Günstige Hardware: VGA-Karten um 100 Euro im PCGH-Test
Quelle: PCGH
PCGH-Testtabelle: Billige Grafikkarten (Bild: PCGH)
Nichts ist schwieriger, als an der Grafikkarte zu sparen und gleichzeitig Spieletauglichkeit zu erhalten. PCGH zeigt, mit welchen Stolperfallen Sie rechnen und welche Kompromisse Sie eingehen sollten.
Auf topaktuelle D3D10-Technik müssen Sie im Bereich unter 100 Euro verzichten: Die Geforce 8500 GT ist eher ein Produkt für den Office- und vor allem HTPC-Bereich. Hier kann sie mit niedriger Leistungsaufnahme, geräuschloser Kühlung und guter Videobeschleunigung punkten.
Wollen Sie aktuelle Spieletitel genießen ohne sämtliche optischen Schmankerl deaktivieren zu müssen, sollten Sie Ausschau nach einer Karte der letzten Generation mit Direct-X-9- und Shader-Modell-3-Unterstützung halten. Hier bieten sich die Radeon X1650 XT und die Geforce 7600 GT an. Erstere liegt zwar noch knapp über 100 Euro, kann aber insbesondere in neueren Spielen wie Need for Speed Carbon und Gothic 3 deutlich mehr Fps-Leistung als die 7600 GT bieten. Wenn 100 Euro Ihre absolute Schmerzgrenze sind, können Sie getrost zu einer X1600 XT bzw. X1650 Pro greifen - diese Karten sind nahezu gleichschnell, erreichen aber bei weitem nicht die Perf. Eine Stufe darunter können Sie sich zwischen Radeon X1600 Pro und Geforce 7600 GS entscheiden. Vorsicht sollten Sie walten lassen, wenn eine Karte nur über ein 64 Bit breites Speicher-Interface verfügt. Das schmälert die Spieleleistung gewaltig: Finger weg!
Wenn Sie ein kleines Restrisiko nicht scheuen, können Sie diese preiswerten Karten auch übertakten. Unser Benchmarkvergleich in der Screenshotgalerie zeigt, dass OC sich - ganz individuell - auch durchaus lohnen kann.