US-Zölle: Hardware-Import aus Deutschland kann teuer werden
Für das Importieren von Retro-Hardware aus Deutschland in die USA sollte ein PC-Bastler laut einem Bericht kürzlich mehr als ordentlich draufzahlen.
Für den Import von alten Apple-Computerteilen aus Deutschland im Wert von 355 US-Dollar wurde ein Hardwaresammler aus den USA kürzlich mit einer Zollgebühr von 684 US-Dollar belastet, wie der Betroffene in seinem Blog "Old VCR" erörtert hat. UPS als Lieferant reduzierte die Gebühr zwar später, nachdem der Empfänger die Zollklassifizierung angefochten hatte, jedoch zeige der Vorfall als einer von vielen, wie Kurierdienste und Zollbehörden US-Importe von geringem Wert aktuell immer strenger kontrollieren, berichtet Tom's Hardware.
Im Rahmen von Anfang des Jahres eingeführten und Ende August endgültig verabschiedeten Vorschriften haben die USA demnach damit begonnen, die sogenannte "De-minimis-Ausnahme" auslaufen zu lassen, die es ermöglichte, Sendungen im Wert von unter 800 US-Dollar zollfrei einzuführen, selbst wenn sonst Zölle anfielen. Die Änderung solle Schlupflöcher schließen, die von Großhändlern im E-Commerce genutzt wurden, und betreffe nun auch einmalige Technologieimporte von kleinen Einzelhändlern, heißt es.
Fehlerhafte Klassifizierung sorgt für hohe Zollgebühren
Laut der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde gilt die Zollbefreiung ab dem 29. August 2025 nicht mehr für viele Importe von geringem Wert, und Expressdienstleister müssen mittlerweile vollständige zehnstellige HS-Codes (Harmonized System) und Herkunftsdaten angeben. Wenn diese Angaben fehlen oder falsch sind, können Standardklassifizierungen unverhältnismäßig hohe Zölle nach sich ziehen. Im Fall von Old VCR soll UPS aufgrund einer falschen Einstufung seine Rechnung gestellt haben.
Der Kunde behauptet, UPS habe Zölle berechnet, als ob die Bestellung nicht damit zusammenhängende Waren enthalten hätte, was zu einer Rechnung führte, die fast doppelt so hoch war wie der angegebene Wert. Die Gebühren wurden nach viel Hin und Her letztlich auf 51,30 US-Dollar gesenkt, nachdem Old VCR mehrfach nachgehakt und sich beschwert hatte - und erst, nachdem es mehrere automatische Mahnungen und Zahlungsaufforderungen gegeben hatte.
Aus den Angaben von UPS geht auch hervor, dass Zölle und Zollabfertigungsgebühren nicht in den angegebenen Versandkosten enthalten sind. Stattdessen werden diese Gebühren nach der Lieferung auf der Grundlage von Zollanmeldungen hinzugefügt, die häufig anhand der vom Versender bereitgestellten Daten erstellt werden. Sind diese Daten unvollständig oder ungenau, was beispielsweise bei Sendungen mit Retro-Komponenten durchaus vorkommen könne, sei eine Fehlklassifizierung wahrscheinlicher.
Standardisierte US-Zölle: Es geht auch noch teurer
Importierenden US-Käufern von Retro-Teilen oder Nischen-Hardware wird daher empfohlen, vorab spezifische HS-Codes anzufordern und die Ursprungsangaben mit dem Verkäufer zu überprüfen. Sobald eine Sendung unter der falschen Kategorie abgefertigt wurde, sei eine Korrektur schwieriger und teurer.
In dem Zusammenhang wird auch von weiteren solcher Fälle berichtet, teils begleitet von Verzugsgebühren oder Drohungen von Inkassounternehmen. Beispielhaft ist von einem Fall die Rede, bei dem es eine Zollrechnung in Höhe von 1.400 US-Dollar für ein aus Übersee versandtes Computer-Kit im Wert von 550 US-Dollar gegeben habe.
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Hat man ja schon an mehreren Stellen diskutiert.
Ich denke, der Großteil von und allen ist sich einig.
Ich hab vor Jahren auch mal nerdiges Zeug aus den Staaten importiert. Auch Einfuhrzölle zahlen müssen, die fast genauso hoch waren, wie der Warenwert.
Was uns allerdings zu denken geben sollte, und das nicht nur hinsichtlich USA:
Wenn bei diesem Schwanzvergleich der (Achtung: ) Zollstock angelegt wird, dann bringen wir alten Retrokram für den Wettkampf mit.
Da müssen sich die anderen aber warm anziehen, ey.
Das gilt auch, wenn ein Händler in den USA z.b. eine GPU aus dem Ausland importiert, dann muss der Händler den Import-Zoll per Vorkasse bezahlen, den dann die USA erhält. Der wird dann aber an den Kunden am Ende weitergegeben.
So quetscht die Orange die eigenen Leute aus.
Wenn DU was aus den USA kaufst, dann geht der Zoll den DU zahlst an unseren Staat.
Es geht darum Leute daran zu hindern ausländische Produkte zu kaufen und dazu zu bringen mehr inländische Produkte zu kaufen. Das ist der Sinn des ganzen.
Und wenn es etwas nicht in den USA gibt, dann will die Orange das alle Hersteller dort vor Ort produzieren. Denn für diese Produkte gibt es keinen Import-Zoll...
Aber warum sollten die Hersteller in die USA gehen? Normalerweise gibt es dafür Steuererlassungen um es den Herstellern günstiger zu machen. Also Anreize schaffen.
Aber anstatt mit der Karotte wedelt die Orange nur mit dem Stock...
Aber alle anderen kleinen Firmen die durch Waren aus China anwiesen sind, sind am Arsch. Entweder schlucken die die Zölle oder verkaufen teurer, was wiederum Kunden/verkaufte Stückzahl kostet.
Und selbst wenn diese die Herstellung der Produkte in die USA verlagern, ist es dort zu teuer, wegen Löhne etc., und müssen trotzdem die Preise erhöhen.
Aber hey ich verstehe zum Teil warum er das macht. China ist zur Fabrik der Konsumgesellschaft geworden.
Wir alle sind zu abhängig von China.
Nur geht Trump den falschen Weg und macht damit die eigenen Leute kaputt.
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Laut Gesetz darf man nur 2 Amtszeiten als Präsident regieren, somit darf er eigentlich so oder so nicht nochmal antreten.
Aber Trump will das ja noch vorher ändern.
Am liebsten würde Trump sich zum König auf Lebenszeit ernennen.