Die besten Grafikkarten des Jahres 2012 für Spieler - von Preisknallern und Schlachtschiffen
Das Jahr 2012 ist erwartungsgemäß nicht unter-, aber zuende gegangen. PC Games Hardware hilft all jenen, die den Jahresanfang mit einer neuen Grafikkarte feiern möchten, denn aktuelle Blockbuster wie Far Cry 3, BF3 Aftermath und Hitman Absolution spielt man am besten ruckelfrei in ihrer vollen Pracht.
Das Jahr 2012 brachte nicht nur zahlreiche Top-Spiele hervor, sondern auch attraktive Grafikkarten. Abhängig vom gerade installierten Modell und den eigenen Präferenzen können Sie günstig aufrüsten oder mithilfe eines richtig starken Modells in neue Bildqualitätssphären vorstoßen. Was Sie auch vorhaben, PC Games Hardware hat die Empfehlungen: Basierend auf unseren GPU-Marktübersichten haben wir in der Bildergalerie die besten Grafikkarten ihrer Zunft respektive Preisklasse versammelt. Falls Sie weitere Informationen zu den hier versammelten Grafikkarten wünschen, dann werfen Sie am besten einen Blick in die genannten Heft-Ausgaben oder in den Einkaufsführer in jeder PCGH Print: PCGH-Shop.
Wer eine neue Grafikkarte sucht, sieht sich mit einer ungeheuren Modellvielfalt konfrontiert. Basierend auf regelmäßigen Tests im gedruckten Magazin rät PC Games Hardware zur aktuellen Generation, welche aus AMDs Radeon-HD-7000- (GCN-Architektur) und Nvidias Geforce-600-Reihen (Kepler-Architektur; inklusive GT 640) besteht. Auf dem Markt tummeln sich auch ältere Karten der HD-6000- und Fermi-Ära. Nun, da die empfehlenswerten Restbestände der alten Generation langsam verschwinden oder teurer werden, führen alle Wege zu einer Grafikkarte der stromsparenden 28-Nanometer-Generation.
Die Grafikchips und -karten des Jahres 2012 in der Test-Übersicht:
• AMD Radeon HD 7970 GHz Edition
• AMD Radeon HD 7970
• AMD Radeon HD 7950
• Radeon HD 7870 Boost/Limited Edition
• AMD Radeon HD 7870/7850
• AMD Radeon HD 7770/7750
• Nvidia Geforce GTX 690
• Nvidia Geforce GTX 680
• Nvidia Geforce GTX 670
• Nvidia Geforce GTX 660 Ti
• Nvidia Geforce GTX 660
• Nvidia Geforce GTX 650 Ti
• Nvidia Geforce GTX 650
Grafikkarten-Empfehlungen bis 150 Euro
• Radeon HD 7750 (1.024 MiByte, ab 75 Euro)
• Geforce GTX 650 (1.024 MiByte, ab 90 Euro)
• Radeon HD 7770 (1.024 MiByte, ab 100 Euro)
• Geforce GTX 650 Ti (1.024 MiByte, ab 125 Euro)
• Radeon HD 7850 (1.024 MiByte, ab 145 Euro)
Die schnellste Grafikkarte im Segment bis 100 Euro ist die Radeon HD 7770. Bei dieser Grafikkarte sollten Sie unbedingt den minimalen Aufpreis investieren und eine Karte mit 1.100 MHz Kerntakt kaufen - solche Modelle erreichen fast die Leistung der älteren Radeon HD 6850, allerdings bei geringerer Leistungsaufnahme und neuen Funktionen. Die ebenfalls neue Geforce GTX 650 kann es in Spielen nicht mit der AMD-Karte aufnehmen, sie liegt etwa auf dem Niveau der Radeon HD 7750 mit 900 MHz Kerntakt (die originale Version mit 800 MHz ist eindeutig langsamer). Für alle drei 28-nm-Grafikkarten spricht die geringe Leistungsaufnahme
Wer bis zu 150 Euro investieren möchte, kauft sich den aktuellen Preis-Leistungs-Tipp, eine übertaktete Radeon HD 7850 mit 1 GiByte Speicher. Damit sind Sie bestens gerüstet, sofern Ihr Bildschirm höchstens 1.920 x 1.080 Pixel darstellt und Sie mit 4x Multisample-AA spielen. Wer in 1.920 x 1.200 unterwegs ist und/oder 8x MSAA aktiviert, sollte sich im nächsten Preissegment umsehen und mindestens in eine HD 7850/2G investieren. Damit gehen Sie möglichen Speicherengpässen aus dem Weg - Grafikkracher wie Crysis 3, Metro Last Light & Co. sind nicht weit.
Grafikkarten-Empfehlungen bis 250 Euro
• Radeon HD 7850 (2.048 MiByte, ab 170 Euro)
• Geforce GTX 660 (2.048 MiByte, ab 180 Euro)
• Radeon HD 7870 (2.048 MiByte, ab 190 Euro)
• Geforce GTX 660 Ti (2.048 MiByte, ab 240 Euro)
• Radeon HD 7950 (3.072 MiByte, ab 250 Euro)
Knapp unterhalb der 200-Euro-Marke beginnt das Territorium der 2-GiByte-Grafikkarten. Nvidias Geforce GTX 660 (ohne Ti-Anhängsel) kann sich im PCGH-Leistungsindex von der Radeon HD 7850 absetzen, unterliegt der HD 7870 aber klar. Die Spieleleistung der Letztgenannten ist mit der älteren HD 6970 vergleichbar, das aktuelle Modell führt jedoch ihre Sparsamkeit und das moderne Featureset (deutlich besseres AF, SGSSAA unter DX10/11, Zero Core Power, etc.) ins Feld.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis liefert derzeit die Radeon HD 7950. Sie arbeitet in Mittel schneller als Nvidias Geforce GTX 660 Ti und legt außerdem satte 3 GiByte Grafikspeicher in die Waagschale. Übertaktete Versionen mit oder ohne Boost erhalten Sie oft schon für einen Zehner mehr. Die Nvidia-Karte führt jedoch ein paar Alleinstellungsmerkmale ins Feld, darunter GPU-Physx, bessere Downsample-Fähigkeiten und eine etwas geringere Leistungsaufnahme.
Grafikkarten-Empfehlungen ab 250 Euro
• Geforce GTX 670 (2.048 MiByte, ab 310 Euro)
• Radeon HD 7970 (3.072 MiByte, ab 330 Euro)
• Radeon HD 7970 GHz Edition (3.072 MiB, ab 380 Euro)
• Geforce GTX 680 (2.048 MiByte, ab 420 Euro)
• Geforce GTX 680 (4.096 MiByte, ab 490 Euro)
• Radeon HD 7970 (6.144 MiByte, ab 510 Euro)
Bis 350 Euro haben Sie die Wahl zwischen Nvidias Geforce GTX 670 und AMDs Radeon HD 7970. Letztere erzielt im PCGH-Index eine etwas bessere Gesamtleistung, allerdings auf Kosten der Leistungsaufnahme. Einige Nvidia-Partner nutzen die Sparsamkeit der GTX 670 für flüsterleise Designs, etwa Asus mit der Direct Cu II (TOP).
AMDs Radeon HD 7970 GHz Edition arbeitet dank des hohen Takts schneller als die Geforce GTX 680 - und ist günstiger. Markenzeichen aller Karten mit dem Anhängsel "GHz Edition" ist der Powertune Boost: Bei gewöhnlich 1.000 MHz Baseclock übertakten sich die Karten auf 1.050 MHz, solange es die Temperatur und Auslastung erlauben. Der Speichertakt beträgt üblicherweise 3.000 MHz. Die "normale" HD 7970 (925/2.750 MHz) unterliegt der GTX 680 im PCGH-Leistungsindex nur knapp, kann jedoch die GTX 670 etwas distanzieren. Einige Partner bieten 7970-Modelle mit 1.050, 1.070 oder sogar 1.100 MHz, womit sie genauso flink oder schneller sind als die GHz Edition. OC-Versionen der GTX 680 können es wiederum mit der HD 7970 GHz Edition aufnehmen.
Der Aufpreis für 4 anstelle von 2 GiByte respektive 6 anstatt 3 GiByte lohnt sich nur in Ausnahmefällen. Selbst in 2.560 x 1.600 oder Downsampling in 2.880 x 1.620 genügen 2 GiByte in fast jedem Fall; wer ein SLI-Gespann für noch höhere Einstellungen plant, darf den Aufpreis jedoch investieren. 3 GiByte lassen sich derzeit nicht sprengen - sofern spielbare, d.h. praxistaugliche Einstellungen und keine konstruierten Extremfälle das Maß sind.
Weitere Informationen liefert Ihnen unser monatlich frisches, gedrucktes Magazin.


muss?
solange sie genug Karte verkaufen, werden sie nichts senken. Sonst wären die Preise schon längst runter gegangen
2012 ist AMD im Grafikkartenbereich eindeutig der Sieger,
das wird sich auch im Preis bald zeigen, wo nvidia die Preise senken "muss"
Diese 580 von Palit war aber auch berüchtigt, da gabs wesentlich bessere
Zum Thema Leise: Würd mal behaupten die aktuellen generationen sind allesammt leisser wie die vorigen. Wird bei AMD sicherlich ähnlich sein aber meine jetzige Zotac 680 ist unter Last nur halb so laut wie die vorige EVGA 580 SC. Die Palit 580 mit ihren zwei Lüftern war ein Graus! Ging ran wie ein Föhn...
Wird mal Zeit, daß sich de big kepler in die Liste rein schleicht.
Wir haben sogar online Infos dazu. Mehr im Heft.
Sapphire Radeon HD 7970 Toxic GHz Edition 6GB: Neu im Testlabor und Ersteindruck
MfG,
Raff