CES 2024: Coolermaster bietet Cockpit mit 14 verschiedenen Sitzpositionen
Simulatoren für semiprofessionelle Anwender waren auf der CES 2024 öfters zu sehen. Für viel Geld sind diese immer größer und bieten teils bessere Anpassbarkeit an eigene Vorlieben.
Auf der CES 2024 gab es eine Menge zu sehen. Neben den obligatorischen Produkten wie CPUs, Grafikkarten und Samsung-TVs mit neuer Technik, haben diesmal auch Simulator-Cockpits für den Heimgebrauch die Aufmerksamkeit der Fachpresse auf sich gezogen. Hier stach besonders Coolermasters Dyn X durch seine Anpassbarkeit hervor.
Viel Anpassbarkeit durch Sitzvariabilität
Simulator-Ausstattung für begeisterte Renn- und Flugenthusiasten konnte man auf der Branchenmesse in diesem Jahr vergleichsweise häufig finden. Das Dyn X-Cockpit von Coolermaster soll durch seine Anpassbarkeit Sitzpositionen aus verschiedenen Renntypen nachahmen. Darunter GT, NASCAR, Formel- und Trophy-Truck-Rennen.
Ab etwa 2.500 Euro - die Preise sind noch nicht final - bekommt man hier allerdings nur den Rahmen des Dyn X mit vorgebohrten Befestigungsmöglichkeiten für Lenkrad und weitere Peripherie. Die Sitzschale soll besonders strapazierfähig sein, die Kopfstütze kann zudem an die eigenen Vorlieben angepasst werden.
Eine Aufnahme für vollwertige Schalthebel scheint Coolermasters neuer Simulator-Frame hingegen bisher nicht zu bieten. Weder auf der Produktseite, auf Bildern, noch in Reviews findet man Hinweise auf solch ein Feature. Der Preis, in Verbindung mit der fehlenden Aufnahme für einen Schalthebel, kommt bei einigen Fans der Szene nicht gut an.
Szene nimmt Ankündigung kritisch auf
So vertreten einige Zuschauer einschlägiger Reviews die Meinung, dass man bei dem auf Heim-Simulatoren spezialisierten Hersteller DOF Reality besser ausgestattete Produkte bekäme. Der DOF-Simulator verfügt bereits in günstigeren Ausbaustufen ab 1.500 Euro über ein Motion-System, welches die komplette Plattform passend zum Geschehen auf dem Bildschirm bewegt. Im Gegenzug ist der Sitz selbst hier nicht so vielfältig einstellbar wie beim Dyn X und auch nicht Teil des Lieferumfangs.
Auch Thermaltake zeigte auf der CES ein neues Simulator-Cockpit. Das GR500 ist leichter und etwas kleiner als sein Pendant von Coolermaster. Der Sitz kann geneigt, vor- oder zurückgeschoben werden. Zudem verfügt das Produkt über einstellbare Pedalaufnahmen. Eine Befestigungsmöglichkeit für Bildschirme bringt das GR500 nicht mit, hier verkauft Thermaltake eine Triple-Monitor-Halterung separat. Der Preis, wenngleich noch nicht finalisiert, soll um die 800 Dollar liegen.

Es ist wohl weitaus mehr als nur ein Sitz bei dir
Auch wenn das ganze echt schick ausschaut, würde ich immer wieder ein Alu Rig aus Profilen bevorzugen. Wenn ich mir überlege, wie spartanisch mein Rig am Anfang aussah und welchen Umfang es mittlerweile hat, da wäre ich mit dieser geschweißten Rohrkonstruktion nicht so weit gekommen.
Wer also Lust hat ins SimRacing einzusteigen, Finger weg von allen Rigs welche nicht aus Aluprofilen gefertigt sind. Auf lange Sicht habt ihr damit nicht viel Freude, insofern ihr Bock habt zu expandieren.