GPU-Roadmap 2025: Neuigkeiten zu Geforce- und Arc-Grafikkarten
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GPU-Roadmap 2025: Neuigkeiten zu Geforce- und Arc-Grafikkarten

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Auf dieser Seite fassen wir für Sie alle offiziellen sowie mutmaßlichen Informationen zu aktuellen und kommenden Grafikkarten von Nvidia und Intel zusammen.

GPU-Roadmap: Alle Nvidia-Geforce-Informationen

Seit vergangenem Jahr wütet die Speicherkrise und treibt die Preise von DRAM und NAND-Speicher in die Höhe. Die soll auch bei Nvidia der entscheidende Grund dafür sein, dass dieses Jahr kein Super-Refresh mehr bei der Blackwell-Generation ansteht. Asiatische Quellen berichten gar, dass Nvidia den Refresh komplett gestrichen oder auf unbestimmte Zeit verschoben habe. Wieder sollten es die RTX 5080, 5070 Ti und 5070 sein, die ein Upgrade erhalten, und von Speicher-ICs mit 3 GiB pro Chip profitieren; das war bereits im Gespräch, als die ersten Grafikkarten der RTX-50-Serie erschienen sind, damals ging man nur noch nicht von GPUs mit "Super"-Vermarktung aus. Für die besagten GPUs soll es ordentlich Speicher geben, je 50 Prozent Aufschlag, wie es in der Gerüchteküche heißt. Die RTX 5080 Super und RTX 5070 Ti würden mit 24 GiByte ausgeliefert, die RTX 5070 Super mit 18 GiByte.

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An den FP32-ALUs soll sich indes nur etwas bei der RTX 5070 Super ändern. Hier wartet eine Erhöhung um 4 Prozent, von 6.144 auf 6.400 FP32-ALUs. Die RTX 5080 Super soll wiederum die einzige der drei GPUs werden, deren Speicher schneller läuft, mit einem Plus von 2 auf 32 GT/s. All das resultiert bei den Super-Modellen in einer höheren Leistungsaufnahme: Die TGPs der Grafikkarten sollen demnach um 10 Prozent bei der RTX 5070 Super (von 250 auf 275 Watt), 17 Prozent bei der RTX 5070 Ti Super (300 auf 350 Watt) und 15 Prozent bei der RTX 5080 Super (von 360 auf 415 Watt) erhöht werden.

Allerdings berichtet die Gerüchteküche dennoch von zwei "Neuauflagen", die Blackwell - möglicherweise dieses Jahr - erfahren wird. Einerseits ist das eine Geforce RTX 5060, die statt eines GB206 mit einem GB205 ausgestattet werden soll, der allerdings deutlich beschnitten wäre. Andererseits soll abermals die RTX 5050 ins Rennen geschickt werden, jedoch mit veränderten Spezifikationen, wie etwa "krummen" 9 GiByte Grafikspeicher. Die RTX 5050 soll anstelle von GDDR6- den aktuellen GDDR7-Speicher bekommen, der nur mit 96 Bit angebunden werde. Neuesten Gerüchten zufolge soll der Launch dieses Modells jedoch verschoben worden sein. Stattdessen werde die Lücke im Juni dieses Jahres mit der wieder produzierten Geforce RTX 3060 12GB gefüllt.

Diese GPU-Roadmap zeigt, welche Grafikkarten respektive GPUs in der jüngeren Vergangenheit erschienen sind und welche anhand der verfügbaren Informationen noch erscheinen werden. Die Angaben sind dabei ohne Gewähr. Sollte es Ihnen schwerfallen, über die Mobil-Ansicht etwas zu erkennen, empfehlen wir das Querformat. Quelle: PCGH Diese GPU-Roadmap zeigt, welche Grafikkarten respektive GPUs in der jüngeren Vergangenheit erschienen sind und welche anhand der verfügbaren Informationen noch erscheinen werden. Die Angaben sind dabei ohne Gewähr. Sollte es Ihnen schwerfallen, über die Mobil-Ansicht etwas zu erkennen, empfehlen wir das Querformat.

Rubin alias RTX 6000

Im Forum von 3Dcenter wurde über die nächste Generation von Geforce-RTX-Grafikkarten spekuliert und eine Lanze für Rubin CPX als Architektur für RTX 6000 gebrochen. Diese Spekulationen fußen auf einem beschrifteten Die-Shot eines Rubin-Chips. Wie dem von High Yield bearbeiteten Die-Shot zu entnehmen ist, verfüge Rubin demnach über 16 Raster-Engines, sogenannte Graphics Processing Cluster ("GPC"), 128 MiByte L2-Cache und 256 Raster Operation Pipelines ("ROPs"). In ihrem Aufbau erinnert die Rubin-GPU mit der Vielzahl an GPCs und ROPs damit viel mehr an eine GPU aus dem Consumer-Segment, und so spekuliert High Yield, dass die GPU in abgewandelter Form für eine Geforce RTX 6090 zum Einsatz kommen könnte.

Nvidia Rubin CPX, beschriftet von High Yield. Quelle: High Yield Nvidia Rubin CPX, beschriftet von High Yield. So sieht es auch die Gerüchteküche und berichtet, dass für die Next-Gen-Grafikkarten auf Rubin-Basis - RTX 6090, 6080 und 6070 - neuerdings die Chips GR202, GR203 und GR205 zum Einsatz kommen sollen. Gefertigt werden diese demnach im 3-nm-Verfahren bei TSMC und sie unterscheiden sich in Speicherausstattung und Anbindung. Der Geforce RTX 6090 werden 32 GiByte nachgesagt, der RTX 6080 20 GiByte, während es 16 GiByte Speicher bei der RTX 6070 sein sollen.

  Geforce RTX 6090* Geforce RTX 6080* Geforce RTX 6070*
Architektur Rubin Rubin Rubin
Grafikprozessor ("GPU") GR202-300-A1 GR203-400-A1 GR205-300-A1
Shadereinheiten ("ALUs") 21.760 10.752 6.144
Textureinheiten ("TMUs") 680 336 192
Rastereinheiten ("ROPs") 176 112 80
Basistakt ("Base Clock") 2,3 GHz 2,3 GHz 2,4 GHz
Turbotakt ("Boost Clock") 2,7 GHz 2,8 GHz 2,6 GHz
Grafikspeicher 32 GiByte GDDR7 20 GiByte GDDR7 16 GiByte GDDR7
Speichergeschwindigkeit 1.750 MHz
28 Gbit/s
1.875 MHz
30 Gbit/s
1.750 MHz
28 Gbit/s
Speicherinterface 512 Bit 320 Bit 256 Bit
Bandbreite 1.790 GiByte/s 1.200 GiByte/s 896 GiByte/s
L2-Cache 96 MiByte 64 MiByte 48 MiByte
Anbindung PCIe 5.0 x16 PCIe 5.0 x16 PCIe 5.0 x16
Node TSMC 3 nm TSMC 3 nm TSMC 3 nm

)* nicht offiziell bestätigt

Für das Speicherinterface würden das 512, 320 und 256 Bit bedeuten. Weitere, provisorische Spezifikationen findet man unterdessen bei Techpowerup in der Datenbank (und in unserer Tabelle). Da wird beispielsweise über Taktraten, Speichergeschwindigkeiten und Übertragungsraten spekuliert. Was den Release der Rubin-Generation angeht, gibt es derweil unterschiedliche Vorhersagen in der Gerüchteküche. Die einen sprechen von der zweiten Jahreshälfte 2027, während andere wiederum einen Release der neuen Grafikkarten frühestens 2028 als realistisch erachten, wenn die Speicherkrise langsam wieder abflacht, wie Experten prognostizieren.

GPU-Roadmap: Alle Intel-Arc-Informationen

Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres kamen erste Gerüchte auf, dass Intel seinen großen Grafikprozessor BMG-G10 mit bis zu 64 Xe-2-Cores und 8.192 FP32-ALUs gestrichen haben soll und lediglich die kleineren BMG-G31 und BMG-G21 mit deutlich weniger Recheneinheiten im Vollausbau ins Rennen schicken wird. Während der BMG-G10 nie gesichtet werden konnte, ist der BMG-G31 nun Realität geworden, allerdings bislang "nur" in Profigrafikkarten. So ist der BMG-G31 in der Arc Pro B70 und B65 verbaut, die beide jeweils 32 GiByte GDDR6-Speicher auffahren. Daneben gesellen sich 4.096 respektive 2.560 FP32-ALUs bei 32 respektive 20 Raytracing-Einheiten. In einer ausführlichen Vorstellung der beiden Profikarten hat PCGH eine Leistungsprognose der Arc Pro B70 aufgestellt und eine Einordnung zwischen Desktop-Grafikkarten vorgenommen.

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Was Letztere angeht, könnte der BMG-G31 im "Vollausbau" in einer Intel Arc B770 zum Einsatz kommen; ihr werden dabei 32 Xe-2-Cores mit 4.096 FP32-ALUs sowie 16 GiByte GDDR6-Grafikspeicher nachgesagt. Um die Arc B770 ist es allerdings sehr still geworden. Weder gab es Informationen bei der CES Anfang des Jahres, noch hat sich die Gerüchteküche danach noch einmal zum Flaggschiff gemeldet. Ob die Grafikkarte dieses Jahr überhaupt erscheint, ist daher aktuell fraglich.

  Intel Arc A770 Intel Arc B770*
Codename Alchemist Battlemage
GPU-Architektur Intel Xe HPG Intel Xe 2 HPG
Grafikprozessor Intel ACM-G10 Intel BMG-G31
Xe-Cores 32 32
Shader 4.096 4.096
Speicher 16 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6
Speicherbus 256 Bit 256 Bit
L2-Cache 16 MiByte 24 MiByte
Release 2022 nicht bekannt

)* nicht offiziell bestätigt

Der kleinere BMG-G21 wurde in der Vergangenheit bereits für weitere Profi-GPUs verwendet. Der chinesische Hersteller Maxsun hat mit der Arc Pro B60 Dual 48G Turbo sogar eine Multi-GPU-Grafikkarte mit gleich zwei BMG-G21-Grafikprozessoren herausgebracht. Da es sich dabei quasi um eine doppelte Intel Arc Pro B60 (PCGH-Test) handelt, verdoppelt sich so entsprechend auch der Grafikspeicher von 24 auf 48 GiByte GDDR6. Adressiert werden sollen die anspruchsvollsten KI-Workloads, die ohne Cloud auskommen sollen. Die Spezifikationen der Arc Pro B60 Dual 48G Turbo in der Übersicht:

  • 5.120 FP32-ALUs
  • 48 GiByte GDDR6-Grafikspeicher
  • 2 × 192-Bit-Speicherbus
  • 2 × 456 GiByte/s
  • PCIe 5.0 ×16
  • TBP-Anstieg von 120 bis 200 Watt auf 250 bis 400 Watt
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Darüber hinaus ist neben der bereits angeklungenen Arc Pro B60 noch eine B50 von Intel präsentiert worden. Während die Intel Arc Pro B60 wie die Arc B580 den BMG-G21 im Vollausbau mit 20 Xe-2-Cores und 2.560 FP32-ALUs auffährt, besitzt die Intel Arc Pro B50 einen noch einmal kleineren G21-Grafikprozessor als die Arc B570, welcher lediglich 16 Xe-2-Cores sowie 2.048 FP32-ALUs bereitstellt. Die Spezifikationen der Arc-Pro-B-Serie lesen sich folgendermaßen:

  Intel Arc Pro B60 Intel Arc Pro B50
Architektur Intel Xe2-HPG (Battlemage) Intel Xe2-HPG (Battlemage)
Grafikprozessor Intel BMG-G21 Intel BMG-G21
Xe2-Cores 20 16
FP32-Shadereinheiten 2.560 2.048
Raytracing-Cores 20 16
XMX AI-Engines 160 128
Textureinheiten 160 128
ROPs 80 64
L2-Cache 18 MiByte 18 MiByte
Grafikspeicher 24 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6
Speicherbandbreite 456 GiByte/s 224 GiByte/s
Speicherinterface 192 Bit 128 Bit
KI-Rechenleistung 197 TOPS 170 TOPS
FP32-Rechenleistung 12,28 TFLOPS 10,65 TFLOPS
Anbindung PCIe 5.0 ×8 PCIe 5.0 ×8
TBP 120 bis 200 Watt 70 Watt

Celestial und Druid

Wie Intel in Person von Tom Petersen, Repräsentant für dedizierte Arc-Grafikkarten, bereits bekannt gegeben hat, ist die kommende Xe-3-Mikroarchitektur ("Celestial") fertiggestellt und findet bereits Anwendung bei IGPs von Mobil-Prozessoren (Panther Lake). Zuvor war ein Hinweis zur Architektur in Versandunterlagen aufgetaucht, worin von Panther Falls mit 128 Execution Units die Rede gewesen ist, welches der Codename für die nächste Generation an Celestial-Grafikkarten von Intel sein soll. Zum Einsatz kämen Chips auf Basis von Xe 3 und Xe 3p.

Roadmap von Intels Grafikarchitekturen und Produkten. Quelle: Intel Roadmap von Intels Grafikarchitekturen und Produkten.

Zur Fertigung der Celestial-GPUs vermutet ein Leaker, dass diese nicht mehr von TSMC gefertigt werden, sondern von Intel selbst. Das wäre ein Novum, denn die Alchemist-Modelle setzten auf TSMCs 6-nm- und die Battlemage-Grafikkarten auf TSMCs 5-nm-Prozess. Wann die ersten GPUs aus der Celestial-Riege erscheinen, ist noch unklar, möglicherweise frühestens im kommenden Jahr. Ein Leaker vermutet aber, dass lediglich eine Data Center GPU ("GPGPU") sowie eine Workstation-Grafikkarte basierend auf der Xe-3P-Architektur momentan bei Intel in Planung seien.

GPU-Roadmap zu Intel Arc. Quelle: Intel GPU-Roadmap zu Intel Arc. Nach Xe 3 ("Celestial") würde dann die bislang von Intel als Xe Next ("Druid") bezeichnete Architektur folgen. Beide können, wie bereits ausgeführt, bislang nicht mit Sicherheit dem Desktop-Segment zugeordnet werden. Viel hängt wohl auch vom neuen Intel-CEO Lip-Bu Tan, der in diesem Jahr einen neuen GPU-Chefarchitekten eingestellt hat, und den Verkaufszahlen der aktuellen Battlemage-Grafikkarten sowie deren Marktakzeptanz ab.

Auf welche noch anstehenden GPUs freuen Sie sich am meisten? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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    • Kommentare (602)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Jo!

        MfG
        Raff
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Jo!

        MfG
        Raff
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        ist beim Umgang mit der BVH-Erstellung beispielsweise nicht anders
        Bounding Volume Hierarchy ist damit gemeint, richtig?
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von EM_EN
        Zumal ich den Eindruck gewinne, das jeder Hersteller seine Suppe kocht und im Bereich KI ein komplettes Chaos der Engines droht.
        Microsoft wirkte lange untätig, aber in den nächsten Monaten wird sich bezüglich DirectX viel tun, das KI-Funktionen zumindest teilweise standardisiert, sprich: gemeinsame Schnittstellen schafft. Unter der Haube brodelt zwar noch proprietäre Suppe (ist beim Umgang mit der BVH-Erstellung beispielsweise nicht anders), aber es scheint besser zu werden.

        MfG
        Raff
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Lass es mal auf mich zukommen, der Mix aus Gerücht/Spekulation/Wahrscheinlich verwirrt mich mehr als er mir hilft.

        Zumal ich den Eindruck gewinne, das jeder Hersteller seine Suppe kocht und im Bereich KI ein komplettes Chaos der Engines droht.
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Ich freue mich auf nichts, weil es 2026 rein gar nichts wirklich neues geben wird!
        Die neuen Prozessoren gehen sowieso erst zum Anfang 2027 in die
        Produktion!
      Direkt zum Diskussionsende
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