Update: Auch AMD kann PhysX über CUDA nutzen
Auf dem Nvidia Editor's Day bekräftigte Nvidia noch einmal die freie Nutzbarkeit von Physx. Entwickler, die die Physikberechnung einsetzen wollen, müssen diese lediglich über Nvidias CUDA ansprechen.
Nvidia PhysX für alle - aber nur über CUDA.
Mit der Integration von CUDA in den Treiber, könnte AMD auf seinen neueren Karten PhysX einsetzen. Die Nutzung der Technik hätte kaum Nachteile, denn Nvidia hat vor die Physx-Unterstützung in das "The way it's meant to be played"-Programm aufzunehmen, wodurch die Anzahl der Spiele die das Physikgerüst unterstützen, in Zukunft deutlich ansteigen dürfte.
Allerdings könnte AMD zusätzlich zur Lösung der kalifornischen Konkurrenz auch noch Intels Havok nutzen und den Käufern der eigenen Grafikkarten somit alle Optionen offen halten - inwieweit die Spieleentwickler allerdings zur Integration zweier Physik-Engines in ihre Werke zu bewegen sind, bleibt abzuwarten.
Update, 10.Juni:
Wie uns Nvidia inzwischen mitgeteilt hat, stimmt unsere Einschätzung nicht. AMD müsse für die Physx-Bibliotheken lediglich einen Solver schreiben, der die Physikroutinen für ihre Hardware übersetzt. Ob dies per CUDA geschehe oder direkt in Maschinensprache, seie nicht von Bedeutung. Aber selbst für eine Portierung über CUDA müsse AMD nicht zwangsläufig alle Geheimnisse ihrer Hardware offenlegen - allerdings könne man anhand der Aufrufe, die dann in den Treiber integriert werden müssen, doch einige über die Funktionsweise der GPU ableiten. Dies könne man allerdings auch über AMDs eigene CTM-Implementierung tun.
