Details zu AMD Tonga: Vollausbau mit 2.048 Shadern und 384-Bit-Speicherinterface, vollständige HSA-Integration
Die japanische Webseite pc.watch.impress.co.jp will einige Details zu AMDs Tonga-Grafikchip in Erfahrung gebracht haben, die offenbar direkt von AMD stammen. Der Vollausbau als XT-GPU soll in der Tat 32 Compute Units und somit 2.048 Shadereinheiten besitzen, wobei insgesamt sechs Speichercontroller mit insgesamt 384 Bit vorhanden sein sollen.
In den vergangenen Tagen teaserte AMD über seine indische Twitter-Präsenz eine Veranstaltung am 25. September an, wo letztendlich aber nur in Europa bereits erhältliche Produkte veröffentlicht wurden – darunter beispielsweise die Firepro W8100. Allerdings scheint pc.watch.impress.co.jp dort einige Details zu Tonga erfahren zu haben, der im Desktop-Segment als Pro-Version erstmals in der Radeon R9 285 zum Einsatz kommt. Die Vorstellung in Sachen Spieleleistung wurde dabei nicht nur von der PC Games Hardware kritisiert, vor allem die Effizienz blieb unter den Erwartungen.
Allerdings scheint AMD seinen Tonga-Grafikchip vor allem für den professionellen Markt zu positionieren, wohingegen Nvidia seinen GM204 stark auf das Gaming ausgerichtet hat. Dabei soll sich die GCN-Architektur von Tonga ("1.2") deutlich von Hawaii unterscheiden. Demnach beherrsche Erstere alle für die Heterogeneous System Architecture gesetzten Ziele und stelle somit die "Perfektion der HSA" dar. Angedeutet wurden größere Unterschiede bereits mit dem Front-End in Tonga, das zwar auch wie Hawaii in vierfacher Ausführung daherkommt, aber trotzdem deutlich leistungsstärker ausfällt. Zudem wird eine "Compute-Virtualisierung" über die GPU angesprochen, sodass sich Tonga in virtuelle Maschinen einteilen ließe. Weitere, offizielle Details könnten am 30. September folgen, wo AMD einen Vortrag zur "Zukunft von Datacentern" auf der Javaone halten wird.
Für den Desktop-Anwender dürfte letztendlich der mutmaßliche Tonga-Vollausbau interessanter sein: Dieser soll es tatsächlich auf 32 Compute Units, sprich 2.048 Shadereinheiten bringen. Ebenfalls seien in Tonga Pro zwei Speichercontroller deaktiviert und daran gekoppelt 256 KiByte L2-Cache. Somit brächte es Tonga XT auf ein 384 Bit großes Speicherinterface, womit die Bandbreite um 50 Prozent erhöht würde gegenüber Tonga PRo. Zudem könnte so die Anzahl der Rasterendstufen auf 48 anwachsen. Die Webseite berichtet zu guter Letzt, dass Tonga XT im Desktop-Markt schon "bald" in Erscheinung treten soll. Zuletzt gab es Spekulationen darüber, dass Tonga XT nicht erscheint.
Quelle: pc.watch.impress.co.jp (maschinelle Übersetzung)


War natürlich falsch, ich meinte natürlich die R9-285. Aber der Name mit X ist auch mal im Gespräch gewesen, siehe Artikel:
AMD Radeon R9 285X: Spekulationen über Nichterscheinen
Zudem hat man mehr ROP´s verbaut.
Tahiti war sicherlich nicht wegen zuviel Altlasten ineffizient ( gegen eine GTX 680 eigentlich fast gleicheffizient), sondern wegen der höheren Spannung.
Alles an der Architektur aufzuhängen, ist albern, zumal du nichtmal die Architektur kennst.
AMD-Affinität in allen Ehren, aber man soll auch bei der Wahrheit bleiben!
Was fällt dir also ein zu behaupten, es gäbe keinen Taktspielraum?
Du nimmst das wieder einfach als gegeben hin um damit rumzustänkern, hör doch mal auf, das ist doch albern.
Da geht es um binnings.
Das stimmt und doch nicht!
Im Prinzip sind das Maßnahmen für das Feintuning. Damit kann man die Symptome bekämpfen, aber nicht die Ursachen. Wenn eine Architektur von Grund auf ineffizient ist, helfen solche Punkte wenig. Bei Architekturen geht es darum, wie sie offen und unter der Haube mit Problemen und Szenarien umgehen.
Die Aufteilung der technischen Einheiten ist dafür ein maßgeblicher Faktor.
Jein, AMD hat schon seit einige Zeit mit Abwärmeproblemen zu kämpfen. Die Chips (GPUs) waren zu klein für die gegebene Packdichte. Die dadurch entstehen Wärme konnten Lüfter aufgrund der kleinen Auflagefläche nicht gut genug abführen. Aktuell haben wir mit GCN noch kleine Säufer, was den Stromverbrauch angeht. Bei GCN 1.2 (Tonga) ist das leicht verbessert, aber noch nicht final angekommen. Die Qualitätsstreuung ist noch sehr grob, wie man an den unterschiedlichen Tests der R9-285 bei verschiedenen Medien sehen kann.
Frage an dich:
-Was ist eine R9-285X ?
Im Endeffekt stimmt das auch! Zumindest auf Tonga Pro der R9-285 trifft es zu. Die Karte ist zu durchwachsen um gut zu sein!
Die Energieeffizienz hat aber kaum etwas mit der Architektur, sondern viel mehr mit dem Chip-Layout zu tun. Man sollte schon zwischen diesen beiden Aspekten trennen. Die Architektur ist ja quasi nur das abstrakte Modell, auf dem der Chip aufbaut (der "Schaltplan"). Eine Architektur verbraucht per se erstmal gar keinen Strom. Der Stromverbrauch hängt alleine an der Realisierung des Chips. Da gibt es sehr viel Optimierungs-Spielraum (Leckströme minimieren, Signalweg-Kapazitäten minimieren um Umladeströme zu minimieren, Thermal Hotspots besser verteilen, etc.). Für genau solche Optimierungen hat ja AMD kürzlich die Zusammenarbeit mit Synopsis angekündigt (allerdings für CPUs und nicht für GPUs, glaub'ich). Die entwickeln nämlich Software-Tools, um das Chip-Layout zu optimieren. AMD hat hoffentlich auch beim R9-390 das Chiplayout ordentlich optimiert (im Vergleich zur R9-285X). Aber an der Architektur bleibt dabei trotzdem alles gleich, die ist nämlich gar nicht schlecht.
Und wieso ist Tonga nicht der beste Kandidat dafür?
Kannst du mal irgendein Argument dafür nennen?
AMD hat für GCN 1.2 ("Tonga Pro") die Architektur noch nicht umfangreich genug geändert. Da sind immer noch viele Altlasten der Vorgänger drin. Solange Tonga XT der hier in der News angesprochenen Karte die Architektur nicht wirklich ändert, bleibt alles beim Alten. Ich gehe von diesem Fall aus, weil es bisher keine anderen Anhaltspunkte gibt.
AMD-Affinität in allen Ehren, aber man soll auch bei der Wahrheit bleiben!
Welche Ressourcen? Kommt AMD´s BIgChip etwa in 20nm? Wie kann das sein, wenn es bereits einen Tapeout in 28nm gab?
Leute, ihr seid schon ein Haufen! Das ist Wahnsinn!
Kurz gesagt:
-Da ist kein Taktspielraum mehr für AMD! Ansonsten hätten sie es so schon mit der GTX780 Ti aufnehmen können. Das war aber nicht der Fall.
Wenn du mir noch sagst, wo man Energie einsparen kann. Ich bin ganz ohr!
Eigentlich ist Nintendo erst "doomed" seit dem WiiU-Desaster. Vorher war es kurz der DS, weil BigN es versäumt hatte neue Spiele zu bringen. AMD hängt schon seit Jahren in der Schieflage. Seit Bulldozer geht dort im CPU-Segment garnichts mehr. Zwischenzeitlich haben sie ATI gekauft und reißen sie auch noch nach unten.
Es ist erstaunlich, wie sich dieser Konzern so lange halten kann.