Handheld-PCs: Intel will mit Core Ultra und Arc Graphics 5 ein Stück vom Kuchen

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Handheld-PC mit Intel Meteor Lake und Arc Graphics 5
Quelle: Notebook Italia

AMD dominiert das unter Spielern immer populärer werdenden Segment der Handheld-PCs mit den Zen-4-APUs aus der Prozessorfamilie Ryzen 7040U ("Phoenix") aktuell nach Belieben, doch jetzt möchte sich Intel mit Meteor Lake-H und dessen integrierter Arc Graphics 5 erstmals auch ein Stück vom Kuchen der Gaming-Handhelds abhaben.

AMD dominiert das unter Spielern immer populärer werdenden Gaming-Segment der Handheld-PCs mit den Zen-4-APUs aus der Prozessorfamilie Ryzen 7040U ("Phoenix") - insbesondere dem Ryzen 7 7840U mit Radeon 780M - aktuell nach Belieben, doch jetzt möchte sich Intel mit Meteor Lake-H und dessen integrierter Arc Graphics 5 erstmals auch ein Stück vom Kuchen der Gaming-Handheld-PCs abhaben. Der chinesische Hersteller Emdoor hat einen ersten Handheld-PC mit einem Mobilprozessor der Serie Core Ultra ("Meteor Lake-H") ausgestellt.

Meteor Lake-H soll besonders effizient werden

Meteor Lake-H geht mit dem neuen Core Ultra Branding an den Start und ist besonders auf hohe Effizienz im mobilen Segment hin optimiert worden, weshalb ein Desktop-Ableger entsprechend entfällt. In dem jetzt ausgestellten Handheld-PC, dem Emdoor EM-GP0080MTL, der zuerst von YouTube-Kanal "Notebook Italia" entdeckt wurde, arbeitet ein Core Ultra, bei dem es sich um einen Intel Core Ultra 7 165H handeln soll. Die weiteren technischen Spezifikation lesen sich wie folgt:

  • Intel Core Ultra
  • 32 GiByte LPDDR5x
  • Intel Arc 5 Graphics ("Alchemist")
  • 8-Zoll-IPS-Display mit 1.920 × 1.200 Pixel
  • Bis zu 2 TiByte SSD per PCIe 4.0 x4
  • Microsoft Windows 11

In dem von Notebook Italia veröffentlichten Video schafft es der Handheld-PC beispielsweise God of War wiederzugeben, auch wenn Angaben über die erreichten Bilder pro Sekunde fehlen. Bei einem GPU-Takt von 3 GHz+ sollen dabei lediglich 5 Watt an Leistungsaufnahme anfallen, was wirklich bemerkenswert wäre.

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Die Informationslage über Meteor Lake-H im Handheld-PC und die zu erwartende Leistung ist noch sehr dünn, die Redaktion PCGH wird aber an diesem Thema dran bleiben und entsprechend darüber berichten.

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Quelle: Notebook Italia

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lord-Haelmchen Freizeitschrauber(in)
        Wenn es ein Hersteller, egal wer, schafft, einen Handheld zu bauen, welcher minimal 60 FPS bei GTA VI in WQHD bei UltraMax-Details auf nicht mehr wie 9 Zoll darzustellen und das Ding für <500 Teuronen zu haben ist bei einer Akku-Laufzeit von >12 Stunden, dann, und nur dann, keine 1/1000stel Sekunde vorher, denke ich eventuell darüber nach, mir so was zuzulegen. Ansonsten bleib ich bei meinem Osborne 1!
      • Von Lord-Haelmchen Freizeitschrauber(in)
        Wenn es ein Hersteller, egal wer, schafft, einen Handheld zu bauen, welcher minimal 60 FPS bei GTA VI in WQHD bei UltraMax-Details auf nicht mehr wie 9 Zoll darzustellen und das Ding für <500 Teuronen zu haben ist bei einer Akku-Laufzeit von >12 Stunden, dann, und nur dann, keine 1/1000stel Sekunde vorher, denke ich eventuell darüber nach, mir so was zuzulegen. Ansonsten bleib ich bei meinem Osborne 1!
      • Von Ralf345 Freizeitschrauber(in)
        Zitat

        Bei einem GPU-Takt von 3 GHz+ sollen dabei lediglich 5 Watt an Leistungsaufnahme anfallen, was wirklich bemerkenswert wäre.
        Mit ziemlicher Sicherheit ist die GPU Frequenz eine fehlerhafte Auslese, weil viel zu hoch. Mehr als 2.2-2.3 Ghz kann man nicht erwarten.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Xe LPG in Meteor Lake schmeißt gegenüber Xe HPG in den Arcs eigentlich nur die KI-XMX-Einheiten raus. Denke nicht, dass das so viel spart. Ansonsten erwartet uns schein im wesentlichen einen integrierte A380. Vielleicht kann Intel durch niedrigere Taktraten etwas Effizienz rausholen, aber das geht dann nachtürlich zu Lasten der Absolutleistung. Und natürlich entfällt das eigene Speicherinterface, aber das kostet IGPs in der Regel erst recht mehr Leistung als es Stromeinsparungen bringen kann.

        Kennt zufällig jemand einen Benchmark-Vergleich zwischen Phoenix und A380 als Leisungs-Baseline?
        Die A380 ist eine ganze Ecke schneller, grob vielleicht 30%. Einfacher lässt sich das mit den 3dmark timespy GPU scores vergleichen.

        680M= ~2400
        780M= ~2800

        RX6400= ~3600
        A380 (2450 Mhz)= ~4400

        RX6400 und A380 sind in Spielen vergleichbar schnell und wie man sieht, liegt die 780M eine ganze Ecke unter der RX6400. Die integrierte Grafik in Meteor Lake wird nicht an die A380 rankommen, weil 2450 Mhz gegen 2200-2300 Mhz. Bei der Effizienz hat die integrierte dagegen deutliche Vorteile durch TSMC 5nm und auch die Spannung liegt deutlich niedriger im Vergleich mit der A380. Eine Spannungskurve hat Intel auf der Innovation präsentiert.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Xe LPG in Meteor Lake schmeißt gegenüber Xe HPG in den Arcs eigentlich nur die KI-XMX-Einheiten raus. Denke nicht, dass das so viel spart. Ansonsten erwartet uns scheinbar im wesentlichen eine integrierte A380. Vielleicht kann Intel durch niedrigere Taktraten etwas Effizienz rausholen, aber das geht dann nachtürlich zu Lasten der Absolutleistung. Und natürlich entfällt das eigene Speicherinterface, aber das kostet IGPs in der Regel erst recht mehr Leistung als es Stromeinsparungen bringen kann.

        Kennt zufällig jemand einen Benchmark-Vergleich zwischen Phoenix und A380 als Leistungs-Baseline?
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Bei der CPUs traue ich Intel tatsächlich zu mit den Core Ultra Modellen mit zu halten. Spannend wird wie sparsam man die ARC-A GPU konfektionieren kann. Dort waren bis jetzt wirklich eklatante Technologienachteile in der Effizienz, statt der hauptsächlichen Fertigungsnachteile der CPUs, zu sehen.
      • Von scootiewolff22 Komplett-PC-Käufer(in)
        ja der Stromverbrauch bei Intel usw. naja nee
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