AMD RDNA2: Radeon RX 6500 XT mit 4 GiB wegen Minern?
In der aktuellen Chipkrise spielen mehrere Faktoren zusammen und treiben die Preise für Grafikkarten ins Unermessliche. Einer davon ist zweifellos die Kryptowährung Ethereum, die vor allem mit den effizienten Ampere- und RDNA2-Karten gut gemint werden kann. Lesen Sie daher im Folgenden, wie AMD die Radeon RX 6500 XT für die Miner uninteressant machen will.
AMDs Radeon RX 6500 XT soll das Portfolio des Herstellers nach unten abrunden und mit Nvidias neuer Geforce RTX 3050 konkurrieren. Mit einer Navi-24-GPU, 1.024 Compute-Kernen und einem Speicherausbau von lediglich 4 GiB sollen aktuelle Spiele zwar gut spielbar sein, doch die Nutzer dieser Karten werden Kompromisse eingehen müssen und auf einige Details verzichten müssen.
Wäre die Radeon RX 6500 XT zu einer anderen Zeit veröffentlicht worden, hätten wir sie aufgrund ihres Speicherausbaus massiv kritisiert, doch hinter dem scheinbaren Wahnsinn steckt diesmal Methode. Ethereum ist die Kryptowährung, die potenziellen Käufern einer Grafikkarte aktuell Höchstpreise beschert, da sie gut mit Consumer-Grafikkarten gemint werden kann. Doch der Algorithmus benötigt im Lauf der Zeit immer mehr Speicher und seit 2020 sind es dessen mehr als 4 GiB.
Damit ist die RX 6500 XT für Ethereum-Miner vollkommen uninteressant, während die Geforce RTX 3050 mit ihren 8 GiB in das übliche Beuteschema für sie fällt. Laura Smith, Vize-Präsidentin der Radeon-Sparte bei AMD, bestätigt diese Vermutung. Die Radeon RX 6500 XT wurde demnach nur für Spiele optimiert und entsprechend AMDs Tests reichen auch 4 GiB für den Großteil der aktuellen AAA-Spiele bei gemäßigten Settings aus, während die Karte dadurch für Mining uninteressanter wird. AMD möchte nun so viele Exemplare wie möglich an Spieler bringen und positioniert die Radeon RX 6500 XT mit einer UVP von 199 US-Dollar, die vermutlich annähernd 1:1 in Euro übernommen werden kann, entsprechend im Mainstream-Segment, das lange Zeit stark vernachlässigt wurde.
Quelle: PCWorld



die Leistu8ng wird wohl knapp über einer RX 570 liegen, also Meilenweit unter einer GTX 1060es sei denn man nimmt die 3Gb version
PS: ich mag meine VEGA , die ist richtig Gut gereift muss man sagen
Wo es mir schon zur Fury nicht gereicht hat werde ich die einzige Consumer HBM Graka sicher nicht mehr her geben
Ich hab den Thread mit Interesse verfolgt und denke, es ist am Ende gewiss auch eine Art der "Restverwertung", wenn man die Schnittstelle und Speicher auf das Minimum herunterbricht... Das ist sicherlich irgendwo einfach oder eine Art "Synergie" und wenn es nur um güngstig um Marktanteil gehen sollte - auch wegen der Treiberverbreitung etc.
Letztlich könnte man, wenn die zu dem Preis verfügbar würde, mit einem B550 und und einem 5600X doch ein preiswertes System zusammenstellen. So ausgefallen finde ich die Vorstellung dann auch wieder nicht, könnte wie bereits genügend Leute beschrieben haben für viele Leute vollkommen ausreichenden Spielspaß ermöglichen.
Am besten wäre bei der Graka halt ein Beipackzettel, welche Regler man in Grafikmenüs der "AAA" am besten reduziert, damit das Produkt "optimal" läuft.
Ein RX 480 4 GB kam auch vor 4 Jahren auf den Markt, man kann sie noch gut im Einstiegsbereich nutzen, aber garantiert nicht mehr in 4 Jahren.
Oder zockt heute noch wer mit einer GTX 750 Ti aus 2014?
Was da in den nächsten Jahren kommen sollte ...ist vielen egal,leider aus HW sicht.
die Leistu8ng wird wohl knapp über einer RX 570 liegen, also Meilenweit unter einer GTX 1060es sei denn man nimmt die 3Gb version
PS: ich mag meine VEGA , die ist richtig Gut gereift muss man sagen
Wo es mir schon zur Fury nicht gereicht hat werde ich die einzige Consumer HBM Graka sicher nicht mehr her geben
(2) Beide produzieren Chips und lassen andere den Rest machen.
(3) Andere, das sind in der überwältigenden Mehrzahl Firmen aus China/Taiwan die mit ihrem Kapital und Produktionsstätten sehr tief in China/Taiwan verankert sind. (Asus, Gigabyte, MSI, Zotac). Das ist der Punkt an dem verlieren Nvidia und AMD die Kontrolle.
(4) Was in China aktuell los ist, passt auf keine Kuhhaut. Abriegeln von Städten und Provinzen wegen Covid aber man meldet nur ein paar Fälle. Eine Energiekrise in der jüngst Malaysia keine Kohle mehr an China liefert und Erdgastanker von China in die EU umgeleitet werden, weil da die Gaspreise gestiegen sind und man damit mehr Geld macht. Dafür beschwert sich der Rest der unterentwickelten Welt, dass China ihnen das Getreide wegkauft. Covid-Lockdowns und Energiekrise in Kombination lassen den Staat die Firmen schließen und der Großteil der chinesischen Wirtschaft sind kleine Firmen die das nicht so locker wegstecken. Die Firmen bezahlen entsprechend auch ihre Mitarbeiter nicht mehr und so rosig ist die Sozialversicherung dort auch nicht, zudem haben zu viele Leute zu hohe Kredite für Appartments am laufen, als dass sie sich Lohnausfälle leisten könnten. Wo wir bei Immobilien sind, da wäre da noch die Sache mit Evergrande und dass der Bauboom ein Motor für Arbeitsplätze war, Evergrande aber auch vieles nur auf Pump gemacht hat und jetzt geht das Geld aus Appartements zu bauen, die bereits vollständig bezahlt wurden und niemand weiß wie die über 2022 ihre Kredite bedienen sollen. In der Summe spüren inzwischen auch lokale und Provinzverwaltungen den Druck fehlender Steuereinnahmen und können wiederum Angestellte des öffentlichen Sektors nicht mehr bezahlen (Polizei!). Zu allem Überfluss ist dieses Jahr noch ein großer Parteitag auf dem sich ein gewisser jemand zum Präsident auf Lebenszeit ausrufen lassen will, was auch nicht auf ungeteilte Gegenliebe stößt. So richtig kann in China auch kein Neureicher sein Vermögen ins Ausland schaffen und so blühen die Miningfarmen allerortens auf. Bis sie in China verboten wurden und umgezogen sind, z.B. nach Kasachstan. Wo schwere Unruhen wegen Gaspreisen sind und 12% der globalen Miningleistung mit dem Ausfall des Internets dort auch offline gegangen sind. Je tiefer man in seinem Urlaub gräbt wann sich die Situation verbessern könnte, umso schlimmer wird es mit den Faktoren die dagegen sprechen.
Wie man sieht, das sind beste Bedingungen, dafür das jede Firma die ihre Hand an Nvidia/AMD Chips bekommt alle Hebel in Bewegung setzt das absolute Maximum da rauszupressen, weil die wenn die "Partner" von Nvidia vor Ort die Nachrichten schauen, dann ist das kein Spaß. Die werden sich nicht denken, "oh eine 200€ Karte für Gamer", die werden sich fragen, "wo ist der Coin der noch mit 4GB zurecht kommt" und wie kann ich die Karte an dessen Miner vermarkten. Wir sehen von den Firmen kein strategisch langfristiges Verhalten mehr, die Verhalten sich wie kurz vor dem Kollaps mitnehmen was noch geht. AMD/Nvidia sind mitgefangen, mitgehangen.
Der größte Vorteil von Intel auf dem GPU Markt ist, dass Intel den Produktionsstandort China nicht in dem Maße braucht wie Nvidia/AMD.
Ich sage, die GPUs werden erst wieder billiger, wenn auf 9 von 10 Karten nicht Made in China/Taiwan steht, sondern Made in India, Vietnam, Costa Rica oder Türkei.
Intel AMD und Nvidia liefern derzeit mehr GPUs denn je aus, es liegt einfach daran, dass mehr Nachfrage als Angebot da ist (Mining)
Wie gesagt, AMD möchte hier aktiv erscheinen. Dabei ist das bislang nur die 1:1-Fortsetzung des sonstigen RDNA2-Schemas.