HTC Vive Pro Eye: Preis des VR-Sets ist bekannt
Im Januar hat HTC das VR-Komplettset Vive Pro Eye vorgestellt. Das neue Modell entspricht technisch weitgehend dem VR-Set Vive Pro, hat aber eine zentrale Neuerung: Es verfügt über Eye-Tracking. Inwiefern sich das auf den Preis auswirkt, war bislang unklar - jetzt hat HTC aber die Kosten für das neue System bekanntgegeben.
Auf der CES 2019 hat HTC zwei neue VR-Brillen präsentiert: Unter anderem die Vive Pro Eye - eine technisch noch ausgefeiltere Version der Vive Pro. Jetzt wissen wir, wie viel das neue Modell kostet. Wenig überraschend: Für die Vive Pro Eye müssen Käufer etwas tiefer in die Tasche greifen.
1.653 Euro kostet das VR-Komplettsystem. Damit ist es preislich deutlich über dem Standard-Modell der Vive Pro angesiedelt. Dafür ist es entsprechend auch hochwertiger: Es hat nämlich eine Technik integriert, die ein präzises Eye-Tracking ermöglicht. Zwei LED-Sensoren an den Linsen des Headsets verfolgen die Augenbewegungen der Nutzer. Das hat klare Vorteile: Das System kann erfassen, auf welchen Punkt der Blickfokus ausgerichtet ist und diesen Bereich scharf stellen, während es die Auflösung im peripheren Sehbereich reduziert. Foveated-Rendering nennt sich dieses Verfahren, das Rechenleistung spart und trotzdem eine hohe Bildqualität und eine bessere Bildrate ermöglicht.
Das Eye-Tracking der Vive Pro Eye gibt auch Software-Herstellern neue Möglichkeiten an die Hand: Sie können dadurch zum Beispiel Menüs oder Inhalte programmieren, die per Blickkontakt steuerbar sind. Auf diese Weise können die Nutzer zum Beispiel auch Eingaben durch langen Blickkontakt oder Augenblinzeln machen, ohne einen Controller dafür zu betätigen.
Passend dazu: Alle Infos zu Vive Eye Pro und Vive Cosmos
Vive Pro: Das Standard-Modell im Vergleich
Wer auf Eye-Tracking verzichten kann und nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, ist mit dem Standard-Komplettset Vive Pro besser beraten - das kostet nämlich 1.400 Euro, ist aber ähnlich hochwertig. Zwei 90hz-OLED-Panels mit einer Auflösung von jeweils 1440 x 1600 Pixeln sorgen für eine gute Bildqualität. Außerdem sind in dem Set zwei Controller und das Lighthouse-v2-System enthalten - damit können sich die Spieler in einer räumlichen Ebene von 7m² frei bewegen.
Quelle: Vive

Tobiis Eye-Tracking ist eine Eingabemethode, keine Grundlage für Rendering. Das Problem ist nicht die Erkennung der Augenposition, diese ist seit Jahrzehnten möglich, sondern die Reaktion des Renderers darauf. Schon eine rechtzeitige Anpassung des Bildinhaltes an Kopfbewegungen stellt die Hardware vor große Probleme (s.o.), wie soll da die rechtzeitige Anpassung an vielfach schnellere Augenbewegungen funktionieren?
Die Workstations von XI Machines lassen sich doch sicherlich mit VR Headsets kombinieren,da dürfte dann ausreichend Grafikpower für 2x4k bei 90Hz vorhanden sein.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
SuperSampling im Fokusbreich ist allerdings auch ein netter Gedanke.
Das war aber nicht der Hauptzweck, soweit ich weiß.
Und technisch stelle ich mir das schon kompliziert vor, wenn gerenderte Bereiche plötzlich unterschiedlich aufgelöst werden müssen.
Sicherlich wird man es lösen, die Frage ist nur wann.