OneXplayer X1: Handheld-PC mit Intel Core Ultra hat es schwer gegen AMD
Der bald erscheinende OneXplayer X1 ist eine Mischung aus Tablet, Laptop und Gaming-Handheld, doch die Rechenleistung kann mit Intel-Hardware im Hands-on-Test nicht ganz überzeugen.
Der Anfang des Jahres angekündigte sowie über Indiegogo finanzierte OneXplayer X1 setzt unter anderem auf einen Intel Core Ultra 7 155H mit Arc Graphics 5 und soll noch diesen Monat auf den Markt kommen. Der YouTube-Kanal "TuberViejuner" hatte kürzlich mit als Erstes ein Testmuster bereitgestellt bekommen und die Möglichkeit, das 10,98 Zoll große 3-in-1-Gerät mit abnehmbarer Tastatur und Controller umfangreich zu testen.
Zu den weiteren Eckdaten des neuen PC-Handhelds mit Windows 11 gehören unter anderem 32 GiB LPDDR5X-Arbeitsspeicher ohne näher genannte Geschwindigkeit, ein IPS-LTPS-Bildschirm mit 120 Hz Bildwiederholrate und ein großer 65-Wh-Akku, der bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit und 4 Stunden Spielzeit (GTA 5 mit 60 Fps) bieten soll. Positiv hervorgehoben wird im Test unter anderem die Verarbeitungsqualität mit Metallgehäuse und der Sound der integrierten Lautsprecher.
OneXplayer X1: Intel-Handheld mit gemischten Ergebnissen
In einigen synthetische CPU- und GPU-Benchmarks zeigt sich derweil, dass der OneXplayer X1 beispielsweise im Cinebench durch Intels Ultra 7 155H nicht mit AMD-basierten Systemen wie Ayaneo 2S oder Asus' ROG Ally mithalten. Die Intel-CPU glänzt derweil in synthetischen GPU-Benchmarks, wo sie bei gleicher oder geringerer Leistung die Charts leicht anführt und AMD übertrifft, doch lässt sich das laut Videocardz nicht auf die reale Spieleleistung übertragen.
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Die Ergebnisse variieren hier, wobei einige Spiele dem Bericht nach vielversprechende Ergebnisse zeigen, während andere eine unterdurchschnittliche Leistung liefern. Das Gerät hat bei bestimmten Spielen demnach offenbar Schwierigkeiten, die womöglich auf Intels Grafiktreiber zurückzuführen sind, heißt es in dem YouTube-Video. In Sachen Emulationsleistung zeigt sich wiederum, dass OneXplayers X1 gut mit Plattformen wie Nintendo 3DS und Playstation 2 umgehen kann.
Schwierig zu empfehlen und teuer
Als Fazit heißt es, dass das neue Modell zwar Potenzial, aber auch Leistungsprobleme hat, die offenbar hauptsächlich mit den GPU-Treibern zusammenhängen und letztlich auch den hohen Preis problematisch darstellen, was eine Empfehlung schwierig mache: Die günstigste Version mit Core Ultra 5 125H kostet 939 US-Dollar, während die günstigste Core-Ultra-155H-Variante 1.099 US-Dollar kostet. Das getestete Modell mit 4 TB wurde preislich bisher nicht genau umrissen. Laut Videocardz ist für den X1 auch ein GPU-Upgrade als Bundle in Form einer extern ansteckbaren Grafikeinheit auf Basis der Radeon RX 7600M XT verfügbar, wofür auch ein Oculink-Anschluss mit an Bord ist.
