GTX 260 & HD 4850: Mass Effect
Bereits beim GTX-280-Test wollte es PCGH genau wissen: Wie gut lassen sich die aktuellen Top-Spiele Age of Conan, Assassin's Creed und Mass Effect wirklich spielen? Nun macht PCGH den Test auf Spielbarkeit auch mit der GTX 260 und der HD 4850.
Einleitung: Mass Effect
Eines der erfolgreichsten Xbox-360 Spiele hat es mittlerweile auf den PC geschafft. Basis des Rollenspiels ist die im Falle von Mass Effect recht CPU-lastige Unreal Engine 3 aus dem Hause Epic. Diese läuft zumindest ohne Kantenglättung auch auf schwächeren Systemen, zusammen mit den teils schwammigen Texturen leidet jedoch die Optik. Mit aktuellen Treibern, Ini-Tuning und Exe-Renaiming werden durch erzwungenes Anti-Aliasing nicht alle Treppeneffekte getilgt, der Leistungsverlust ist nichtsdestotrotz enorm - genau das Richtige für unseren Test also.
Mass Effect: Schöne Charakter-Modelle (Bild: 3DC)
Benchmark: Mass Effect
Wirklich anspruchsvoll ist Mass Effect nur in größeren Kämpfen, einen solchen nutzen wir für unsere Vergleiche. Wir machen uns auf, um den außerirdischen Geth zu zeigen, wo der Plasma-Hammer hängt. Für alle Tests deaktiviert PCGH die in der UE3 integrierte Fps-Limitierung von 62 Bildern pro Sekunde.
Mass Effect - Verlauf: 1.680x1.050 ohne AA/AF
Mass Effect - Spielbarkeit: 1.680x1.050 ohne AA/AF
1.680x1.050 ohne AA/AF: Mass Effect
Sobald der erste Geth auftaucht, fallen auch die Fps der GTX 260, welche sich klar von den restlichen Karten absetzen kann und nur der GTX 280 den Vortritt lassen muss. Auf der HD 3870 wirkt Mass Effect bereits etwas schwammig, zu oft fallen die Bilder pro Sekunde unter die 35er Marke. Die Dauerkonkurrenten 9800 GTX und HD 4850 trennen sich unentschieden, keine Karte kann sich in der Praxis einen klaren Vorteil verschaffen.
Mass Effect - Verlauf: 1.680x1.050 mit 4xTSSAA/16xAF
Mass Effect - Spielbarkeit: 1.680x1.050 mit 4xTSSAA/16xAF
1.680x1.050 mit 4xTSSAA/16xAF: Mass Effect
Beim Versuch, Kantenglättung zu aktivieren, stießen wir auf ein Problem. Mit dem Geforce-Treiber 177.34 ließ sich weder auf der GX2 noch auf der GTX 280 Anti-Aliasing nutzen - auf der GTX 260 dagegen schon. Mit den gewählten Settings kommt es kaum noch auf die Rohleistung an, die Größe des Video-Speichers zählt. Daher dominiert die GTX 260 das Testfeld, die 8800 Ultra rangiert trotz ihrer 768 MiB abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Die 9800 GTX und die HD 4850 bieten beide nur eingeschränkt flüssige Fps, in der Praxis überzeugte das Spielgefühl auf keinem der beiden Chips. Fast schon unspielbar ist Mass Effect auf der HD 3870, neben zu wenig Speicher ist auch deren Rohpower zu gering. Der Einsatz von AF ist übrigens praktisch "kostenlos”.
