Die Geforce GTS 450 soll DirectX-11-Features, Physx-Support und 3D-Vision in den Mainstream-Bereich bringen und wird von Nvidia in ihrer Standard-Ausführung als Konkurrenz zur Radeon HD 5750 gesehen. Auch preislich soll die Geforce GTS 450 in diesem Bereich angesiedelt sein und das komplette Paket aus DirectX 11, PhysX und 3D Vision für circa 130 Euro bieten. OC-Versionen sollen dann die HD 5770 angreifen, aber auch entsprechend mehr kosten.
Der PCGH-Test gibt darüber Auskunft, ob die Spieleleistung in aktuellen DirectX-11-Titeln und Evergreens wie Starcraft II oder World of Warcraft eine geeignete Grundlage dafür bietet. Darüber hinaus messen wir Leistungsaufnahme (auch im Multimonitor-Betrieb) und Lautheit (in Sone) der Geforce GTS 450 und stellen diese den direkten Konkurrenten der HD-5700-Serie gegenüber. Aus Gründen der Vergleichbarkeit und der teils deutlichen Leistungssteigerungen des Geforce-Treibers 260.52 und des Catalyst 10.8 vergleichen wir in diesem Test nur wenige Karten miteinander.
In PCGH-Printausgabe 11/2010, die am 6. Oktober erscheint, finden Sie eine große Marktübersicht unter anderem mit etlichen OC-Boards der Partner wie Asus, Gainward, MSI, Palit, Sparkle oder Zotac.
Bisherige Tests und Hintergrundartikel zu Nvidias Fermi-basierten Geforce- und Evergreen-basierten Radeon-HD-Grafikkarten auf pcgameshardware.de:
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Geforce GTX 480/470 im Test •
Geforce GTX 465 im Test •
Geforce GTX 460 im Test •
AMD/Ati Radeon HD 5770/5750
Nvidia Geforce GTS 450 Reference 1 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nvidias Geforce GTS 450 und GF106: Specs Neben DirectX 11 (inklusive Direct Compute) und OpenGL 4.1 erfüllt die Geforce GTS 450 auch den freien Open CL Standard in der Version 1.1. Unterstützung für die hauseigenen Schnittstellen Physx und Cuda ist selbstverständlich. Darüber hinaus können Sie zwei Karten im SLI-Betrieb kombinieren und dann auch von
3D-Vision Surround profitieren. Normales 3D Vision, also räumliche Darstellung mithilfe von anaglyphen oder Shutterbrillen beherrscht jedoch auch eine Einzelkarte. Mit nur einer Karte müssen Sie trotz zweier Dual-Link-DVI-Anschlüsse und einem Mini-HDMI-Port mit maximal zwei Monitoren gleichzeitig vorlieb nehmen. Auch True-HD-Audio Bitstreaming unterstützen die GTS-450-Modelle.
Als drittes Mitglied der Fermi-Familie setzt der GF106-Chip nach GF100 und GF104 die Optimierung auf das jeweilige Marktsegment fort. Die Optimierungen entsprechen dabei denen des GF106-Chips, die Anzahl der einzelnen Einheiten ist jedoch weiter beschnitten worden, um die Grafikkarten noch wirtschaftlich für 130 Euro anbieten zu können.
Auf der Geforce GTS 450 verfügt der Grafikchip über einen GPC mit 4 Shader-Multiprozessoren (SMs) und zwei 64-Bit-ROP-Partitionen - insgesamt also 192 Shader-, 32 Textureinheiten und zwei Achtfach-ROPs an einer 128 -bittigen Speicherschnittstelle.
Entsprechend sieht das schematische Blockschaltbild des GF104 recht übersichtlich aus:
GF106-Chip in der Ausbaustufe "Geforce GTS 450" [Quelle: siehe Bildergalerie]
Sie sehen es bereits: eine dritte ROP-Partition samt 64-Bit-Speichercontroller ist vorhanden, aber nicht aktiviert. Nachdem eine Geforce GTS 455 bereits in einem inoffiziellen Treiber
erwähnt wurde und sämtliche uns vorliegenden Boards über vier nicht besetzte Lötstellen für zusätzliche Speicherchips verfügen, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch ein GF106 im Vollausbau erscheint.
Ansonsten hat sich gegenüber dem GF104-Chip nichts verändert - 48 Shader- und 8 Textureinheiten pro SM, 1 Rasterizer mit 8 Pixeln pro Takt Durchsatz pro GPC, eine Polymorph-Engine pro SM (wichtig für die Tessellationsleistung) sind weiterhin vorhanden. Ebenso die auf ein Zwölftel des SP-Durchsatzes begrenzte DP-Rechenleistung, die 64KiB L1/Shared-Memory pro SM und 128 KiByte L2-Cache pro Speichercontroller und die Single-Cycle-FP16-Textureinheiten.
Weiterführende Erklärungen hierzu bietet unser Geforce-TX-460-Test. Leider ist die Fermi-Beschränkung auf zwei Pixel pro Takt und SM (hier: 2x4x783) erhalten geblieben.
Auch der GF106 bietet, wie sämtliche Nvidia-Chips seit dem G80, optional höherwertige anisotrope Filterung (über den Treiberschalter "Hohe Qualität", welches dem der Radeons überlegen ist. Außerdem beherrschen die Fermi-Chips vielfältig kombinierbares
Sparse-Grid Supersampling-AA (SGSSAA) in allen APIs.
Alle Spezifikationen der Geforce GTS 450 dokumentiert diese Tabelle:
| Grafikkarte |
Geforce |
|
|
Radeon |
|
|
|
| Modell |
GTX 465 |
GTX 460 (1G/768M) |
GTS 450 |
HD 5830 |
HD 5770/1G |
HD 5750/1G |
HD 5670 |
| Circa-Preis (Euro)* |
190,- |
190,- / 150,- |
120,- |
180,- |
130,- |
110,- |
90,- |
| Codename |
GF100 |
GF104 |
GF106 |
Cypress LE |
Juniper XT |
Juniper Pro |
Redwood XT |
| Fertigungstechnik |
40 nm |
40 nm |
40 nm |
40 nm |
40 nm |
40 nm |
40 nm |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) |
3.000 |
1.950 |
1.170 |
2.150 |
1.040 |
1.040 |
627 |
| SP-Rechenleistung (GFLOPS) |
855 |
907 |
601 |
1.792 |
1.360 |
1.008 |
620 |
| DP-Rechenleistung (GFLOPS) |
107 |
76 |
50 |
358 |
n. unterstützt |
n. unterstützt |
n. unterstützt |
| Polygondurchsatz (Mio. Dreiecke/s.) |
1.821 |
1.350 |
783 |
800 |
850 |
720 |
775 |
| Pixeldurchsatz (GPix/s.) |
13,4 |
9,5 |
6,3 |
12,8 |
13,6 |
11,5 |
6,2 |
| Texturleistung (GTex/s.) |
26,8 |
37,8 |
25,1 |
44,8 |
34,0 |
25,9 |
15,5 |
| Speicherbandbreite (GByte/s.) |
102,7 |
115,2/86,4 |
57,6 |
128,0 |
76,8 |
73,6 |
64,0 |
| Takt Grafikchip (MHz) |
607 |
675 |
783 |
800 |
850 |
700 |
775 |
| Takt Shadereinheiten (MHz) |
1.215 |
1.350 |
1.566 |
800 |
850 |
700 |
775 |
| Takt Grafikspeicher (MHz) |
1.604 |
1.800 |
1.800 |
2.000 |
2.400 |
2.300 |
2.000 |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten |
352/11/44 |
336/7/56 |
192/4/32 |
1.120/14/56 |
800/10/40 |
720/9/36 |
400/5/20 |
| Rasterendstufen |
32 |
32/24 |
16 |
16 |
16 |
16 |
8 |
| Speicheranbindung (Bit) |
256 |
256/192 |
128 |
256 |
128 |
128 |
128 |
| Üblicher Speichertyp |
GDDR5 |
GDDR5 |
GDDR5 |
GDDR5 |
GDDR5 |
GDDR5 |
GDDR5 |
| Zusätzliche Netzteilanschlüsse |
2x 6-polig |
2x 6-polig |
1x 6-polig |
2x 6-polig |
1x 6-polig |
1x 6-polig |
keiner |
| |
|
|
|
|
|
|
|
PCGH-Community-Veteran
11.02.2012 18:54
Dir ist schon klar dass dein zitat 2 jahre alt ist.
PC-Selbstbauer
11.02.2012 15:38
Ich bin zwar auch NVIDIA Fanboy und mein Case wird auch niemals ne ATI zu Gesicht bekommen, aber ATI hat sich echt gut Entwickelt und man muß wirklich beachten das die 5er Karten schon ne Weile da sind, der Fermi Hype war auch nur Schall und Rauch. NVIDIA hat seit den 5er Karten nichts wirklich neues bahnbrechendes Geschaffen. Sollte ATI mit seinen neuen 6er Karten(und laut Gerüchten dauert es nicht mehr lang) wieder so einschlagen, hat NVIDIA echt zu rudern. Ich liebäugel zwar selbst gerade mit ner 460er, tue mich da aber noch schwer. Mein 2er 88gts gespann werkelt eigentlich noch ganz gut, bis auf DX11. Mal sehen eine GTX460 und ne 88gts als Physx wirds aber wohl werden, die andere werde ich noch gut loswerden. Meine NVIDIA Treue vergleiche ich hier aber eher mit Erfahrungswerten. Wie beim Auto bin Nissan gefahren, nur Probleme, nur Reperaturen, der zweite war ein Passat und was soll ich sagen. Es wird immer wieder ein Passat werden.
Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: diese Karte ist Preis Leistungstechnisch eigentlich nur interessant für Leute die nicht viel Ausgeben wollen, unbedingt DX11 haben möchten und im Besitz eines Monitors mit 1280x1024 maximal Auflösung sind. Denn ich glaube bei 1920x1200 ist hier Ende Gelände.
Die Nissan´s aus den 80ern und 90ern waren Bombe
Freizeitschrauber
29.10.2010 12:38
Was ist das denn für ne schwachsinnige Aussage?