Treiberstandard: Quality gegen A.I. Standard

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Atis RV770 aka Radeon 4800 schlug sich in unserem großen Benchmarktest beachtlich. Doch wo Licht scheint, fallen Schatten. Die Qualität der anisotropen Texturfilterung ist so manchem Radeon-Nutzer ein Dorn im Auge.

Geforce - 'Quality' plus Trilineare 'Optimierung', 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - "Quality" plus Trilineare "Optimierung", 16:1 AF (Bild: PCGH) Radeon - A.I. Standard, 16:1 AF (Bild: PCGH) Radeon - A.I. Standard, 16:1 AF (Bild: PCGH) Treiberstandard: Quality gegen A.I. Standard
Installieren Sie einen neuen Treiber, steht A.I. bei Ihrer Radeon auf "Standard". Haben Sie eine Geforce 8 oder neuer, ist die "Trilineare Optimierung" aktiv, außerdem lautet die Texturfilterqualität "Quality". Desweiteren steht Clamp auf "Zulassen". Oder vereinfachend gesagt: Deaktivieren Sie die genannten Optionen nicht, "optimiert" der Treiber das AF. Wir vergleichen die damit mögliche Qualität mit der Referenz: Nvidias "High Quality".
Geforce - 'High Quality', keine Optimierungen, 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - "High Quality", keine Optimierungen, 16:1 AF (Bild: PCGH)
A.I. Standard flimmert mit Abstand am deutlichsten, weil hier Bildteile "geschärft" werden, die besser unscharf blieben. Quality (Q) gegen High Quality (HQ) ergibt eine minimale Schärfedifferenz. Q ist auf dem Bild subjektiv hübscher, flimmert in Bewegung aber mehr als HQ - aber nicht annähernd so stark wie wie A.I. Standard. Kommen wir zu Stelle 2:

Radeon - A.I. Standard, 16:1 AF (Bild: PCGH) Radeon - A.I. Standard, 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - 'Quality' plus Trilineare 'Optimierung', 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - "Quality" plus Trilineare "Optimierung", 16:1 AF (Bild: PCGH) Werfen wir zuerst einen Blick auf die beiden GeForce-Bilder. Wie erwartet, sehen wir bei Quality + Tri-Optimierung deutlichere Übergänge zwischen den MIP-Maps - noch härtere Kontraste. Dazu gesellt sich deutlicheres Flimmern in Bewegung. Verglichen mit A.I. Standard sind aber beide Einstellungen Balsam für die Augen. Wie bei Szene 1 ist das Radeon-Bild deutlich "schärfer", verletzt damit aber so manche Regel für korrekte Filterung.
Geforce - 'High Quality', keine Optimierungen, 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - "High Quality", keine Optimierungen, 16:1 AF (Bild: PCGH)

Geforce - 'Quality' plus Trilineare 'Optimierung', 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - "Quality" plus Trilineare "Optimierung", 16:1 AF (Bild: PCGH) Radeon - A.I. Standard, 16:1 AF (Bild: PCGH) Radeon - A.I. Standard, 16:1 AF (Bild: PCGH) Quality ist auch bei der dritten Bewährungsprobe etwas flimmriger als HQ. Der Unterschied ist von Relevanz, denn es wird ein schmaler Grat überschritten: Während HQ flimmerfrei ist, gibt sich mit Quality der Störfaktor zu erkennen. Wir erinnern uns an oben - A.I. Off flimmert auf ähnlichem Niveau. Sichtbar, aber nicht so, dass es wirklich weh tut. Das gilt überraschenderweise auch für A.I. Standard. A.I. Advanced bzw. Erweitert hat übrigens zur Folge, dass AF gar nicht mehr appliziert wird.
Geforce - 'High Quality', keine Optimierungen, 16:1 AF (Bild: PCGH) Geforce - "High Quality", keine Optimierungen, 16:1 AF (Bild: PCGH)

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Atis RV770 aka Radeon 4800 schlug sich in unserem großen Benchmarktest beachtlich. Doch wo Licht scheint, fallen Schatten. Die Qualität der anisotropen Texturfilterung ist so manchem Radeon-Nutzer ein Dorn im Auge.

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  1. Seite 1 Duell der Texturfilter
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