HTC Vive: Vollwertige, neue Funktionen per Software-Update

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Käufer der HTC Vive dürfen für die Zukunft neue Funktionen auch per Software-Update erwarten.
Quelle: HTC, Valve, Steam

Auch über das aktuelle Datenblatt hinaus soll das Virtual-Reality-Headset HTC Vive im Nachhinein noch zusätzliche Funktionen erhalten: und zwar per Software-Update. Was sich SteamVR-Entwickler Jeremy Selan unter "echter, neuer Funktionalität" konkret vorstellt, ließ er im Interview jedoch noch offen.

Virtual Reality ist ein beliebtes Thema - und sollten sich die Umsatzzahlen für die beiden großen Anbieter Oculus VR und SteamVR, beziehungsweise HTC, als lohnenswert herausstellen, wird man für die Zukunft wohl noch einige Neuerungen, Innovationen und Verbesserungen erwarten dürfen. Wie Valves Entwickler Jeremy Selan im RoadToVR-Podcast sagt, bedeuten neue Funktionen aber nicht zwangsläufig neue Hardware. Ähnlich wie beim Steam Controller habe man auch beim VR-Headset HTC Vive Pläne, über Software-Updates neue Funktionalität nachzuliefern.

Insgesamt probiere Valve laut Selan, bei Hardware einen ähnlichen Ansatz zu wählen, wie man es bei Software tut. So aktualisiere sich der Steam-Client in regelmäßigen Abständen und Updates seien für beide Seiten sehr bequem zur Verfügung zu stellen. Seit der Veröffentlichung des Steam Controllers habe man per Software-Update bereits einige wesentliche Aktualisierungen entwickelt. Ähnlich wolle man nun mit dem SteamVR-Ökosystem vorgehen.

Zwar geht Selan nicht ins Detail, was man sich unter neuen Funktionen vorzustellen habe, er sagt jedoch: Es handele sich um "echte, neue Funktionalität, die die Leute bereits in den Händen halten." Es bleibe jedoch abzuwarten, wie viele dieser Funktionen man in der nahen Zukunft bereits zur Umsetzung bringen könne. "Wir möchten im Moment noch nicht ins Detail gehen, weil wir sehr viele Ideen haben, aber so wie das Produkt aufgebaut und designed ist, kann eine Menge mit Software- und Firmware-Updates verändert werden."

Ob auch Käufer des Konkurrenzprodukts Oculus Rift eine solche Unterstützung erwarten dürfen, bleibt abzuwarten. Wie PCGamesN feststellt, sei in Facebooks Virtual-Reality-Roadmap keine derartigen Pläne zu finden gewesen sein. Aktuell am wichtigsten für das Fortkommen von Virtual Reality im Spiele-Bereich bleibt aber wohl eine größere Auswahl an Spielen. Sollten mehr große Entwickler auf den Zug aufspringen, wird die Spielerschaft, und damit auch die Bereitschaft der Hersteller wachsen, VR-Technik weiter voranzutreiben.

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