Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 70 Euro?

64
Test Marc Sauter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Nvidia baut sein DirectX-11-Portfolio weiter aus: Die Geforce GT 430 auf Basis des GF108-Chips bringt Fermi-Technik in den Preisbereich unter 100 Euro. PC Games Hardware macht den Test der Nvidia Geforce GT 430.

GT 430

Geforce GT 430 im Test: Einleitung und Specs
Nvidias Fermi-Generation begann bei den Topmodellen Geforce GTX 480/470 (PCGH-Test), es folgte die Geforce GTX 465 (PCGH-Test) und die derzeit enorm populäre Geforce GTX 460 (PCGH-Test). Mit der Geforce GTS 450 (PCGH-Test) rückte die magische 100-Euro-Grenze in greifbare Nähe, die Geforce GT 430 unterbietet diese deutlich. Nvidia selbst sieht die Geforce GT 430 als Nachfolger der Geforce GT 220 DDR3.

Geforce GT 430: Blockdiagramm Quelle: Nvidia Geforce GT 430: Blockdiagramm DirectX 11 inklusive Direct Compute, OpenGL 4.1, OpenCL 1.1, PhysX, Cuda, 3D-Vision und True-HD-Audio Bitstreaming stehen auf der Feature-Seite. Die Geforce GT 430 bietet im Referenzdesign einen Dual-Link-DVI- sowie einen HDMI-1.4-Anschluss, ein VGA-Port ist ebenfalls vorhanden (es sei denn, Sie nutzen die Low-Profile-Blende). Der GF108 basiert auf dem auf dem GF106/GF104, ist jedoch weiter beschnitten: Nur ein GPC (8 Pixel pro Takt) mit zwei Shader-Multiprozessoren sowie zwei Polymorphengines und vier ROP-Partionen stehen bereit, das Speicherinterface ist 128 Bit breit. Damit verfügt der GF108 über 16 Single-Cycle-FP16-TMUs und 96 ALUs, die takten mit 700 respektive 1.400 MHz, der DDR3 (ohne G!) rennt mit 1.800 MHz. Die Double-Precision-Leistung liegt bei einem Zwölftel des SP-Durchsatzes, das optionale HQ-AF wird ebenso geboten wie SGSSAA in allen APIs - für letzteres ist die Geforce GT 430 jedoch in fast allen Fällen zu langsam. Die TDP des 40-nm-Chips samt Drumherum spezifiziert Nvidia mit 49 Watt.

Geforce GT 430 im Test: Auffälligkeiten
Nvidia spricht offiziell von vier Rasterendstufen (eine halbe ROP-Partition) sowie einem Polygondurchsatz von 700 Millionen Dreiecken pro Sekunde. Unsere Messungen legen allerdings nur rund die Hälfte an Tri/s und dafür eine massiv gesteigerte ROP-Leistung nahe, wir stehen daher mit Nvidia in Verbindung.

Modell Geforce GT 430 Geforce GT 220 Radeon HD 5670 Radeon HD 5570
Circa-Preis (Euro)* 65,- 70,- 70,- 60,-
Codename GF108 GT216 Redwood XT Redwood LE
Fertigungstechnik 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Transistoren Grafikchip (Mio.) 585 486 627 627
SP-Rechenleistung (GFLOPS) 269 131 620 520
DP-Rechenleistung (GFLOPS) 22,4 n. unterstützt n. unterstützt n. unterstützt
Polygondurchsatz (Mio. Dreiecke/s.) 700 (?) 625 775 667
Pixeldurchsatz (GPix/s.) 2,8 5 6,2 5,3
Texturleistung (GTex/s.) 11,2 14,8 15,5 15,5
Speicherbandbreite (GByte/s.) 28,8 25,3 64 28,8
Takt Grafikchip (MHz) 700 625 775 667
Takt Shadereinheiten (MHz) 1.400 1.360 775 667
Takt Grafikspeicher (MHz) 900 790 2.000 2.000
Shader-/SIMD-/Textureinheiten 96/2/16 48/3/16 400/5/20 400/5/20
Rasterendstufen 4 8 8 8
Speicheranbindung (Bit) 128 128 128 128
Üblicher Speichertyp DDR3 GDDR3 GDDR5 DDR2/DDR3
Zusätzliche Netzteilanschlüsse keiner keiner keiner keiner

Bildergalerie

64
  1. Seite 1 Geforce GT 430 im Test: Einleitung und Specs
  2. Seite 2 Geforce GT 430 im Test: Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 Geforce GT 430 im Test: Testsystem und Software
  4. Seite 4 Geforce GT 430 im Test: Spiele-Benchmarks
  5. Seite 5 Geforce GT 430 im Test: Partnerkarten
  6. Seite 6 Geforce GT 430 im Test: Fazit
    • Kommentare (64)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Asdener PC-Selbstbauer(in)
        AW: Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 100 Euro?

        Ich werde mir eine passiv gekülte von Zotac für meinen "HTPC" kaufen.

        Sie passt genau in meinen Anwendungsbereich deshalb hab ich mich für sie entschieden
      • Von Asdener PC-Selbstbauer(in)
        AW: Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 100 Euro?

        Ich werde mir eine passiv gekülte von Zotac für meinen "HTPC" kaufen.

        Sie passt genau in meinen Anwendungsbereich deshalb hab ich mich für sie entschieden
      • Von Goose Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 100 Euro?

        Karte macht tatsächlich nur Sinn als passiv gekühlte Variante.

        Mich würde jedoch viel mehr interressieren, wie sich die derzeitigen
        low Budget Karten mit ihren Kollegen von vor ein paar Generationen
        schlagen.

        Habe 2 HTPCs, einen mit einer GeForce 9500GT und einen mit einer Radeon HD3450 beide passiv gekühlt. Nun würde ich mir eventuell eine aktuellere
        Karte für 50-100 Euro holen (natürlich auch nur passiv) wenn ich damit
        eine wirkliche Grafiksteigerung bekomme.
        Ist klar, dass ich auf dem HTPC kein Crysis, etc. zocken möchte.
        Aber irgendwie ist es gar nicht so einfach aussagekräftige Vergleichsbenchmarks zu bekommen.
      • Von Keen Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 100 Euro?

        Zitat von PCGH_Marc
        Gibt auch passive Modelle, dann aber nicht mehr Low-Profile
        Hmpf, kann nicht mal irgend ein Hersteller hingehen und ne passive Low-Profile Karte rausbringen? Also, eine zeitgemäße mein ich. Ist es nicht möglich das PCB in die Länge zu ziehen um so mehr Kühlfläche zu erhalten und so nen passiven Betrieb zu ermöglichen?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        AW: Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 100 Euro?

        Gibt auch passive Modelle, dann aber nicht mehr Low-Profile
      • Von Creep1972
        AW: Geforce GT 430 im Kurztest: Was taugt Fermi für unter 100 Euro?

        Also eigentlich nur was für HTPC, aber kann man diese kleine Karte nicht auch passiv kühlen? Muß man da wie bei Gigabyte, gleich 2 Haartrockner montieren?
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk