TGT-Insolvenz: POV-Haustuner scheint Geschichte zu sein

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Die Insolvenz von TGT scheint sich nicht zum Guten gewendet zu haben. Der Haustuner von TGT scheint vom Insolvenzverwalter aufgelöst worden zu sein. Die Webseite soll bereits seit Anfang April abgeschaltet sein. Point of View verweist auf der eigenen Webseite auf eine leere Seite. Grafikkarten werden zwar noch verkauft, Nachschub wird es allerdings wohl keinen mehr geben.

Ende Februar berichteten wir von der Insolvent des Haustuners TGT, der für Point of View die Grafikkarten scharf machte und die Designs entwickelte. Das Unternehmen hatte beim Amtsgericht München Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Florian Füchsl aus München bestellt. Das Insolvenzverfahren scheint aber nicht von großem Erfolg gekrönt gewesen zu sein. Wie Nutzer des 3D-Center zum Monatswechsel entdeckten, ist die Webseite von TGT nicht mehr geschaltet. Der entsprechende Bereich beim Grafikkartenhersteller Point of View führt ins Leere. Auf den Webseiten der Hersteller waren und sind keine Stellungnahme zu finden.

Es werden zwar weiterhin TGT-Grafikkarten vertrieben, aber das ist angesichts der Geschäftsbeziehung nichts Ungewöhnliches. Die vorhandenen Modelle werden nun wohl abverkauft werden oder bis zum nächsten Generationswechsel fortgeführt werden. Point of View, die nicht von der Insolvenz betroffen sind, übernahm lediglich die entwickelten Designs und ließ die Grafikkarten vom eigenen Band laufen. Allerdings dürften nun kaum neue Grafikkarten des Typs hinzukommen. Für Kunden dürfte sich entsprechend wenig ändern außer eben, dass sie künftig auf jenes Angebot verzichten müssen. Ob Point of View einen neuen Partner sucht oder die Entwicklung selbst in die Hand nimmt, ist nicht bekannt.

Quelle: 3D Center, Point of View, TGT

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von netherlord Schraubenverwechsler(in)
        Jip, es rentiert sich einfach nicht.
      • Von netherlord Schraubenverwechsler(in)
        Jip, es rentiert sich einfach nicht.
      • Von Trefoil80 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kuschluk
        dürfte max die kühlermehrkosten enthalten + 10 euro fürs flashen.
        Was ist mit

        - Arbeitslohn (ist ja nicht nur flashen, sondern auch auf Stabilität testen)
        - Kosten für Gebäudemiete
        - Stromkosten
        - Risikopuffer (Rücklagen), wenn eine Graka mal abraucht, ohne das man diese erfolgreich beim Hersteller reklamieren zu können

        ?

        Diese Punkte brechen dem Geschäftsmodell das Genick.
      • Von Kuschluk PC-Selbstbauer(in)
        warum auch ? in meinen augen viel zu teuer.

        dürfte max die kühlermehrkosten enthalten + 10 euro fürs flashen. meist aber locker 100 euro teurer als eigenbaulösung. meine GTX 480 war damals mit 560 € Wasserkühler + Asus referenz karte auch über 100 euro billiger als die von diesen "tunern" und läuft seit dem mit 38% OC
      • Von Trefoil80 BIOS-Overclocker(in)
        Das Geschäftsmodell "Grafikkarten durch OC scharf machen" scheint sich einfach nicht zu rechnen.

        Siehe Insolvenz auch von Edelgrafikkarten.de.
      • Von Ryle BIOS-Overclocker(in)
        Die Dinger waren zum Großteil auch nix besonderes, eher sogar Elektronikschrott im Vergleich zu anderen OC Karten. Die Preis standen auch in keiner Relation zum Gebotenen von dem her wundert mich das wenig.
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