PCGH Exklusiv: Geforce-Treibervergleich (Update: Crysis-Werte)
Crysis-Demo mit einer Geforce 8800 Ultra (Bild: PCGH)
Im Folgenden lesen Sie unseren stets aktuellen Treibervergleich für Geforce-Grafikkarten. Sobald ein neuer Treiber erscheint, sei er WHQL-zertifiziert oder nur eine "offizielle Beta-Version" von Nzone.com, werden wir ihn zeitnah in den bestehenden Treibervergleich integrieren. Heute sind die Forceware-Versionen 167.37 und 169.01 an der Reihe. Ersterer ist der Launchtreiber der Geforce 8800 GT, Letzterer ist vermutlich identisch zum 169.02, nur ohne 8800-GT-Support.
Den Test absolvieren eine Geforce 7900 GT (256 MiByte) und eine 8800 GTS mit 320 MiByte VRAM. Wir entschieden uns bewusst gegen die 640-MiByte-Version, um etwaige Verbesserungen im Speichermanagement des Treibers aufzudecken. Die folgenden Zahlen zeigen diesbezüglich aber eine interessante Entwicklung.
Neuer TMSAA-Modus ab FW 167.37
Crysis-Demo mit einer Geforce 8800 Ultra (Bild: PCGH)
Der Geforce-8800-GT-Launchtreiber führt ein begrüßenswertes Novum ein. Der seit dem Start der GF7-Serie vorhandene, qualitativ eher minderwertige Transparenz-AA-Modus auf Multi-Sampling-Basis (TMSAA) ist Geschichte. Aktivieren Sie TMSAA mit einem aktuellen Treiber, werden mit einem Alpha-Wert (= Transparenz) versehene Texturen, wie sie oft für Vegetation genutzt werden, effektiver geglättet als zuvor. Der weiterhin vorhandene Modus auf Super-Sampling-Basis (TSSAA) ist jedoch nach wie vor qualitativ hochwertiger und erfasst je nach Spiel mehr Objekte. Der Preis dafür ist, dass TSSAA bei vielen Alphatexturen stärker auf die Leistung drückt.
Wir haben die optischen Unterschiede der Modi hinter die Benchmarkwerte gestellt.
Praxisprobleme
Quelle: Bild: PCGH
Stalker mit der Forceware 163.44 (Bild: PCGH)
Unser Oblivion-Bench-Savegame zeigt ein merkwürdiges Verhalten, wenn eine Geforce im Rechner arbeitet. Je weniger Frames pro Sekunde ausgegeben werden, desto mehr nimmt auch ein "Haken" der Bildabfolge zu. Die Abstände zwischen den Frames scheinen nicht in konstanten Zeitintervallen ausgegeben zu werden, sondern variieren. Steigt die Framerate, nimmt die Zeit zwischen den einzelnen Frames ab und das Problem wird weniger störend. Die Radeons zeigen das Verhalten zwar auch, aber deutlich weniger ausgeprägt.
In Stalker begrüßt uns bei Nutzung von Windows Vista der Schattenfehler, den auch schon die Radeons zeigten. Unter XP funktioniert das Level-of-Detail-System der Schatten einwandfrei. Selbst aktuelle Treiber beseitigen den Bug nicht.
Etwas kurios ist ein Fehler, der in Kombination mit unserem Test-Monitor, einem Dell 3007WFP, und Windows Vista auftritt. Die neuen Treiber stehen auf Kriegsfuß mit der Auflösung 1.680x1.050, alle anderen funktionieren. An einen "kleinen" Widescreen-Monitor mit 21 Zoll angeschlossen, gibt es keine Probleme.
Performance: Geforce 7
Quelle: Bild: PCGH
Stalker mit der Forceware 162.18 (Bild: PCGH)
Die neu hinzugekommenen Treiber liefern ein durchwachsenes Performance-Bild. Sollten Sie noch eine Karte der Geforce-7-Serie ihr Eigen nennen, nehmen Sie besser Abstand von den Treibern ab Version 167. Fast alle Tests brechen damit ein. Die beste Wahl für GF7-Nutzer bleibt somit vorerst die Forceware 163.75 WHQL.
