HTC Vive Cosmos: Drei neue Modelle dieses Jahr - Elite, Play, XR
Derzeit werben drei VR-Headset-Hersteller um die Gunst der PC-Spieler. Oculus, Valve und HTC. Letzterer wirft nun mit der Vive Cosmos nicht nur ein runderneuertes Modell in die Manege, sondern gleich eine ganze Serie.
HTC will es dieses Jahr noch einmal wissen und hat sein VR-Headset-Line-up runderneuert. Mit der Vive-Cosmos-Serie sollen neue Käuferschichten erschlossen werden. Denn das schon letzte Jahr erschienene Vive Cosmos attestierte auch PC Games Hardware gute Eigenschaften, aber mit 800 Euro Anschaffungskosten auch ein Preisproblem. Dem will HTC nun mit weiteren Modellen entgegenwirken.
Mit der Vive Cosmos Elite kommt ein Modell, das etwas oberhalb der vorgestellten "Standard"-Fassung angesiedelt ist, die seit letztem Jahr zu haben ist. Sie wird 1.000 Euro kosten und bietet zusätzlich eine vorinstallierte "External Tracking Faceplate". Unter dem Standardmodell rangiert die Vive Cosmos Play, die mit einem noch nicht genannten, aber unterhalb von 800 Euro liegenden Preis die "Einsteiger" ansprechen soll. Im Vergleich zur Standard-Ausführung befinden sich nur vier Kameras für das Inside-Out-Tracking am Headset. Das wird mutmaßlich nicht mehr als 200-300 Euro einsparen, um beim Preispunkt 500 oder 600 Euro zu landen. Mit den separat erhältlichen "External Tracking Faceplates" kann dann ein Upgrade der Vive Cosmos Play zu einer Vive Cosmos durchgeführt werden. Und dann ist da noch die Vive Cosmos XR, die eine Mixed-Reality-Brille ist. Sie bietet zwei "Passthrough-Kameras" an der Unterseite, die den Raum in einem 100-Grad-Winkel aufnehmen. Auch hier gibt es noch keinen finalen Preis, aber dieser soll über 1.000 Euro liegen.
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Damit bleibt VR auch weiterhin ein preislich recht hohe Einstiegshürde. Die Valve Index kostet 1.100 Euro, wenn man das Komplettpaket nimmt. Das Headset ohne Controller und Basisstation kostet 539 Euro, dürfte so aber nicht wirklich seinem vollen Nutzen entfalten. Die Oculus Rift kostet je nach Modell zwischen 450 und 800 Euro. Die Verfügbarkeit der Headsets soll bis Ende des zweiten Quartals gegeben sein.


Derzeit weckt aus technischer Sicht die kommende Pimax 8KX bei mir das grösste Interesse, wobei mir eine 8K XR nochmals lieber wäre. Aber die Berichte über deren Kundensupport und offenbar teils mangelhafte Verarbeitungsqualität bisheriger Brillen schreckt doch auch wieder ziemlich ab...
Derzeit weckt aus technischer Sicht die kommende Pimax 8KX bei mir das grösste Interesse, wobei mir eine 8K XR nochmals lieber wäre. Aber die Berichte über deren Kundensupport und offenbar teils mangelhafte Verarbeitungsqualität bisheriger Brillen schreckt doch auch wieder ziemlich ab...
Ansonsten zur News, da frage ich mich welches Headset von Oculus 800€ kosten soll. Die Rift hat damals 800€ gekostet, wurde im Preis aber später gesenkt auf 600€ und offiziell kann man die alte Rift nicht mehr kaufen. Offiziell gibt es nur noch das Rift S, die Quest und das Go. Rift S und Quest kosten beide 450€.
Im unteren Preissegment macht Facebook dank endlosem Budget und sehr hoher R&D Investitionen vor, wie man Inside Out Tracking gut macht.
Im oberen Preissegment zeigt Valve wie das Gesamtpaket inklusive State of the Art Controller aussieht.
HTC macht alles und nichts davon gut. Dass nun auch noch einmal die völlig veralteten Wand Controller der ersten Generation ausgegraben werden ist ehrlich gesagt peinlich. Kein Mensch der €1.000 für ein VR Paket ausgeben kann und will würde sich für HTC und gegen Valve entscheiden. Den Einzigen USP den HTC hat, nämlich wirklich gutes Wireless, hat man nicht als Pfund gegen Valve als Teil des 'Elite' Pakets ins Feld geführt sondern muss noch einmal ein paar hundert € dafür auf den Tisch legen. Das macht keinen Sinn.