Intel: Neue Hardware für 5G-Netzwerk vorgestellt
Auf dem MWC 2019 ist eines der großen Themen 5G. Auch Intel bringt sich dabei ins Gespräch und hat neue Hardware für den Einsatz im Bereich des aufkommenden Netzwerkstandards vorgestellt. Neben einer FPGA-Beschleuniger-Karte in Form der FPGA PAC N3000 gibt es auch aufgefrischte Xeon-D-Prozessoren mit höherem Takt und 5G-Optimierungen.
Intel hat im Zuge des Mobile World Congress 2019 neue dedizierte Hardware für 5G-Netzwerke vorgestellt. Damit sollen Telekommunikationsanbieter ihre Infrastruktur für die kommenden Herausforderungen startklar machen. Mit von der Partie sind neue Xeon-D-Prozessoren und ein frei programmierbarer FPGA-Beschleuniger.
Letzterer kommt in Form der Intel FPGA Programmable Acceleration Card N3000 daher. Herzstück ist ein eigener FPGA, der bis zu 9 GiByte DDR4- sowie 144 MiByte QDR IV-Speicher unterstützt und zur Beschleunigung von Netzwerkverkehr bis 100 Gbps dient. Telekommunikationsanbieter sollen so nicht nur die kommenden Infrastrukturherausforderungen meistern können, sondern letztlich auch Kosten senken und neue Einnahmequellen schaffen können, so lautet zumindest das Versprechen von Intel. Was die Verfügbarkeit betrifft, so nennt Intel das dritte Quartal 2019. Gleichfalls wirbt man mit der Zusammenarbeit mit Ericsson sowie ZTE.
Hinsichtlich neuer Xeon-D-Prozessoren wird die nächste Generation als Hewitt Lake aufschlagen. Wirklich handfeste Details nennt man allerdings nicht. Lediglich mehr Takt bei gleichbleibender TDP wurden einhergehend mit 5G-Optimierungen verkündet. Auch wenn man das Kind nicht beim Namen nennt, spricht das für den Einsatz des nochmals optimierten 14-nm-Fertigungsprozess.
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Doch 10-nm-Produkte seien bereits in Sichtweite. Zumindest zur CES 2019 hatte Intel allerhand kommende Produkte auf Basis des geplagten Fertigungsprozesses vorgestellt. Speziell für den Einsatz im Bereich der 5G-Netzwerke kündigte Intel die Snow Ridge-SoCs an. Ein Thema auf dem MWC 2019 waren diese allerdings nicht.
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