Ayaneo Flip: Klappbare Handheld-Konsole setzt auf AMD-SoC und Oculink-Interface

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Ayaneo Flip: Klappbare Handheld-Konsole setzt auf AMD-SoC und Oculink-Interface
Quelle: Ayaneo (Indiegogo)

Ayaneo hat mit dem Flip eine neue Handheld-Konsole angekündigt, die sich aufklappen lässt. Darüber hinaus wirbt das Unternehmen mit einem AMD-SoC, modernen Schnittstellen und zahlreichen Varianten.

Das chinesische Unternehmen Ayaneo ist insbesondere für seine diversen Handheld-PCs bekannt. Und nachdem jüngst der Ayaneo Next Lite vorgestellt wurde - die erste Handheld-Konsole, die nach dem Steam-Deck auf Valves Steam OS setzt - folgte nun direkt das nächste Gerät. Auf der Crowdfunding-Website Indiegogo hat das Unternehmen den Ayaneo Flip eingestellt. Dabei handelt es sich erneut um einen Handheld, der im Gegensatz zu den übrigen Modellen aber klappbar ausgelegt ist. Je nach Variante, Flip KB (Keyboard) oder Flip DS (Dual-Screen), enthält das untere Segment dabei eine physische Tastatur oder einen Touchscreen.

Moderne Hardware

Im oberen Segment befindet sich hingegen immer der Hauptbildschirm, ein 7 Zoll großes IPS-Panel mit 1080p und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Bei beiden Varianten des Ayaneo Flip wird unten zudem eine übliche Gamepad-Ausstattung verbaut: zwei Joysticks mit Hallsensoren, ein Steuerkreuz und einige Buttons. Zudem befindet sich am Gerät ein optischer Sensor, durch den man mit Fingerbewegungen den Mauscursor im vorinstallierten Windows 11 bewegen kann.

Unten kann wahlweise ein Touchscreen oder eine Tastatur verbaut werden. Quelle: Ayaneo (Indiegogo) Unten kann wahlweise ein Touchscreen oder eine Tastatur verbaut werden. Mit Blick auf das Innenleben wirbt Ayaneo wahlweise mit einem verbauten Ryzen 7 7840U oder einem Ryzen 7 8840U, die beide über acht Zen-4-Kerne und zwölf Compute Units auf Basis von RDNA 3 verfügen. Die TDP ist zudem ebenso identisch, 28 Watt dürfen die SoCs verbrauchen. Die Kühlung soll durch eine Vapor-Chamber und einen Lüfter erfolgen. Falls die vom SoC zur Verfügung stehende Grafikleistung nicht ausreicht, soll man zudem über eine Oculink-Schnittstelle auch ein weiteres PCI-E-Gerät wie etwa eine Desktop-Grafikkarte anbinden können. Außerdem wird laut Ayaneo auch eine USB4-Buchse mit dabei sein.

Auf Indiegogo soll der Ayaneo Flip mindestens rund 740 US-Dollar kosten, das Modell wird in den Farben Schwarz und Weiß angeboten. Neben dem gewählten SoC bestimmt dabei auch der Speicher den konkreten Preis. Als RAM verbaut Ayaneo immer LPDDR5X-6400, je nach Variante wird der Flip aber mit 16, 32 oder 64 GiByte ausgestattet. Das 16-GiByte-Modell verfügt immer über 512 GB Festspeicher, wohingegen bei den übrigen Varianten 2 TB verbaut werden.

Der Innenaufbau des Ayaneo Flip. Quelle: Ayaneo (Indiegogo) Der Innenaufbau des Ayaneo Flip. Je nach Variante unterscheiden sich die Preise deutlich. Quelle: Ayaneo (Indiegogo) Je nach Variante unterscheiden sich die Preise deutlich. Ebenso interessant: Viel Handheld-PC für kleines Geld: Ayaneo Next Lite mit SteamOS kostet 299 bis 399 US-Dollar [Update]

Um die Finanzierung der Handheld-Konsole muss man sich übrigens keine Sorgen machen, denn die Entwicklung war wohl bereits abgeschlossen. Das Finanzierungsziel lag bei lediglich 6.395 US-Dollar, die Crowdfunding-Kampagne darf damit wohl eher als Marketing- und Vorbesteller-Aktion angesehen werden. Modelle auf Basis des AMD Ryzen 7840U sollen ab März, Geräte mit AMD Ryzen 8840U ab April ausgeliefert werden.

Quelle: Indiegogo via Videocardz

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1730416202
        Gefühlt hat Ayaneo mittlerweile drölfzigmillionen Handhelds im Angebot - das Geschäft muss in China echt laufen oder wird halt massiv vom Staat unterstützt.

        (Ja, die spielen da "alle" nur mobil und in Spielcafés, aber dennoch mutet das langsam übertrieben an.)
      • Von Gast1730416202
        Gefühlt hat Ayaneo mittlerweile drölfzigmillionen Handhelds im Angebot - das Geschäft muss in China echt laufen oder wird halt massiv vom Staat unterstützt.

        (Ja, die spielen da "alle" nur mobil und in Spielcafés, aber dennoch mutet das langsam übertrieben an.)
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