Spielen auf 215 Zoll: Handheld-Gamepad mit Ryzen 7 8840U und AR-Brille als neues "Spiele-Wunderland"

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Spielen auf 215 Zoll: Handheld-Gamepad mit Ryzen 7 8840U und AR-Brille als neues "Spiele-Wunderland"
Quelle: Tecno Mobile

Tecno Mobile hat mit dem Tecno Pocket Go einen Handheld-PC in Form eines Gamepads mit AMD Ryzen 7 8840HS vorgestellt, welcher Spiele mittels AR-Brille auf einem riesigen virtuellen Display mit einer Diagonalen von 215 Zoll darstellen soll.

Tecno Mobile, chinesischer Smartphonehersteller mit Sitz in Shenzhen, hat mit dem Tecno Pocket Go jetzt einen ganz besonderen Handheld-PC in der Form eines Gamepads mit AMD Ryzen 7 8840HS vorgestellt, welcher Spiele mittels einer AR-Brille und Augmented Reality auf einem riesigen virtuellen Display darstellen soll. Die Darstellung erfolgt über zwei 0,71 Zoll messenden Micro-OLED-Displays.

Tecno Pocket Go Quelle: Tecno Mobile

Handheld-PC als neues Wunderland für Spiele

Tecno Mobile verspricht mit dem unkonventionellen Tecno Pocket Go, welcher von einem AMD Ryzen 7 8840HS ("Hawk Point") mit 8 Zen-4-Prozessorkernen sowie einer integrierten AMD Radeon 780M mit 768 RDNA-3-Streamprozessoren angetrieben wird, nicht weniger als das neue "Spiele-Wunderland". Der Handheld-PC, der vollständig in einem Gamepad integriert ist, kann auf insgesamt 16 GiByte LPDDR5-6400 sowie 1.024 GiByte per PCIe 4.0 x4 angebundenen SSD-Speicher zurückgreifen. Eine Besonderheit stellt allerdings dessen AR-Brille dar, welche Spiele auf einer Bildschirmdiagonalen von bis zu 215 Zoll (546 cm) darstellen soll.

Tecno Pocket Go Quelle: Tecno Mobile Neben dem "Spiele-Wunderland" verspricht Tecno Mobile mit dem Tecno Pocket Go auch den "kleinsten AR Handheld" überhaupt anzubieten, dennoch findet ein Akku mit einer Nennkapazität von 50 Wattstunden ("Wh") seinen Platz im "Handheld-Gamepad".

Tecno Pocket Go Quelle: Tecno Mobile

6D-Gaming auf bis zu 215 Zoll

Der chinesische Hersteller verspricht zudem ein "6D-Spielerlebnis" auf dem riesigen bis zu 215 Zoll großen virtuellen Display, welches für die volle Bildschirmdiagonale einen Sitzabstand von ca. 6 Metern voraussetzt. Die Größe der Anzeige soll sich stufenlos regulieren und den räumlichen Gegebenheiten anpassen lassen. Die Leistungsaufnahme der Zen-4-RDNA-3-APU wurde für eine noch mal höhere Spitzenleistung von den werkseitigen 28 Watt auf 35 Watt (cTDP) erhöht.

Tecno Pocket Go Quelle: Tecno Mobile Unter einer Wartungsklappe lässt sich der austauschbare Akku finden und auf Wunsch durch einen Ersatzakku, der separat erhältlich sein wird, ersetzen. Damit möchte der Hersteller längere mobile Gaming-Sessions, die nur für einen Akkuwechsel unterbrochen werden müssen, ermöglichen.

AR-Brille mit zwei Micro-OLED-Displays

Die mitgelieferte AR-Brille wird mittels USB-C mit dem Handheld-PC verbunden und verfügt über zwei 0,71 Zoll messenden Micro-OLED-Displays für 0 bis 600 Dioptrien sowie über eine bislang noch unbekannte Auflösung. Als Betriebssystem kommt Windows 11 mit entsprechenden Anpassungen zum Einsatz. Auch zu der Preisgestaltung und dem Release ist bislang nichts bekannt.

Tecno Pocket Go Quelle: Tecno Mobile Auf dem derzeit stattfindenden Mobile World Congress ("MWC") 2024 in Barcelona durften Besucher und Presse den Tecno Pocket Go bereits ausprobieren und darauf Cyberpunk 2077 spielen. Das vorläufige Feedback von Websites wie Gizmochina und Gadget Pilipinas fällt dabei durchaus sehr positiv aus.

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Quelle: Tecno Mobile

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SchwarzerQuader Software-Overclocker(in)
        Hehe...
        215" Diagonale bei virtuellen 6 Meter Abstand. Besonderheiten durch Beidäugigkeit u.ä. außen vorgelassen entspräche das etwa einem 36"-Bildschirm auf 1 Meter oder einem 27"-Bildschirm auf 75 cm Abstand. Oder allgemein einem Sehwinkel von etwa 49° in der Diagonalen. Ist für ne AR-Brille nicht so schlecht, aber 215" klingt natürlich besser als "wie ein 27 Zöller auf nem Schreibtisch".
        Spannend ist da die Auflösung, die bei den kleinen Displays erreicht werden kann, sowie die restliche Technik zur Darstellung. Bisherige AR-Brillen bestachen jetzt nicht gerade mit scharfer oder farblich korrekter Darstellung, die auch nur ansatzweise an einen üblichen Bildschirm heran käme.
      • Von SchwarzerQuader Software-Overclocker(in)
        Hehe...
        215" Diagonale bei virtuellen 6 Meter Abstand. Besonderheiten durch Beidäugigkeit u.ä. außen vorgelassen entspräche das etwa einem 36"-Bildschirm auf 1 Meter oder einem 27"-Bildschirm auf 75 cm Abstand. Oder allgemein einem Sehwinkel von etwa 49° in der Diagonalen. Ist für ne AR-Brille nicht so schlecht, aber 215" klingt natürlich besser als "wie ein 27 Zöller auf nem Schreibtisch".
        Spannend ist da die Auflösung, die bei den kleinen Displays erreicht werden kann, sowie die restliche Technik zur Darstellung. Bisherige AR-Brillen bestachen jetzt nicht gerade mit scharfer oder farblich korrekter Darstellung, die auch nur ansatzweise an einen üblichen Bildschirm heran käme.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Man stelle sich vor, Gruselschocker, Shooter usw. auf einem 215 Zoll Display.
        Bei einer AR-Brille in der Größe müsste man sehen um es nachvollziehen zu können.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Möglich, aber für einen kompletten Scam erscheint der Laden zu groß. Ich gehe davon aus, dass die ein real existierendens Produkt so schillernd wie möglich präsentieren (man gucke sich nur die Auflistung unter "6D" an) und halt harte Specs zurückhalten. Das ist, leider, heutzutage keine Seltenheit mehr, unabhängig von der Firmengröße und dem Produkt. Man muss ja nur zwei Zentimeter weitergehen zum Hersteller der verbauten CPU – der hat beim letzten Launch riesig mit AI- und GPU-Fähigkeiten geprotzt, aber nur am Rande erwähnt, dass bei der Hälfte der Neuvorstellungen erstere komplett fehlen sowie letztere weitestgehend und komplett verschwiegen, dass die gleichen Prozessoren auf der Mehrheit ihrer Kerne nicht einmal die genannten "Basis"-Takte halten.
      • Von ghorgal Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Also kein "schwachsinniger Artikel", sondern eine fragwürdige Produktpräsentation, die somit ebenso große Fragen zum Produkt aufwirft.
        Ohne genauere Angaben und diesem Werbe-Blabla, wo mit großen Zahlen geschmissen wird, aber halt nichts hinter steht, sehe ich es momentan als scam an.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ghorgal
        Ohne Angabe der Auflösung ist das hier ein völlig schwachsinniger Artikel.
        Auch wenn es im Artikel nicht so ganz rüberkommt:
        Das sind alles (Nicht-)Angaben des Herstellers. Neben der Auflösung verschweigt der auch den Blickwinkel/virtuellen Sitzabstand und macht keinerlei Angaben dazu, was diese Brille denn zu einem "AR"-Gerät macht. Also kein "schwachsinniger Artikel", sondern eine fragwürdige Produktpräsentation, die somit ebenso große Fragen zum Produkt aufwirft.

        Der von Gizmochina fotografierte Nutzer hat jedenfalls einen Abstand vom Auge zur Optik, der mindestens eine Brillenbreite entspricht. Rein physikalisch halte ich einen Blickwinkel von mehr als 50° für unmöglich und zumindest seitlich sind keinerlei Tacking-Sensoren verbaut, wie sie für 6-Achsen-Tracking und AR zwingend nötig sind, Platz für etwaige Front-Kameras erscheint auch eher knapp. Mein Tipp: Da ist gar nichts mit AR, sondern es ist einfach ein Handheld mit einer stink normalen Videobrille. Also keinerlei Augmented Reality und Blickwinkel typischerweise in den hohen 30ern oder niedrigen 40ern mit meist FHD oder UHD, da für Film-Wiedergabe gedacht.

        Meiner Meinung nach durchaus eine attraktive Alternative zu üblichen Handhelds, dass sich den Strom- und Platzverbrauch eines Displays spart. Aber warum kann man das nicht ehrlich bewerben?
      Direkt zum Diskussionsende
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