Steam Survey: Nvidia hält Vorsprung bei GPUs, Intel verliert Marktanteile

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Steam Survey
Quelle: Valve 

Die Steam Hard- und Softwareumfrage zeigt die Hardware der Steam-Nutzer, die nicht immer die neueste und schnellste ist. In der aktuellen Ausgabe zeigt sich, dass Nvidia den Vorsprung bei den GPUs gehalten hat, während Intel im CPU-Segment kontinuierlich Marktanteile verliert. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zum Durchschnitts-PC, den die Steam-Nutzer haben.

Sieht man sich die Ergebnisse der Hardwareumfragen bei uns im PCGHX-Forum an, so kommt man zu dem Schluss, dass die meisten Spieler (9,72 Prozent) eine Geforce RTX 3090 nutzen. Sieht man sich den zweiten Platz, die Radeon RX 6900XT (9,17 Prozent) an, so liegt der Schluss nahe, dass PC-Spieler zumeist mit absoluter Highend-Hardware unterwegs sind und wenig Rücksicht auf ältere Hardware genommen werden muss. Doch solche Umfragen unter Enthusiasten spiegeln nur einen Teil der Wahrheit wider.

Daher sollte die Steam Hard- und Softwareumfrage, die einfach nur die Nutzer von Steam bezüglich Hard- und Software als Vergleichsfaktor heranzieht, die Spielerschaft und ihre Hardware etwas realistischer darstellen. Sieht man sich diese an, so ist die häufigste Grafikkarte immer noch eine Geforce GTX 1060 (7,15 Prozent aller Spieler). Diese basiert noch auf der Pascal-Architektur und ist keinesfalls eine schlechte Karte, nur im Vergleich zu einer Radeon RX 6900XT oder Geforce RTX 3090 absolut unterlegen.

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Die Steam-Hardware-Umfrage zeigt außerdem, dass Nvidia seine Marktposition weiter verbessern konnte und in mehr als drei Vierteln aller Spiele-PCs immer noch Grafikkarten von Team Grün stecken. Die am weitesten verbreitete AMD-Grafikkarte ist dagegen die Radeon RX 580, die nur in 1,28 Prozent der PCs mit Steam steckt. Im CPU-Segment steht AMD jedoch besser da. Intel verliert seit anderthalb Jahren kontinuierlich Marktanteile und bald sollte AMD in einem Drittel aller Spiele-PCs mit Steam stecken.

Der durchschnittliche PC hat mittlerweile sechs physische CPU-Kerne und Windows 10 ist das beliebteste Betriebssystem. Mittlerweile ist es noch auf 69 Prozent der PCs mit Steam installiert und der Anteil der PCs mit Windows 11 steigt kontinuierlich. Mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln bleibt Full HD die meistgenutzte Auflösung unter den Steam-Spielern, während das empfehlenswertere WQHD nur auf knapp 11 Prozent Verbreitung kommt. Mehr als die Hälfte der Steam-PCs ist mit 16 GiB Arbeitsspeicher ausgestattet, sodass hier zumindest nicht direkte Engpässe vorliegen.

Quelle: Steam

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat

        Steam hat eine riesige User-Base. Selbst wenn einige Gamer kein Steam haben, ist die Menge an Gamern die es haben groß genug um aussagekräftige Statistiken zu liefern.
        Diese Annahme bildet die Grundlager aller Statistiken die eine genügend große Menge erfasst, das diese statistisch relevant ist.
        Ein Korrelationsfehler skaliert allerdings mit der Menge - tritt der Fehler bei 100.000 auf, wird er anteilig genauso hoch auch bei 1.000.000 Ergebnissen auftreten. Man bekommt ihn nicht herausgerechnet.

        Zitat

        Ich befrage 1000 Personen, 50:50 m/w.

        Wenn ich jetzt nur die Hälfte an Personen frage und dafür die Männer weg lasse, dann werde ich auf fast dieselbe prozentuale Verteilung in der relevanten Zielgruppe kommen weil die 1-2 Männer, die Röcke tragen, in der Gesamtstatistik irrelevant sind.
        Diese Aussage ist richtig, hat aber nichts mit dem o.g. Fall zu tun.
        Damit hast du gezeigt, dass man Fehler in der Statistik mit einer doppelten Erhebung der Restgruppe korrigieren kann. Dafür muss man aber diese Gruppe kennen und Auswerten bzw ihre Korrelation kennen. Das war jetzt bei Röcken und Männern in Deutschland vermutlich nicht so falsch. In Schottland sähe das anders aus.

        Bei dem eigentlichen Thema Steam Nutzer und Korrelationen müsstest du erstmal herausfinden welche Gamergruppen kein Steam Nutzen (im Röcke Beispiel männlich sind) und bevorzugt bestimmte Hardware (Röcke) nutzen.

        Wir können nicht seriös bestimmen, ob die Gruppe der Steam und nVidia Verweigerer (wie z.B. meine Wenigkeit) relevant für die Gesamtstatistik ist (in meiner Blase im Freundeskreis wären das etwa 1/4 - aber ich weiß auch dass es nur eine Blase ist, und ja ich habe mehr als 4 Freunde . Wichtig ist zu verstehen, dass es diese Faktoren gibt und sicherlich auch weitere Gruppen existieren die in einer Weise korrelieren, die wir uns aktuell nicht vorstellen können.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat

        Steam hat eine riesige User-Base. Selbst wenn einige Gamer kein Steam haben, ist die Menge an Gamern die es haben groß genug um aussagekräftige Statistiken zu liefern.
        Diese Annahme bildet die Grundlager aller Statistiken die eine genügend große Menge erfasst, das diese statistisch relevant ist.
        Ein Korrelationsfehler skaliert allerdings mit der Menge - tritt der Fehler bei 100.000 auf, wird er anteilig genauso hoch auch bei 1.000.000 Ergebnissen auftreten. Man bekommt ihn nicht herausgerechnet.

        Zitat

        Ich befrage 1000 Personen, 50:50 m/w.

        Wenn ich jetzt nur die Hälfte an Personen frage und dafür die Männer weg lasse, dann werde ich auf fast dieselbe prozentuale Verteilung in der relevanten Zielgruppe kommen weil die 1-2 Männer, die Röcke tragen, in der Gesamtstatistik irrelevant sind.
        Diese Aussage ist richtig, hat aber nichts mit dem o.g. Fall zu tun.
        Damit hast du gezeigt, dass man Fehler in der Statistik mit einer doppelten Erhebung der Restgruppe korrigieren kann. Dafür muss man aber diese Gruppe kennen und Auswerten bzw ihre Korrelation kennen. Das war jetzt bei Röcken und Männern in Deutschland vermutlich nicht so falsch. In Schottland sähe das anders aus.

        Bei dem eigentlichen Thema Steam Nutzer und Korrelationen müsstest du erstmal herausfinden welche Gamergruppen kein Steam Nutzen (im Röcke Beispiel männlich sind) und bevorzugt bestimmte Hardware (Röcke) nutzen.

        Wir können nicht seriös bestimmen, ob die Gruppe der Steam und nVidia Verweigerer (wie z.B. meine Wenigkeit) relevant für die Gesamtstatistik ist (in meiner Blase im Freundeskreis wären das etwa 1/4 - aber ich weiß auch dass es nur eine Blase ist, und ja ich habe mehr als 4 Freunde . Wichtig ist zu verstehen, dass es diese Faktoren gibt und sicherlich auch weitere Gruppen existieren die in einer Weise korrelieren, die wir uns aktuell nicht vorstellen können.
      • Von raPid-81
        Zitat von Sidewinder
        Ich z.B. nutze kein Steam aus dem gleichen Grund warum ich keine Intel oder nVidia Hardware und kein Amazon nutze.
        Ich gehöre zu dem Kreis derer, die dominante Unternehmen meiden und Monopole verhindern möchten. Zum Ausgleich unterstützen wir die Konkurrenten, um das Gleichgewicht zu erhalten.
        Dann bist Du auch nicht relevant wenn es um den "Gamer GPU Markt" geht. Wenn es darum geht welche GPUs unter Gamern am meisten gekauft werden, dann ist es doch sinnvoll eine möglichst große Menge an Gamern zu erfassen?

        Edit: Hatte Deine Aussage falsch verstanden, Du nutzt also nur AMD Hardware. Dass Du kein Steam hast ändert aber nichts an der globalen Verteilung.

        Steam hat eine riesige User-Base. Selbst wenn einige Gamer kein Steam haben, ist die Menge an Gamern die es haben groß genug um aussagekräftige Statistiken zu liefern.

        Anhand Deines "Rock" Beispiels:
        Ich möchte wissen wie viele Menschen statistisch gesehen Röcke tragen.

        Ich befrage 1000 Personen, 50:50 m/w.

        Wenn ich jetzt nur die Hälfte an Personen frage und dafür die Männer weg lasse, dann werde ich auf fast dieselbe prozentuale Verteilung in der relevanten Zielgruppe kommen weil die 1-2 Männer, die Röcke tragen, in der Gesamtstatistik irrelevant sind.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich verstehe deinen Kritikpunkt immer noch nicht. Es ging hier doch um Spieler/Steam Survey und nicht um den Markt im Allgemeinen. Daher ist der Umstand Stichprobe unter der Bedingung "Teilnehmer ist Gamer" völlig in Ordnung.

        Warum sollte beispielsweise der Anteil am Servermarkt auf PCGH interessant sein?
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat von Zer0Strat
        "mehr Korrelationen der Nutzer"? Verstehe ich nicht...
        Wenn die Grundmenge deiner Statistik Korrelationen mit den zu erfassenden Daten aufweist, ist das schlecht.
        Ok - Statistik erstes Semester:
        Beispiel: Die Fragestellung lautet "Wie viele Menschen Tragen einen Rock?"
        Machst du diese Umfrage an einer Mädchenschule wirst du keine repräsentativen Umfragewerte erzielen, da das Geschlecht (weiblich) mit dem Parameter "Rock" korreliert.

        Ähnlich kannst du davon ausgehen, dass Computernutzer die sich Steam installieren auch andere Präferenzen haben, die mit der Wahl der Grafikhardware korrelieren.
        Das gleiche gilt auch für die Menge die bei der Umfrage überhaupt mitmachen.

        Ich z.B. nutze kein Steam aus dem gleichen Grund warum ich keine Intel oder nVidia Hardware und kein Amazon nutze.
        Ich gehöre zu dem Kreis derer, die dominante Unternehmen meiden und Monopole verhindern möchten. Zum Ausgleich unterstützen wir die Konkurrenten, um das Gleichgewicht zu erhalten.

        Jedenfalls möchte man beim erheben einer Statistik möglichst die einschränkenden Klassifizierungen wie "Nutzer die Steam installieren" und "Nutzer die bei einer Umfrage mitmachen" eliminieren.
        Deshalb sind Daten die ohne bewusste Zustimmung erhoben werden besonders wertvoll.
        Daher macht es einen unterschied, ob der Haken in Windows "Ja, ich stimme der Verarbeitung meiner Hardwaredaten an Microsoft" zu, als default gesetzt ist oder bewusst deaktiviert werden muss.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von Sidewinder
        Beides wäre besser als Steam, wo es sicherlich mehr Korrelationen der Nutzer gibt.
        "mehr Korrelationen der Nutzer"? Verstehe ich nicht...
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