Energie-Effizienz (Fps/Watt)
Quelle: PCGH
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Energie-Effizienz (Fps/Watt)

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Nachdem wir die Leistung der Gaming-Grafikkarten in neuen Spielen skizziert haben, kommen wir zur B-Note. Wie viel Strom benötigen die Modelle zwischen 200 und 250 Euro und wie steht es um die Effizienz? Das sind die Themen dieser Artikelseite.

Gaming-Grafikkarten: Energie-Effizienz

Leistung ist Arbeit pro Zeit, das wissen wir spätestens seit dem Physik-Unterricht. Da wir sowohl die Bildraten (Fps) als auch den Verbrauch (Watt) ermittelt haben, können wir diese ins Verhältnis setzen, um die Energie-Effizienz zu berechnen. Dafür haben wir erneut einen Balken-Chart für Sie erstellt, welcher den Leistungsindex in Relation zur Leistungsaufnahme setzt. Da sich beide Metriken als Durchschnittswerte über zahlreiche Messungen verstehen, ist die Betrachtung ausreichend präzise. Für maximale Aussagekraft haben wir die Berechnung sowohl für das Rasterizing als auch Raytracing getrennt vorgenommen.

Im Gegensatz zu den stärksten Grafikkarten am Markt operiert die Einsteigerklasse fast immer am jeweiligen Powerlimit - die Karten werden schlicht und ergreifend voll ausgelastet. Das ist gut so, denn somit wird alles aus den günstigen Grafikkarten gepresst, was sie zu leisten imstande sind. Die Ergebnisse fallen nicht überraschend aus: Im Vergleich mit den wesentlich sparsameren AMD- und Nvidia-Modellen haben die beiden Arc-Grafikkarten keine Chance, ihre Energie-Effizienz ist klar unterlegen. Beim Rasterizing die ausgefeilteste Vorstellung liefert AMDs Radeon RX 6600, mit einer attraktiven Mischung aus Leistung und Verbrauch. Wie es wohl beim Raytracing aussieht?

Falls Sie bis hierhin aufmerksam mitgelesen haben, werden Sie auch diese Ergebnisse nicht verwundern - obwohl sie interessant sind. Intels relative Raytracing-Stärke führt zu einem Platztausch der beiden Arc-Modelle mit der Radeon RX 6600. Letztere ist zwar immer noch sparsam, aber im Vergleich wesentlich langsamer, was zu einer insgesamt schwächeren Fps/Watt-Bilanz beim Raytracing führt. Nvidias Geforce RTX 3050 führt hier das Feld an.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Rasterizing-Benchmarks
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks
  4. Seite 4 Energie-Effizienz (Fps/Watt)
  5. Seite 5 Preis-Leistung (Fps/Euro) & Fazit
    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ouvisi Schraubenverwechsler(in)
        Hallo zusammen.
        Eigentlich wollte ich PCGH für diesen test danken, aber nach dem durchlesen habe ich eine nicht ernst gemeinte Frage an die Raunzer: Hilfe, ich habe mir die RX 6600 gekauft und die bringt nur 130 FPS. Sogar in FurMark mit Preset 4k.

        Jetzt aber wieder ernst: Werte PCGH, vielen Dank für diesen Test zur richtigen Zeit. Ich habe meinem Kind ein Upgrade beschert dass sich gewaschen hat.
        Info an die Raunzer: Ich habe die RX 6600 in meinen Spielecomputer eingebaut um meinem Kind zu zeigen was es kriegt. Das ist ein ASUS X99-Deluxe+i7 6800K+GTX 1080Ti @ WaKü mit PCIe3.0. Ohne langen erklärungen: Die Radeon schafft im Spiel Deathloop 30% mehr Bilder pro Sekunde mit einem sehr viel kleineren Stromverbrauch. Und zwar in 720p und 1080p mit Details auf Ultra und sogar 1.440p! Na gut, ich gebe es zu: Mit 2k läuft der Speicher über und die Details sind nur auf hoch eingestellt.
        Im Rechner des Kindes (ASRock Z77 Pro3+i5 3330+Radeon RX 6600) habe ich erst mal nur FurMark laufen lassen und da habe ich eben nur 130 FPS, und zwar IN ALLEN PRESETS!
        @ wer sich auskennt: Warum schafft diese FullHD-Grafikkarte mit einem solchen Prozessor der hier ausgelacht wird und PCIe3.0 solch eine Leistung? Funfact: In Deathloop kann ich massiv Strom sparen wenn ich die FPS auf 30 beschränke und merke nur selten was davon. Ich nehme das Spiel auch so als flüssig wahr.

        An dieser Stelle ein großes Dankeschön an ASRock für die Bereitstellung eines modifizierten BIOS um von NVME M.2 booten zu können, obwohl ich nur einen Tag später entdeckt habe dass es PCIe-Adapter gibt die eine M.2-SATA per Kabel + eine M.2 NVME über PCIe anbinden können. D.h. eine billige gebrauchte für Windows und eine große Festplatte für die Spiele.
      • Von ouvisi Schraubenverwechsler(in)
        Hallo zusammen.
        Eigentlich wollte ich PCGH für diesen test danken, aber nach dem durchlesen habe ich eine nicht ernst gemeinte Frage an die Raunzer: Hilfe, ich habe mir die RX 6600 gekauft und die bringt nur 130 FPS. Sogar in FurMark mit Preset 4k.

        Jetzt aber wieder ernst: Werte PCGH, vielen Dank für diesen Test zur richtigen Zeit. Ich habe meinem Kind ein Upgrade beschert dass sich gewaschen hat.
        Info an die Raunzer: Ich habe die RX 6600 in meinen Spielecomputer eingebaut um meinem Kind zu zeigen was es kriegt. Das ist ein ASUS X99-Deluxe+i7 6800K+GTX 1080Ti @ WaKü mit PCIe3.0. Ohne langen erklärungen: Die Radeon schafft im Spiel Deathloop 30% mehr Bilder pro Sekunde mit einem sehr viel kleineren Stromverbrauch. Und zwar in 720p und 1080p mit Details auf Ultra und sogar 1.440p! Na gut, ich gebe es zu: Mit 2k läuft der Speicher über und die Details sind nur auf hoch eingestellt.
        Im Rechner des Kindes (ASRock Z77 Pro3+i5 3330+Radeon RX 6600) habe ich erst mal nur FurMark laufen lassen und da habe ich eben nur 130 FPS, und zwar IN ALLEN PRESETS!
        @ wer sich auskennt: Warum schafft diese FullHD-Grafikkarte mit einem solchen Prozessor der hier ausgelacht wird und PCIe3.0 solch eine Leistung? Funfact: In Deathloop kann ich massiv Strom sparen wenn ich die FPS auf 30 beschränke und merke nur selten was davon. Ich nehme das Spiel auch so als flüssig wahr.

        An dieser Stelle ein großes Dankeschön an ASRock für die Bereitstellung eines modifizierten BIOS um von NVME M.2 booten zu können, obwohl ich nur einen Tag später entdeckt habe dass es PCIe-Adapter gibt die eine M.2-SATA per Kabel + eine M.2 NVME über PCIe anbinden können. D.h. eine billige gebrauchte für Windows und eine große Festplatte für die Spiele.
      • Von BeeBlink Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich bin ja bekanntermaßen der eine, der die 6500XT gekauft hat

        Im Frühjahr '22 war es für mich die einzige vernunftige Option – kommend von einer Graka mit 2 GB VRAM, die bei Cyberpunk 2077 (im Verbund mit FX-6300) aus allen Löchern pfiff, aber es dennoch schaffte, mit Tweaks und Tricks und später glaube ich auch FSR, mit zumeist mittleren Einstellungen, die 40+ FPS zu halten auf FullHD.

        Im direkten Vergleich damals zu WQHD und "Ultra" sah das nicht so schön aus, es reichte aber doch, um mir das ein und andere WOW zu entlocken. Bei dem nötigen CPU-Upgrade auf einen 5600X hab ich dann bewusst ein Board mit PCIe 4 ins Auge gefasst, weil ich die ersten Tests zur 6500XT bereits gelesen hatte und trotz des verbreiteten negativen Fazits zum Entschluss gekommen war, dass es für mich passt, weil: über zweidrittel meiner Bibliothek bis heute aus Spielen besteht, die 5 Jahre und älter sind und ich mit der 6500XT das alles zocken kann in "schön".

        Aber auch The Last of Us lief von Anfang an (installiert nach dem ersten großen Patch) fast problemlos mit ebensolchen FPS, nur nach stundenlangem Spielen ab so 4 Stunden aufwärts hatte ich langsam nachladene Texturen, das hieß dann speichern, schließen, neuladen, fertig. Nichts, was mich in meiner Immersion gestört hätte.

        Wenn ich dann lese, dass 8 GB VRAM auf FullHD gefährlich eng wird – auch wenn das nur zwischen den Zeilen zu lesen ist–, kann das ja nur für jene gelten, die Regler nicht zu bedienen wissen, sprich alles auf Ultra knallen, obwohl der Sprung von Hoch auf Ultra bei FullHD eh nicht sichtbar wäre und wofür eine solche Karte auch nicht gedacht ist und eine 6500XT erst recht nicht gedacht war – auf der Verpackung meiner Powercolor steht ausdrücklich sinngemäß "FullHD-Gaming mit hohen Einstellungen".

        Dass die 4 GB der 6500XT und die schmale Anbindung dato zu knapp sind für aktuelle AAA-Titel: geschenkt, und empfohlen hätte ich sie einem ambitioniertem Zocker nicht, aber für mich war es '22 die richtige Karte zur richtigen Zeit.

        Zum jetztigen Zeitpunkt würde ich direkt zur 6600XT oder 6700XT greifen, weil sich das Preisgefüge bei diesen Karten normalisiert hat und für FullHD immer noch eine gute Wahl sind.
      • Von kalahan123456789 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von sandworm
        Die RX6600 ist eine Traumkarte ich würde sie ohne mit der Wimper zu zucken jeder RTX4090 vorziehen.

        Alleine schon die unkomplizierte Handhabung unter Linux
        und die 100W im Schnitt sind eine tödliche Kombination die ihres gleichen sucht.

        Mal davon abgesehen, dass ich sie noch während der Corona-Pandemie für umgerechnet CHF/€ = 1.06 für 575€ gekauft habe und es sich für mich eigentlich nicht um eine 200€ Karte handelt.
        Aber sie war jeden € wert.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Der erste April ist noch nicht.
        Zitat von Cohen
        Na, da gibt es aber ein paar Grafikkarten, die aus "100 Watt im Schnitt" deutlich mehr Leistung rausholen, die 4090 eingeschlossen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Der größte Chip kird immer am mehrsten Leistung rausholen egal bei wie viel Watt. Die 6600 ist ein Joke dagegen.
      • Von Cohen Freizeitschrauber(in)
        Zitat von sandworm
        Die RX6600 ist eine Traumkarte ich würde sie ohne mit der Wimper zu zucken jeder RTX4090 vorziehen.
        die 100W im Schnitt sind eine tödliche Kombination die ihres gleichen sucht.

        Na, da gibt es aber ein paar Grafikkarten, die aus "100 Watt im Schnitt" deutlich mehr Leistung rausholen, die 4090 eingeschlossen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von sandworm Software-Overclocker(in)
        Die RX6600 ist eine Traumkarte ich würde sie ohne mit der Wimper zu zucken jeder RTX4090 vorziehen.

        Alleine schon die unkomplizierte Handhabung unter Linux
        und die 100W im Schnitt sind eine tödliche Kombination die ihres gleichen sucht.

        Mal davon abgesehen, dass ich sie noch während der Corona-Pandemie für umgerechnet CHF/€ = 1.06 für 575€ gekauft habe und es sich für mich eigentlich nicht um eine 200€ Karte handelt.
        Aber sie war jeden € wert.
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