Gültig für Hardware und Spiele: Amazon halbiert kurzerhand die Rückgabefristen

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Gültig für Hardware und Spiele: Amazon halbiert kurzerhand die Rückgabefristen
Quelle: buffed

Wer regelmäßig bei Amazon einkauft, muss bald mit einer neuen Einschränkung leben. Der Online-Händler verkürzt nämlich die Rückgabefristen für diverse Elektronikartikel von 30 auf 14 Tage.

Ein Videospiel oder eine neue Grafikkarte bei Amazon bestellen und 30 Tage warten, bevor man sich für eine Retoure entscheidet? Damit soll bald Schluss sein. Denn in Kürze halbiert der Online-Händler die Rückgabefrist für einen Teil des eigenen Sortiments, wie ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der Redaktion von Spiegel Online bestätigte.

Diverse Elektronikartikel und Bürobedarf sind von verkürzter Rückgabefrist betroffen

Ab dem 25. April 2024 haben Kunden dann nur noch 14 Tage statt wie bislang 30 Tage die Gelegenheit, bestellte Waren der betroffenen Kategorien zurückzugeben. Die verkürzte Frist gilt ab dem genannten Datum für diverse Elektronikartikel, darunter PCs, Router, Fotoapparate, Videospiele, Blu-Ray-Filme, Musik-CDs, aber auch Bürobedarf. Ausgenommen sind hingegen Amazon-Geräte (Fernseher, Streaming-Sticks, Fire-Tablets) und Elektronik aus dem Renewed-Sortiment. Die sonstigen Rückgabe-Bedingungen von Amazon bleiben aber bestehen.

IT-Anwalt Alexander Bräuer bezeichnete die Rückgabefrist von 30 Tagen im Interview mit dem Spiegel allerdings als durchaus großzügig. Immerhin liegt das gesetzliche Minimum für den Zeitraum, in dem Kunden online erworbene Artikel wieder zurückgeben dürfen, bei 14 Tagen. Bräuer glaubt, dass Amazon mit der Verkürzung die Retourenquote senken und damit Kosten einsparen wolle.

Abzuwarten bleibt, ob nach Amazon andere Händler nachziehen und ebenfalls ihre Fristen von 30 Tagen auf 14 Tage verkürzen. Immerhin bieten viele Elektronikhändler entsprechend lange Retourenfristen an. Der Vorstoß von Amazon könnte dementsprechend eine Signalwirkung entfalten.

Quelle: Spiegel Online (via Golem)

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kuhprah Software-Overclocker(in)
        Is für mich wohl unverständlich. Wir kennen in der CH kein Rückgaberecht bei Onlinebstellungen. Bestellt ist gekauft und fertig.
        Wenn ein Händler das zurück nimmt dann rein aus Kulanz. Kenne es von meinem, der macht das zwar, aber sobald man deutlich mehr zurück schickt als üblich bekommst auch nix mehr geliefert.
        Andererseits.. ich glaub in den letzten 15 Jahren hab ich nie was zurück geschickt was nicht defekt war. Vorher nachdenken und dann kaufen klappt ganz gut
      • Von Kuhprah Software-Overclocker(in)
        Is für mich wohl unverständlich. Wir kennen in der CH kein Rückgaberecht bei Onlinebstellungen. Bestellt ist gekauft und fertig.
        Wenn ein Händler das zurück nimmt dann rein aus Kulanz. Kenne es von meinem, der macht das zwar, aber sobald man deutlich mehr zurück schickt als üblich bekommst auch nix mehr geliefert.
        Andererseits.. ich glaub in den letzten 15 Jahren hab ich nie was zurück geschickt was nicht defekt war. Vorher nachdenken und dann kaufen klappt ganz gut
      • Von dw71 Freizeitschrauber(in)
        Find ich richtig, dass Amazon diesen Schritt macht.

        Als die Grafikkartenpreise vor 2 Jahren so hoch waren, haben User in einem anderen Hardware-Forum offen geschrieben, dass sie sich eine der völlig überteuerten Grafikkarten bei Amazon bestellen, bis kurz vor Ende der Rückgabefrist zocken und dann die Grafikkarte wieder zurückschicken.

        Einer hatte sogar einen Link gepostet, welche Grafikkarte er bestellt hat und wann er sie wieder ausbaut und zurückschickt.
      • Von Gast1713777001
        Zitat von VeriteGolem
        Den Service hat Amazon ja schon kaputtkonsolidiert. Versand zahlt man mittlerweile bei Amazon fast auf alles, es kommt sehr oft kaputt an und bei Retouren haben sie sich jetzt schon eckig.
        Kann ich überhaupt nicht bestätigen:

        1. Der "Chatbot" den Amazon neuerdings einsetzt hat in allen meinen Fällen problemlos genau das gemacht was ich wollte. Einmal sogar eine Rückerstattung veranlasst für einen Artikel den ich nicht zurückgeben konnte.
        2. "Sehr oft kaputt an" - Kam bei mir nur 1x in den 15 Jahren vor und ich bestelle bei Amazon ungefähr ~30 Artikel pro Monat. Bei 15 Jahren wären das 5.400 Artikel.
        3. Retouren, ein Hauptgrund weshalb ich bei Amazon bestelle, laufen allesamt absolut problemlos ab. Teilweise bekomme ich das Geld am gleichen Tag wo ich das Paket abgegeben habe. Bei anderen größeren Händlern geht das zwar auch i.d.R. problemlos aber bei Amazon hab ich halt die Garantie.
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Den Service hat Amazon ja schon kaputtkonsolidiert. Von "annehmbar" mit einfachem Chat oder Telefonat\Email, sowie gut übersichtlicher Kontakt zu "Hier die FAQ, das löst dein Problem, wenn nicht leiten wir dich solange weiter bis du aufgibst. Am Ende sagen wir dann "willst du einen Mitarbeiter sprechen" und wenn du klickst siehst du "uups da ist etwas schiefgegangen" und du startest von vorne.

        Und das ist der Grund warum ich alles bei Fachhändlern ordere. Versand zahlt man mittlerweile bei Amazon fast auf alles, es kommt sehr oft kaputt an und bei Retouren haben sie sich jetzt schon eckig. Bei anderen Händlern werde ich sogar beraten und Lösungen gesucht. Die Preise bei Amazon sind mittlerweile auch durchgehend höher als anderswo. Dazu das ganze Dropshipping.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Ich hab noch nie auch nur 14 Tage gewartet, um einen Artikel zurückzugeben. Und wenn es doch mal zu einem der sehr seltenen Fälle gekommen ist, wo ich überhaupt was zurückschicke, dann nicht, weil es mir nicht gefällt (das kann ich ja vorher recherchieren), sondern weil irgendwas nicht wie beworben (oder gar defekt) war.

        Wenn etwas wie beworben/beschrieben ist, sehe ich keinen Grund, es zurückzugeben. Wenn ich es aus Gründen nicht behalten will, die der Händler/Verkäufer bzw. Hersteller nicht zu verantworten hat, dann ist das mein "Problem". Dann kann ich es auch selbst wieder verkaufen, oder (zb. im Bekanntenkreis) verschenken.

        Am schlimmsten finde ich, wenn Kunden zb. 4 Dinge kaufen, und dabei schon wissen, dass sie 3 davon eh wieder zurückschicken. Die Krönung der Frechheit ist dann, wenn diese 3 Dinge vorher noch bis zum letzten Tag benutzt/getragen wurden, und in einem Zustand zurückgeschickt werden, der einen Wiederverkauf quasi unmöglich macht.

        14 Tage sind mMn mehr als genug, um zu erkennen, ob mit einem Produkt etwas nicht stimmt.
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