Halo Infinite im Test: Fazit
Quelle: PC Games Hardware
Seite 4:

Halo Infinite im Test: Fazit

172
Special Raffael Vötter Philipp Reuther Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Auf der letzten Seite ziehen wir ein Fazit zu Halo Infinite.

Halo Infinite ist eine gelungene Weiterentwicklung der bekannten Formel. Entwickler 343 Industries führt im sechsten Halo-Ableger eine weitläufige Spielwelt ein. "Open World" im Stile von Far Cry 6 oder Assassin's Creed Valhalla ist Halo Zeta aber nicht - und das ist gut so. Zwar erinnert die Erkundung des Planeten mit ihren optionalen Zielen und Feindesbasen zuweilen an Just Cause und Far Cry, wirkt aber nie überladen. Halo Infinite spielt sich obendrein sehr flott und knackig, das Waffen-Handling und -Feedback ist angenehm präzise und der Master Chief ist dank seines neuen Greifhakens so mobil und dynamisch wie noch nie. Obendrein eröffnet Ihnen das auch vertikal offene Design mehrere Möglichkeiten, wie bzw. von wo Sie eine Situation angehen wollen.

Auf der anderen Seite verliert Halo Infinite durch die offene Oberwelt ein wenig Struktur und Straffheit. Des Weiteren ist es schade, dass viele Umgebungen sich recht stark ähneln, Halo Zeta bietet nur ein einziges Biom - das konnte bereits das originale Halo: Combat Evolved besser. Viele Innenräume sind obendrein relativ linear ausgelegt, wirken häufig steril und in ihrer monolithischen, betont geometrischen Gestaltung beinahe schlicht und sind sich im Design und der Gestaltung oft ausgesprochen ähnlich. Während das Gameplay und die durchaus schicke Außenwelt wohlige Erinnerungen an das erste Halo hervorrufen, erinnert das Innere von Gebäuden an weniger gute Aspekte des Originals, etwa die fürchterlich repetitive Gestaltung des berühmt-berüchtigten Levels "Library/Bibliothek".

Unterm Strich ist Halo Infinite aus unserer Sicht ein sehr gutes Gesamtwerk. Das Gameplay ist zackig, der Soundtrack gefällt mal mit treibenden Klängen und flotten Beats, präsentiert jedoch auch die für die Serie typischen sanft-warmen, stets ein wenig melancholisch anmutenden Celli-Streicheinlagen und vielstimmigen Chöre. Grafisch ist Halo Infinite trotz einiger Schwächen sehr ansehnlich und schick inszeniert, auch wenn die aufwendig gescripteten Zwischensequenzen ein wenig zurückstehen und stattdessen der Fokus etwas mehr auf Dialogsequenzen zu liegen scheint und die Gesichtsanimationen noch Feintuning benötigen.

Bildergalerie

172
  1. Seite 1 Halo Infinite im Test: Inhalt & Gameplay
  2. Seite 2 Halo Infinite im Test: Technik-Details
  3. Seite 3 Halo Infinite im Test: GPU- und CPU-Benchmarks
  4. Seite 4 Halo Infinite im Test: Fazit
    • Kommentare (172)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        schade, dass etwas ältere hardware, wie die RX 480 GPU und die 5er-pendants oder der Ryzen 2700 X in die benchmarks nicht mehr mit einfließen. die RX 480 war ja auch nicht unbedingt weniger verbreitet als die 1060, hatte aber immerhin 2 GB grafikspeicher mehr. so kann ich immer nur sagen "ok, ich liege dann mit meiner RX 480 ungefähr zw. 1060 und 1070"... hätte das aber schon gerne genauer gehabt. zumal ja die seltenere Vega auch mit in der liste steht.

        klar, man kanns nicht jeder/jedem recht machen und jeder hat iwie ein anderes system - aber die GPU war, wie gesagt, nicht selten und ein paar haben sicher auch noch den 2700X.

        mit der GPU läuft das spiel bei mir grottig in 1080p, während Cyberpunk 2077 spielbare frameraten erreicht und vor allem bessere frametimes - trotz der viel lebendigeren und grafisch opulenteren open world. vgl. dazu auch benchmarks auf computerbase von Halo Infinite. auch die dort berichteten abstürze hatte ich bei unter 20 fps. da fragt man sich: was stimmt mit Halo nicht? bei der ziemlich leeren open world und den eintönig gestalteten innenbereichen?
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        schade, dass etwas ältere hardware, wie die RX 480 GPU und die 5er-pendants oder der Ryzen 2700 X in die benchmarks nicht mehr mit einfließen. die RX 480 war ja auch nicht unbedingt weniger verbreitet als die 1060, hatte aber immerhin 2 GB grafikspeicher mehr. so kann ich immer nur sagen "ok, ich liege dann mit meiner RX 480 ungefähr zw. 1060 und 1070"... hätte das aber schon gerne genauer gehabt. zumal ja die seltenere Vega auch mit in der liste steht.

        klar, man kanns nicht jeder/jedem recht machen und jeder hat iwie ein anderes system - aber die GPU war, wie gesagt, nicht selten und ein paar haben sicher auch noch den 2700X.

        mit der GPU läuft das spiel bei mir grottig in 1080p, während Cyberpunk 2077 spielbare frameraten erreicht und vor allem bessere frametimes - trotz der viel lebendigeren und grafisch opulenteren open world. vgl. dazu auch benchmarks auf computerbase von Halo Infinite. auch die dort berichteten abstürze hatte ich bei unter 20 fps. da fragt man sich: was stimmt mit Halo nicht? bei der ziemlich leeren open world und den eintönig gestalteten innenbereichen?
      • Von warawarawiiu
        Zitat von manimani89
        denkst du wirklich es gibt noch viele leute die das noch nicht gemacht haben???
        Weiß ich nicht, aber es schadet j nicht die Leute darüber zu informieren bevor sie Microsoft am Ende noch 10x mehr zahlen als Microsoft eigentlich von ihnen will.
      • Von manimani89 Volt-Modder(in)
        Zitat von warawarawiiu
        Tip:

        Gamepass-Probemonat abschließen und direkt bei Abschluss auch wieder kündigen.
        Kosten:1€

        Dann das Spiel entweder innerhalb 1 Monats durchspielen im Gamepass ultimate (werde ich so machen, habe den Gamepass heute wieder für 1€ abgeschlossen mit Fake email) - über weihnachten Hat man ja schon Zeit. Alternativ könnt ihr auch 3 Monate für 1€ mit dem Standard pc Gamepass ohne Streaming.

        wer mehr zahlt ist selber schuld ???

        zum Spiel: grafisch enttäuschend und spielerisch ernüchternt. Ich spiele wegen der Story zu Ende…..und auch wirklich nur wegen der Story….durch Teil 4 und 5 habe ich mich auch durchgequält …..schaff ich hier auch.
        denkst du wirklich es gibt noch viele leute die das noch nicht gemacht haben???
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Cleriker
        Ist das so? Dann sag mir doch einmal wie viele fps eine 1080ti in WQHD macht in "Mexodus", oder in 1080p eine Vega 56. Oder geht das etwar gar nicht und war entsprechend leicht auf nur eine Sorte Karten zu optimieren? Hmm...
        War so etwas schon einmal von Relevanz? Also dass Titel, die nur auf einer Handvoll (in diesem Falle drei) Architekturen (Anzahl Karten ist im Direktvergleich ja nochmals unwichtiger) liefen, insgesamt besser performten?
        Die bei 4A sind auch sicherlich nicht dahingegangen und haben sich gesagt lass den Titel mal auf RDNA2, Turing und Ampere optimieren. Statt dessen sind sie hingegangen und haben das ganze auf DX12 optimiert, damit er auch auf zukünftigen Architekturen gut laufen wird...

        Ich will damit nicht abstreiten, dass eine Einschränkung der Hardwarebasis Optimierung leichter macht. Aber dafür ist das noch viel zu offen.
      • Von gaussmath
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Kannst du noch SAM off vs on Tests machen? Ich komme auf 3-8% je nach Szene. Die 30%, auf die HUB kommt, sind arg sportlich.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk