Mein größtes PC-Missgeschick ... Das sagt das PCGH-Team!
PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der Redaktionsmitglieder. Heute zum Thema "Mein größtes PC-Missgeschick ..."
Das Format "Redaktion intern: Das sagt das PCGH-Team" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein die Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
Mein größtes PC-Missgeschick ...
Hintergrund: Pleiten, Pech & Pannen
Ein PC-Enthusiast verliert auf einen Schlag die Daten einer 14-TB-Festplatte, weil ein nicht passendes SATA-Stromkabel an einem modularen Netzteil angeschlossen wurde: Diese Meldung machte jüngst die Runde. In diesem Fall sind uneinheitliche Standards bei der Polung die Ursache, doch wer seine Rechner selbst zusammenbaut, kennt die zahlreichen mehr oder minder subtilen Stolperfallen. Schutzfolie übersehen, Wärmeleitpaste vergessen, Pumpe nicht angeschlossen, falsche Abstandshalter verwendet: Gerade beim ersten PC kann man viel falsch machen. Selten geht dabei etwas kaputt, dafür braucht es normalerweise mechanische Gewalt. Oder Unachtsamkeit. Welche Missgeschicke das PCGH-Team bereits mit Hard- und Software erlebt hat, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie.
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Ich habe den CPU-Block meines bereits befüllten Custom-Loops demontiert.
Während ich die Schrauben löse, denke ich noch ganz bewusst:
„Ja nicht umdrehen! Da ist noch Restkühlflüssigkeit im Block.“
Schrauben gelöst.
Und was ist meine allererste Aktion danach?
Richtig.
Erstmal den CPU-Block umdrehen.
Schließlich wollte ich ja unbedingt den Wärmeleitpasten-Andruck begutachten.
Ergebnis:
Restkühlflüssigkeit einmal sauber über das Mainboard verteilt – direkt über CPU und Sockel. Bilderbuch-Fail.
Also: alles vorsichtig zerlegt, mit Gefühl gereinigt, anschließend mit dem Föhn getrocknet und das Ganze zwei Tage ruhen lassen.
Wieder zusammengebaut.
Eingeschaltet.
Und… lief wie eine 1.
Manchmal hat man einfach Glück.
Hab drüber nachgedacht: zählt es auch, wenn nach 3h der Küchentisch noch nicht wieder frei war und ich Blut und Wasser schwitzte, weil meine Frau mir mit Abendessen-Entzug gedroht hat?