Half-Life: Alyx soll ein Systemseller für die Valve Index sein
Half-Life: Alyx könnte seit Langem das erste Produkt werden, das wirklich dem Motto "Software sells Hardware" gerecht wird. Das Spiel soll den Verkauf von VR-Headsets vom Typ Valve Index deutlich angekurbelt haben - ein echter Systemseller.
Wer im Jahr 2020 an dem Konzept "Software sells Hardware" zweifelt, den kann man schon verstehen. Die Neunziger sind lange rum und der Trend geht eher zum Rechner ohne Laufwerk für extern zugeführte Datenträger. Valves Index aber zeigt Anzeichen von einen "Systemseller". Bei Half-Life 2 schob Valve der Welt Steam unter und bei Half-Life: Alyx könnte es die Index werden.
Superdata hat zumindest Zahlen veröffentlicht, die im vierten Quartal 2019 einen nennenswerten Anstieg an (vor-)verkauften Index-VR-Headsets belegen sollen. 149.000 Einheiten sollen es sein und damit doppelt so viele wie im Vorquartal. Alles angeblich auf die Ankündigung von Half-Life: Alyx zurückzuführen - der Titel wäre damit tatsächlich ein Systemseller für VR-Headsets; oder im klassischen Sinne "Software sells Hardware". 150.000 Einheiten ist durchaus eine Hausnummer, denn man muss auch bedenken, dass die finanzielle Einstiegshürde bei der Valve Indes nicht gerade niedrig ist.
Nach der Verschiebung von Cyberpunk 2077 ist Half-Life: Alyx sicher ohne Frage einer der heißesten Titel im Frühjahr und man darf wohl davon ausgehen, dass bei einem positiven begleiteten Release noch einmal ein paar Headsets den Besitzer wechseln. Laut Superdata ist die Index schon jetzt das meistverkaufte PC-VR-Headset, obwohl Rift und Vive deutlich mehr Zeit hatten, Einheiten in den Umlauf zu bringen. Mehr Einheiten bringen nur die Oculus Quest und die Playstation VR zusammen. So oder so ist der Start der Index in Anbetracht des Preises respektabel.
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Der VR-Markt lief bislang einigermaßen schleppend und Prognosen aus der Anfangszeit waren wohl etwas zu blauäugig. Damit kommt man automatisch wieder zum Anfangsthema - "Software sells Hardware". Die fehlte schon auch etwas für den ganz großen Erfolg, zusammen mit technischen Unzulänglichkeiten der noch jungen Hardware. Und so dreht man sich dann schnell im Kreis. Die Index scheint dank Half-Life: Alyx den Durchbruch zu schaffen und mit einer ordentlich breiten Nutzerschaft ist es auch für Entwickler wieder attraktiver, Inhalte für VR zu produzieren.
Superdata prognostiziert bis 2023 einen signifikanten Anstieg der Umsätze, weil auch Systeme wie Microsofts Holo Lens mehr Marktdurchdringung erreichen. Der Gesamtmarkt aus Augmented und Virtual Reality soll 2023 6,7 Milliarden US-Dollar schwer sein. Zum Vergleich: Der Spielemarkt ist in seinem besten Monat, Dezember, 2019 9,8 Milliarden US-Dollar schwer gewesen - auch ein Superdata-Wert.
Quelle: Superdata

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Muss bei VR immer an "Lawnmover Man" und den knapp 2 Jahre danach eröffneten CyberMind Laden nahe dem KuDamm in Berlin denken, das erste Virtuality Cafe. War zwar relativ plumpe Grafik, aber am PC war zu der Zeit auch noch nicht so viel mehr möglich, war zwar teuer dort zu spielen, aber echt lustig. Durch Playstations VR Brille und der ersten Occulus am PC für den Endconsumer beginnt das doch endlich interessant zu werden..... nach immerhin über 20 Jahre danach !! Das wird zwar eine Nische bleiben, aber trotzdem eine interessante. Muss immer gleich nach jedem Haar in jeder Suppe gesucht werden?
Zwingt einen doch keiner die HW zu kaufen, leihen geht auch wie schon erwähnt wurde. Und jetzt ein Spiel nicht spielen zu können, bloß weil es an eine Hardware gebunden bzw. Vorraussetzung ist diese zu haben, um spielen zu können? Das scheint für einige ja eine Höllenqual zu sein.... gibt es auch überhaupt nicht in der Spielewelt.... Logisch wenn ein "Spielehersteller" auch die Hardware mit anbietet, oder auch umgekehrt.... damit auch Bundel Sets anzubieten nur um die Hardwareverkäufe anzukurbeln ist auch verwerflich. Sicherlich ist es streitbar das Valve gerade das HL-Franchise als Zugpferd nutzt um die Hardware feil zu bieten, allerdings lassen sie fairerweise trotzdem eine größere "Kompatibilität" an VR Brillen zu als andere Spielestudios. Gut wäre es sicherlich gewesen beide Spielewelten (Monitor und VR Brillen) mit einzubeziehen, allerdings kann man schon vermuten das es geschäftliche Interessen gab für diese Entscheidung.
Ich habe zwar Spaß mit dem Hobbie PC-Gaming aber so viel Geld ist es mir persönlich einfach nicht wert, vor allem weil mich der Rest an VR-Spiele bisher komplett kalt gelassen hat.
Das Spiel selbst muss sich ohnehin auch erst einmal beweisen. Mir ist es nach wie vor ein Rätsel warum so viele Menschen für so viel Geld die Katze im Sack kaufen.
Hauptsache über Leute schimpfen die sinnfrei vorbestellen, hier aber im Grunde genommen exakt dasselbe machen.
ICH WILL BOREALIS, ERZÄHLT DIE GESCHICHTE ENDLICH ZUENDE!
Außerdem, wie solls schon weitergehen? Technik der Borealis bergen, Portal aufbauen, zu den Combine reisen, alles ausputzen, G-Man dankt.
Für mich ist Alyx weiterhin kein Half Life Spiel, sondern ein VR Spiel im Half Life Kostüm.
Trotzdem, wer Interesse hat, kann sich derzeit mit Half Life 2 und den beiden AddOns kostenlos (auf Steam) warmspielen.
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