HTC Vive Focus: Standalone-VR-Headset bald auch in Europa erhältlich
Nach der Erstveröffentlichung von HTCs Vive Focus in Asien soll das Standalone-VR-Headset demnächst auch offiziell im europäischen Handel sowie in Nordamerika verfügbar sein. Gedacht ist das Focus vornehmlich für den Unternehmensbereich. Für normale Endverbraucher dürfte es mit einem Kaufpreis von 700 Euro angesichts deutlich günstigerer Alternativen weniger interessant sein.
HTCs Standalone-VR-Headset Vive Focus war bislang lediglich in Asien sowie als Dev-Kit erhältlich. Demnächst sollen jedoch auch die Märkte in Europa und Nordamerika bedient werden, wie HTC via Pressemitteilung nun bekannt gab. Gedacht ist das Vive Focus vornehmlich für Enterprise-Kunden, was sich auch im Preis widerspiegelt.
Standalone-VR-Headset HTC Vive Focus mit Android, Snapdragon 835 und Inside-out-Tracking
Der fällt mit 700 Euro wesentlich höher aus als beispielsweise die ähnlich ausgestattete Alternative von Lenovo in Form des Mirage Solo, das bereits für 400 Euro erhältlich ist. Noch erheblicher ist der Abstand zum Oculus Go, welches mit rund 220 Euro recht günstig ist, dafür jedoch mit etwas schwächerer Technik aufwartet und ohne Inside-out-Tracking daherkommt.
Das ist beim HTC Vive Focus mit von der Partie und wird via zwei Kameras realisiert. Als Displays kommen zwei OLED-Pentile-Panele mit einer kombinierten Auflösung von 2.880 × 1.600 Pixeln sowie einer Bildwiederholrate von 75 Hz zum Einsatz. Hinsichtlich des SoC des autarken VR-Headsets mit Android als Betriebssystem greift HTC zum Qualcomm Snapdragon 835.
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Die Navigation in der virtuellen Realität geschieht via mitgeliefertem Controller, der allerdings nicht das Greifen in die Tiefe erlaubt, da dieser nur drei Freiheitsgrade (3DoF) aufweist. Optionale Zusatz-Controller mit 6DoF könnte es jedoch in Zukunft separat zu kaufen geben, zumindest soll HTC bereits an einer derartigen Alternative arbeiten. Die Auswahl an Apps beschränkt sich trotz Android-Betriebssystem zumindest offiziell ausschließlich auf verfügbare Anwendungen in HTCs eigenem digitalen Plattform-Store Vive Wave.
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Und die Quest kommt auch noch mit getrackten Controllern die bei der Focus erst noch kommen sollen und nochmal was kosten werden.
Technisch wäre wohl das Ocolus Quest der wahre Gegenspieler, ähnliche Hardware, deutlich günstiger mit einer MSRP von 399$...
So glaube ich nicht, dass das HTC-Gerät ein sonderlich er Erfolg werden kann, selbst wenn es eher für Geschäftskunden gedacht ist, wenn es deutlich preiswerter ohne Einbußen bei der Hardware geht, dann kauft auch im Business-Bereich niemand.