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    Mein größtes PC-Missgeschick ... Das sagt das PCGH-Team!

    Bild 8 von 16
    [Quelle: PCGH]
    https://www.pcgameshardware.de/Hardware-Thema-130320/News/PC-zusammen-bauen-Fehler-vermeiden-1515001/galerie/3569366/
    [26/11/2021] Mein größtes PC-Missgeschick … erinnert stark an die frittierte 14-TB-Festplatte eines Users, der bei SATA-Anschlüssen zu optimistisch von einheitlichen Standards ausging. Wie sollte es bei einem Netzteil- und SSD-Redakteur anders sein: Es war bei mir ein falsch angeschlossener SATA-Strang, welcher meine 2,5-Zoll-SSD (480 GB), mein Blu-ray-Laufwerk und meinen Lamptron Fan-Controller wortwörtlich in Rauch aufgehen ließ. Ausgangssituation: Es stand ein Systemwechsel an. Altes System raus, neue Komponenten rein – gleiches Gehäuse, gleiche Randperipherie. Alltag. Kombiniert man aber lächerlich schlechte Lichtbedingungen im viel zu kleinen Zimmer, Faulheit und eine ungesunde Selbstverständlichkeit, ist das perfekte Rezept für eine kleine Katastrophe geboren. Mit über 10 SATA-Geräten geht die Übersicht schnell verloren. Nach dem PSU-Einbau im Gehäuse merke ich, dass mir ein modulares SATA-Kabel noch fehlt. Ja, kein Problem! Schließt halt eben noch an. Erkennt man was im HR-Giger-Kabelwust? Joa, da steht ja an der Stelle was von SATA, mehr Licht oder PSU ausbauen ist gar nicht nötig – da bei den anderen SATA-Steckern, da komme ich doch ran. Moment, ich schließe eben an. Stecker? Geht sauber rein. Der kleine Hebel, der sich einhakt und den Halt sichert? Eingerastet und festsitzend, so muss es sein, bravo! Alles andere angeschlossen im Yggdrasil-Rechner mit wild umherfliegenden Kabeln und Wurzeln, ging es an den PC-Start. Ohrenbetäubend verkündete ein überbeanspruchter, tapferer Speaker den Misserfolg des Routineumbaus: BIEEEEEEEEEEEB. Huh. Rauch. HUH? Rechner sofort ausgeschaltet. WTF. Was ist passiert? Das jüngst hinzugefügte SATA-Kabel war schon das richtige vom Netzteil, nicht von einer anderen Serie oder so. Und ja, da stand in der Tat SATA an der benachbarten Stelle. Nur liegen direkt nebeneinander nicht nur die SATA-Buchsen – sondern auch die der 12-Volt-PCIe-Stromversorgung für Grafikkarten. Gut, halbsoschlimm eigentlich. Denn normalerweise blockieren SATA-PSU-Stecker bei den falschen Anschlüssen. Nicht in diesem Fall. Die SATA-Stecker passen da perfekt in die PCIe-Buchsen. Das kommt bei üblichen Markengeräten sehr, sehr selten vor. Selbst wenn es optisch so scheint, dass die SATA-Stecker passen würden: In der Regel blockiert ein Element an einer Stelle, sodass man als Bastler definitiv merkt, dass irgendwas nicht stimmt oder stimmen kann. Das findet kaum Erwähnung in Tests, aber letztlich auch deshalb, weil es so gut wie nie vorkommt.Einmal mit anliegenden 12 Volt sind alle an dem Strang angeschlossenen SATA-Geräte durchgeschossen. Funktional tot. Das Laufwerk fährt zwar noch aus, erkennt aber keine Datenträger mehr. Die SSD-Chips hats in Gänze erwischt, die Schmorflecken kleben da bis heute dran. Der Fan-Controller hat beim Display einen Ausfall. Der warnende Mini-Speaker kam übrigens nicht vom Mainboard, dem geht’s super, sondern von der besagten Lüftersteuerung. Dieser Mini-Warn-Lautsprecher war mit 12-V-Spannung so übertrieben laut, dass Autofahrer durch das offene Fenster auf der Hauptstraße wohl dachten, ein Roller an der Ampel würde Dauerhupen – es sorgte für ein kurzes Hupenkonzert und verwirrte Blicke. ’tschuldige, lieber Mopedfahrer, das warst nicht du. Das war ich mit meinem Fan-Controller. Die Moral der Geschicht’? Dummen Leuten gib’ ein Licht! (Richard Engel)

    [26/11/2021] Mein größtes PC-Missgeschick … erinnert stark an die frittierte 14-TB-Festplatte eines Users, der bei SATA-Anschlüssen zu optimistisch von einheitlichen Standards ausging. Wie sollte es bei einem Netzteil- und SSD-Redakteur anders sein: Es war bei mir ein falsch angeschlossener SATA-Strang, welcher meine 2,5-Zoll-SSD (480 GB), mein Blu-ray-Laufwerk und meinen Lamptron Fan-Controller wortwörtlich in Rauch aufgehen ließ. Ausgangssituation: Es stand ein Systemwechsel an. Altes System raus, neue Komponenten rein – gleiches Gehäuse, gleiche Randperipherie. Alltag. Kombiniert man aber lächerlich schlechte Lichtbedingungen im viel zu kleinen Zimmer, Faulheit und eine ungesunde Selbstverständlichkeit, ist das perfekte Rezept für eine kleine Katastrophe geboren.

    Mit über 10 SATA-Geräten geht die Übersicht schnell verloren. Nach dem PSU-Einbau im Gehäuse merke ich, dass mir ein modulares SATA-Kabel noch fehlt. Ja, kein Problem! Schließt halt eben noch an. Erkennt man was im HR-Giger-Kabelwust? Joa, da steht ja an der Stelle was von SATA, mehr Licht oder PSU ausbauen ist gar nicht nötig – da bei den anderen SATA-Steckern, da komme ich doch ran. Moment, ich schließe eben an. Stecker? Geht sauber rein. Der kleine Hebel, der sich einhakt und den Halt sichert? Eingerastet und festsitzend, so muss es sein, bravo! Alles andere angeschlossen im Yggdrasil-Rechner mit wild umherfliegenden Kabeln und Wurzeln, ging es an den PC-Start.

    Ohrenbetäubend verkündete ein überbeanspruchter, tapferer Speaker den Misserfolg des Routineumbaus: BIEEEEEEEEEEEB. Huh. Rauch. HUH? Rechner sofort ausgeschaltet. WTF. Was ist passiert? Das jüngst hinzugefügte SATA-Kabel war schon das richtige vom Netzteil, nicht von einer anderen Serie oder so. Und ja, da stand in der Tat SATA an der benachbarten Stelle. Nur liegen direkt nebeneinander nicht nur die SATA-Buchsen – sondern auch die der 12-Volt-PCIe-Stromversorgung für Grafikkarten. Gut, halbsoschlimm eigentlich. Denn normalerweise blockieren SATA-PSU-Stecker bei den falschen Anschlüssen. Nicht in diesem Fall. Die SATA-Stecker passen da perfekt in die PCIe-Buchsen. Das kommt bei üblichen Markengeräten sehr, sehr selten vor. Selbst wenn es optisch so scheint, dass die SATA-Stecker passen würden: In der Regel blockiert ein Element an einer Stelle, sodass man als Bastler definitiv merkt, dass irgendwas nicht stimmt oder stimmen kann. Das findet kaum Erwähnung in Tests, aber letztlich auch deshalb, weil es so gut wie nie vorkommt.

    Einmal mit anliegenden 12 Volt sind alle an dem Strang angeschlossenen SATA-Geräte durchgeschossen. Funktional tot. Das Laufwerk fährt zwar noch aus, erkennt aber keine Datenträger mehr. Die SSD-Chips hats in Gänze erwischt, die Schmorflecken kleben da bis heute dran. Der Fan-Controller hat beim Display einen Ausfall. Der warnende Mini-Speaker kam übrigens nicht vom Mainboard, dem geht’s super, sondern von der besagten Lüftersteuerung. Dieser Mini-Warn-Lautsprecher war mit 12-V-Spannung so übertrieben laut, dass Autofahrer durch das offene Fenster auf der Hauptstraße wohl dachten, ein Roller an der Ampel würde Dauerhupen – es sorgte für ein kurzes Hupenkonzert und verwirrte Blicke. ’tschuldige, lieber Mopedfahrer, das warst nicht du. Das war ich mit meinem Fan-Controller. Die Moral der Geschicht’? Dummen Leuten gib’ ein Licht! (Richard Engel)

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