Laserdrucker: HP stellt Plus-Programm und Instant Ink ein - Onlinezwang zu unbeliebt
Das HP+-Programm sowie Instant Ink werden künftig nicht mehr bei Laserdruckern von Hewlett-Packard angeboten. Ausschlaggebend waren unter anderem die schlechten Rezensionen, die den Onlinezwang monierten.
Seit Mai 2021 führt der Druckerhersteller Hewlett-Packard in Deutschland ein "HP+" genanntes Programm. Kunden erhalten hierbei einen Preisnachlass auf den gewählten Drucker, eine um ein Jahr verlängerte Herstellergarantie sowie ein dreimonatiger Probezeitraum für den Tintenabodienst HP Instant Ink. Damit geht aber auch die Verpflichtung zu einer stets aktiven Internetverbindung sowie dem Gebrauch von HP-Originaltinte oder -toner einher.
Was für manche Kunden ein potenziell interessantes Angebot darstellt, konnte HP+ allerdings bei Laserdruckern zum Dorn im Auge werden. Denn bei einigen Modellen ließ sich der Drucker nicht ohne HP+ kaufen, sodass insbesondere bei Bürodruckern für Geschäftskunden die notwendige Internetverbindung zum Verhängnis wurde. Entsprechend schlecht fallen auf zahlreichen Shopping-Webseiten die Rezensionen zu den jeweiligen Modellen aus.
Wie der Druckerchannel berichtet, werden diese Laserdrucker mit HP+-Abonnement künftig nicht mehr verkauft. Gegenüber dem Portal äußerte sich das Unternehmen mit folgender Stellungnahme:
Wir wissen, dass einige Kunden in IT-verwalteten Büroumgebungen nicht in der Lage sind, die Cloud-Verbindungsanforderungen für HP+ zu erfüllen. Um unseren Kunden in allen Büroumgebungen ein außergewöhnliches Druckerlebnis zu bieten, werden wir die Produkte der Laserjet-Serie nicht mehr mit HP+ anbieten.
Folgende Modelle sind betroffen:
- Laserjet M110we, M209dwe, MFP M140we, M234sdne, M234sdwe
- Laserjet Pro 3002dwe, 4002dne, 4002dwe, Pro MFP 3102fdwe, 4102dwe und 4102fdwe
Auffallend ist, dass es sich hierbei ausschließlich um Schwarzweiß-Drucker handelt. Bei Farblaserdruckern wurde HP+ dem Druckerchannel zufolge nie eingeführt, ohne dass HP hierzu eine Begründung nennt. Die HP+-Pflicht verfällt mit dem Ausscheiden der Modelle aus dem Sortiment indes nicht; wer einen solchen Drucker benutzt, bleibt gewissermaßen auf dem Onlinezwang weiterhin sitzen. Im gleichen Atemzug hat Hewlett-Packard auch das Aus für das Instant Ink genannte Abo für Toner beschlossen, wie in einer weiteren Stellungnahme gegenüber dem Druckerchannel erläutert wird:
HP stellt die Vermarktung des Instant Ink-Abonnementservices für Toner im Laufe diesen Jahres ein. Der Service wird für Neukunden dann nicht mehr buchbar sein. Dies hat keine Auswirkungen auf bestehende Abonnenten von Instant Ink für Toner, sondern nur auf neue Interessenten für dieses Angebot.
Dem Bericht zufolge könnte hierfür ausschlaggebend gewesen sein, dass Kunden den Unterschied zwischen HP+ und Instant Ink nicht geläufig war - das Toneraboprogramm war im Gegensatz zu HP+ in allen Fällen optional. HP wolle mit diesem Schritt vermeiden, dass das Abo mit einem Onlinezwang wie bei HP+ in Verbindung gebracht wird. Immerhin ändert sich hier für Bestandskunden von Instant Ink nichts, einzig Neukunden können das Abonnement nicht mehr nutzen.

HP ist bei mir auf der Schwarzen Liste gelandet - und die gilt lebenslang ohne Ausnahme.
Lol....wenn man so ne scheisse liest, muss man vom hersteller auch nicht mehr weiterlesen.
Um unseren Kunden in allen Büroumgebungen ein außergewöhnliches Druckerlebnis zu bieten, werden wir die Produkte der Laserjet-Serie nicht mehr mit HP+ anbieten.