Geforce GTX 460 im Test: Fazit
Auf Basis des GF104-Chips schickt Nvidia zwei Modelle der Geforce GTX 460 ins Rennen, eines mit 768 MiByte und eines mit 1.024 MiByte Speicher. PC Games Hardware fühlt im Test beiden Varianten auf den Chip.
Quelle: PC Games Hardware
Gainward Geforce GTX 460 Golden Sample Goes Like Hell (1.024 MiByte) (2)
Quelle: PC Games Hardware
Zotac Geforce GTX 460 (1.024 MiByte) (2)
Geforce GTX 460 im Test: Fazit
Insbesondere die Leistungsaufnahme im Leerlauf beider Geforce GTX 460 verdient Lob. Nvidia hat es geschafft, AMDs auf diesem Gebiet sehr gute Radeons einzuholen. Auch unter Last ist eine klare Verbesserung zur ähnlich flotten Geforce GTX 465 erkennbar, das sparsame Last-Niveau einer Radeon HD 5850 aber erreichen auch die GF104-Beschleuniger nicht. Für die Geforce GTX 460 spricht dafür das hohe Overclocking-Potenzial von fast 40 Prozent: 850/1.700/2.150 MHz erreichte jede unserer Karten, mit mehr Spannung schafften wir durchschnittlich 930/1.860/2.200 MHz. Mit diesem Takt überflügelt die Geforce GTX 460/1.024 die Geforce GTX 470 und zumeist auch die Radeon HD 5870. Wenn Sie nicht übertakten wollen, um eine schnellere GTX 460 zu erhalten, sollten Sie zur Gainward GTX 460 GS GLH oder Palit Sonic Platinum greifen.
Im Mittel konkurriert die Geforce GTX 460/768 mit der Geforce GTX 465. Beide sind flotter als eine Radeon HD 5830, ohne dabei der Radeon HD 5850 wirklich gefährlich zu werden. Die große Version der Geforce mit 1.024 MiByte kann die Radeon HD 5850 teilweise schlagen - im Mittel liegt AMD aber knapp vorne. Dafür offeriert auch der GF104 Bildqualitätsverbesserungen, die AMD nicht anbietet: HQ-AF, SGSSAA in allen APIs und natürlich GPU-PhysX. Aufgrund der geringeren Anzahl an Polymorph-Engines unterliegt selbst die 1G-Version der Geforce GTX 460 der Geforce GTX 465 sobald eine hohe Tessellations-Leistung gefragt ist. Auch die 768 MiByte der kleinen Geforce GTX 460 werden je nach Spiel und Einstellungen zum Flaschenhals - Besitzer von Full-HD-Displays und darüber sollten besser zur GTX 460/1.024 greifen.
Die ersten Geforce GTX 460 mit 768 MiByte sind derzeit für rund 200 Euro gelistet, die Version mit 1.024 MiByte für etwa 250 Euro. Beide Karten bieten damit viele Fps pro Euro und sind definitiv eine Empfehlung als wert. Einziger Kritikpunkt ist die im Vergleich zur Konkurrenz etwas zu hohe 3D-Leistungsaufnahme, welche sich durch den sehr sparsamen 2D-Betrieb und die umfangreichen Features aber mehr als verschmerzen lässt. Kurz: Der GF104 ist "Fermi done right for gamers".
In der PC Games Hardware 08/2010, welche am 04. August erscheint, finden Sie auf vier Seiten den Test beider Geforce GTX 460. Hinzu kommt eine Marktübersicht mit 53 Modellen, darunter GF100-Beschleuniger und im Löwenanteil Radeon-Grafikkarten aller couleur.
Quelle: Nvidia
Geforce GXT 460 Slide (2)
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 460 im Test: Einleitung und Specs
- Seite 2 Geforce GTX 460 im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
- Seite 3 Geforce GTX 460 im Test: Testsystem und Software
- Seite 4 Geforce GTX 460 im Test: Spiele-Benchmarks und Overclocking
- Seite 5 Geforce GTX 460 im Test: Fazit
- Seite 6 Bildergalerie


ich hatte ne 285gtx/1gb OC von bfg und kann nur sagen in den hoeheren aufloesungen, 1600 und mehr, ist die meine evga 460gtx/1gb SC (gpu:763) deutlich schneller. im durchscnitt rund 10-20%..
da die 285er aber kein Dx11 bietet und mit von mir verbauten AC-kuehler das doppelte gekostet hat, ist die 460er ein schnaeppchen und fast genauso silent (idle).
konnte die karte ohne Voc auf 850 bringen und mit Voc auf etwa 920 (fast alle bereits vom hersteller OCen karten erreichen das...)
hat ??? die GTX 460 jetzt nen audio chip oder nicht???
ich werd bei nvidia nicht schlau weil da steht was von "HDMI-Audioeingang - Intern"
also wird das durchgeschleifft und auf hdmi gedöddelt oder codiert die selber???
THX für Antwort
Pre
würde gerne wissen ob die 460gtx deutlich mehr Leistung hat