Radeon HD 5670 im Test - Fazit

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AMDs DirectX-11-Familie "Evergreen" wächst erneut: Nun muss sich die Radeon HD 5670 im Benchmark-Test beweisen. PC Games Hardware verrät, was die "Redwood"-GPU leistet.

Radeon HD 5670 im Test: Fazit
Die Radeon HD 5670 liefert eine gute, aber nicht herausragende Leistung in ihrer Gewichtsklasse. AMD gibt für die 512-MiByte-Version eine unverbindliche Preisempfehlung von 99 US-Dollar an, was in unseren Breitengraden voraussichtlich Preise zwischen 80 und 100 Euro zur Folge hat. Abhängig vom Endpreis, welcher sich im Laufe des heutigen Tages im PCGH-Preisvergleich klären sollte, ist die Karte mehr oder weniger attraktiv: Im Falle von 80 Euro wäre die Radeon HD 5670 ein gutes Angebot mit unschlagbaren Features wie DirectX 11, Supersampling-AA, Eyefinity und sehr niedrigem "Stromverbrauch". Reduziert auf die reale Nutzbarkeit bleiben noch die letztgenannten beiden Features - sowohl für DX11 als auch SGSSAA ist die HD 5670 (ohne Reduzierung anderer Grafikdetails) oft zu langsam. Pendelt sich der Preis aber bei 90 bis 100 Euro ein, ist eine HD 5750 mit ebenfalls 512 MiB Speicher die klar bessere, weil etwa 50 Prozent schnellere Wahl, ohne dass die Leistungsaufnahme im Leerlauf merklich ansteigt.

Zum Zeitpunkt der finalen Arbeiten am Artikel gibt es bereits folgende Karten im Preisvergleich:
Sapphire Radeon HD 5670, 512MB GDDR5, VGA, DVI, HDMI, PCIe 2.0, lite retail für 90 Euro
Sapphire Radeon HD 5670, 1024MB GDDR5, DVI, HDMI, DisplayPort, PCIe 2.0, lite retail für 105 Euro

Im Vergleich mit Nvidias Geforce GT 240 überzeugt die Radeon HD 5670 mit der erwähnten Feature-Keule und einer durchschnittlich höheren Leistung. Die Geforce ist ähnlich sparsam, bietet optional fast perfektes AF sowie den GPU-Physx-Bonus. Auf dem Gebiet der Video-Verschönerung und -beschleunigung nehmen sich die Kontrahenten ebenfalls wenig: Beide unterstützen alle gängigen Codecs und können sogar zwei HD-Streams (Bu-ray) parallel aufwerten.

Die Wahl liegt bei Ihnen: Möchten Sie schon jetzt mit Abstrichen in DirectX 11 hinein schnuppern, dann greifen Sie zur HD 5670. Ist DX11 hingegen kein Thema, dann sollten Sie sich nach einer Geforce 9800 GT umsehen, welche schon für knapp 70 Euro deutlich mehr Bilder pro Sekunde liefert - allerdings nur mit DX10 an Bord und über 30 Watt Leistungsaufnahme im Leerlauf.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Radeon HD 5670 im Test - Einleitung, Specs, Leistungsaufnahme, Kühlung und Overclocking
  2. Seite 2 Radeon HD 5670 im Test - Testsystem und Benchmarkauswahl
  3. Seite 3 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Anno 1404 (DirectX 9)
  4. Seite 4 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Call of Duty: Modern Warfare 2 (DirectX 9)
  5. Seite 5 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Colin McRae Dirt 2 (DirectX 9/11)
  6. Seite 6 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Crysis Warhead (DirectX 9, 64 Bit)
  7. Seite 7 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Fallout 3 + HD-Pack (DirectX 9)
  8. Seite 8 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Grand Theft Auto 4 (DirectX 9)
  9. Seite 9 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Half Life 2 Episode 2 + CM 9.51 (DirectX 9)
  10. Seite 10 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Race Driver Grid (DirectX 9)
  11. Seite 11 Radeon HD 5670 im Test - Benchmark Unigine Heaven (DirectX 11)
  12. Seite 12 Radeon HD 5670 im Test - Fazit
    • Kommentare (58)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sonnendieb Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Radeon HD 5670 (Redwood): DirectX 11 für unter 100 Euro

        Zitat von plusminus
        Klasse Karte für HTPC,s mit der auch das eine oder andere Game läuft.
        Die GT 240 ist da nur ein schlechter Witz,denn sogar die ältere und 20,-eur billigere GT9600 ist schneller und fast genauso genügsam.
        aber wer kauft sich schon ne DX 11 Karte wo kein spiel selbst bei 1280 x xxxx läuft (also dx11)

        dann doch lieber ne vorversion
      • Von Sonnendieb Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Radeon HD 5670 (Redwood): DirectX 11 für unter 100 Euro

        Zitat von plusminus
        Klasse Karte für HTPC,s mit der auch das eine oder andere Game läuft.
        Die GT 240 ist da nur ein schlechter Witz,denn sogar die ältere und 20,-eur billigere GT9600 ist schneller und fast genauso genügsam.
        aber wer kauft sich schon ne DX 11 Karte wo kein spiel selbst bei 1280 x xxxx läuft (also dx11)

        dann doch lieber ne vorversion
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        AW: Test Radeon HD 5670 (Redwood): DirectX 11 für unter 100 Euro

        Habe soeben das Sapphire Modell bestellt(70€) (für eine gute Freundin baue ich gerade einen PC)
        Für ihren 19 Zoll TFT sollte die Leistung wohl mehr als ausreichend sein, vor allen Dingen spielt sie meist nur ältere Titel wie Serious Sam oder Far Cry. Hätte allerdings lieber zu einer passiv gekühlten HD5670 gegriffen...gibt´s aber leider nicht .
      • Von plusminus BIOS-Overclocker(in)
        AW: Test Radeon HD 5670 (Redwood): DirectX 11 für unter 100 Euro

        Klasse Karte für HTPC,s mit der auch das eine oder andere Game läuft.
        Die GT 240 ist da nur ein schlechter Witz,denn sogar die ältere und 20,-eur billigere GT9600 ist schneller und fast genauso genügsam.
      • Von da brew Freizeitschrauber(in)
        AW: Test Radeon HD 5670 (Redwood): DirectX 11 für unter 100 Euro

        Nur dass es in dem von dir zitierten Beitrag weder um die GTS 240 noch um die HD5670 ging.
      • Von ALL_FOR_ONE Freizeitschrauber(in)
        AW: Test Radeon HD 5670 (Redwood): DirectX 11 für unter 100 Euro

        Zitat von da brew
        Dazu gehört bei mir auch die Leistungsaufnahme, Lautstäke etc. Und selbst wenn man das nicht berücksichtigt, ist also das eigentliche Kriterium, warum man die eine oder die andere Karte empfiehlt (wie du ja selbst schreibst) nicht der Fertigungsprozess.

        Übrigens: Wo ist bei dir der Unterschied zwischen Verbrauch und Leistungsaufnahme?
        beide karten (gts240 und 5670 )kosten zurzeit 71 euro, ich müss nicht lange überlegen welche karte ich mir kauf (auch wenn sie nur 5%schneller sein sollte)
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