptmenü des Spiels in den Offline-Modus, in dem Sie die Datenschutzbestimmungen ablehnen, laden dann unseren Spielstand herunter und fügen diesen im richtigen Ordner ein, der Pfad ist im Download enthalten. Nach dem ersten Laden laufen Sie etwas durch die Gegend, laden erneut und beginnen dann den Weg wie im Video abzulaufen. Die Benchmark-Dauer beträgt PCGH-typisch 20 Sekunden.

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Wir möchten die Zahlen noch mit interessanten Frametime-Messungen untermauern, welche bei AMD durchweg besser ausfallen.

Frametimes Hitman 3
Hitman 3 Frametimes Intel
Hitman 3 Frametimes Intel Hitman 3 Frametimes AMD

Die Prozessor-Messmethodik der PCGH

Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiByte und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.

Hitman 3 im Technik-Test: Fazit

Hitman 3 entpuppt sich am PC nicht nur als gelungenes Finale der modernen Trilogie, sondern außerdem als hübsches und performantes Spiel. Die Grafik punktet mit sehenswerten Spiegelungen, viel Liebe zum Detail - die Dartmoor-Mission mit ihrem prunkvollen Herrenhaus ist besonders hervorzuheben -, glatten Frametimes und einem hohen Wiederspielwert. Wermutstropfen sind der hohe Preis für das volle Spielpaket sowie die temporäre Epic-Exklusivität. Wir sind gespannt, welche Verbesserungen das angekündigte Raytracing-Update für Hitman 3 bringen wird. Sofern nur die Spiegelungen ersetzt werden, wird sich der Nutzen in Grenzen halten. Falls jedoch auch die vorgebackene (weitgehend hübsche) globale Beleuchtung durch RT-GI ersetzt wird, könnte die Grafik noch ein wenig besser und glaubwürdiger werden. Die Performance-Reserven sind jedenfalls da und das gemächliche Gameplay, das bedachtes Vorgehen belohnt, ist ideal für einen Raytracing-Showcase. PCGH zollt der gelungenen Technik von Hitman 3 Tribut, indem das Spiel als letzter Neuzugang in den Grafikkarten-Parcours 2021 integriert wird.

Hitman 3 im Technik-Test: Impressionen aus dem Spiel

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    • Kommentare (119)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Chronik Freizeitschrauber(in)
        Hey hey und guten Abend,
        danke für deine Antwort, lohnt sich der Umstieg auf einen Ryzen 9 5900X zu einen Ryzen 7 5800X? In diesem Game vermutlich nicht aber wie siehts in der Zukunft aus (also bei anderen Games )?
      • Von Chronik Freizeitschrauber(in)
        Hey hey und guten Abend,
        danke für deine Antwort, lohnt sich der Umstieg auf einen Ryzen 9 5900X zu einen Ryzen 7 5800X? In diesem Game vermutlich nicht aber wie siehts in der Zukunft aus (also bei anderen Games )?
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Was verstehst du daran denn nicht? Zwischen dem 5600X und dem 5900X liegen gerade einmal 14% bei den min.fps. Der 5800X wird dazwischen liegen, also vermutlich bei ca. 106 - 110 fps.
      • Von Chronik Freizeitschrauber(in)
        Huhu, ich stehle mir gerade einen neuen Rechner zusammen und habe als CPU den Ryzen 7 5800X und Rxzen 9 5900 X zur Auswahl! Irgendwie verstehe ich die Frametimes von HItman 3 - Tabelle (AMD) nicht so ganz. Kann mir die mal jemand erklären! Irgendwie fehlt mir da auch der Ryzen 7 5800X, und war nicht der Ryzen 7 5800X zugar früher auf den Markt als der Ryzen 9 5900X?
      • Von Xzellenz Software-Overclocker(in)
        Die Glacier-Engine muss sich auch heute noch nicht verstecken. Sehr schön und imposant in Szene gesetzt, dafür dass das Grafikgerüst trotzdem schon etwas in die Jahre gekommen ist, hat ja bald fünf Jahre auf dem Buckel. Ich hoffe IOI zeigt mit dem Spiel um James Bond wo die grafische Reise mit Hitman hingeht.
      • Von Rivellon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die Platzierung der RX 5700XT ist recht überraschend
      Direkt zum Diskussionsende
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