Spezielle GPU-Architektur für Path Tracing: Silicon Arts stellt RayCore MC vor

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Spezielle GPU für Path Tracing: Silicon Arts stellt RayCore MC-Serie vor (1)
Quelle: Silicon Arts

Silicon Arts hat mit der RC MC seine neue RayCore-Grafikarchitektur vorgestellt. Konkrete Produkte mit der GPU-Architektur, die Path Tracing besonders effizient - gar in Echtzeit - berechnen soll, sind noch nicht erhältlich. Man wirbt unter anderem für den Einsatz in SoCs.

Silicon Arts hat mit der RC-MC seine neue RayCore-Grafikarchitektur vorgestellt. Laut Hersteller ist RayCore MC gut skalierbar, modular aufgebaut und kann daher in eine Vielzahl von Spieleplattformen integriert werden, etwa in die Cloud, Desktop-Systeme, mobile Plattformen, Konsolen und VR-/AR-Systeme. Produkte mit der Architektur sind noch nicht erhältlich. Wie der Hersteller mitteilt, wird RC-MC aktuell für externe Grafikbeschleuniger (eGFX) zwecks Content-Entwicklung und zur SOC-Design-Evaluierung zur Verfügung gestellt.

Jon Peddie, Gründer von Jon Peddie Research, sagt über den Release von RayCore MC: "Mit SiliconArts' neuestem Produkt fällt eine weitere Trennlinie zwischen dem professionellen Rendering und dem breiter gefächerten Grafikmarkt, dank Path Tracing-Features wie Global Illumination und Soft Shadows, die heutzutage in fortschrittlichen Rendering-Farmen Anwendung finden."

Echtzeit-Path-Tracing schneller als jemals zuvor?

RayCore MC soll auf einem speziellem Path Tracing-GPU-Algorithmen von Silicon Arts basieren und als skalierbarer 3D-GPU-Rendering-Kern fungieren. "Die RayCore MC-Serie bietet über 300 Millionen Path Tracing Rays/sec/mm² mit einer Verlustleistung von nur 5 Millionen Rays/sec/mW bei fortschrittlicher Halbleiterfertigungstechnologie", heißt es in der Pressemitteilung. Dabei handelt es sich anscheinend um eine Schätzung, ausgehend von einem bei Globalfoundries gefertigten 22-nm-Design, das man auf TSMCs 5-nm-Verfahren skaliert.

Die RayCore MC-Serie soll Echtzeit-Path-Tracing einfacher und schneller als bisher realisieren können, "was in Spiele- und anderen Echtzeit-Videoanwendungen aufgrund der hohen Rechenanforderungen bisher nicht besonders praktikabel war", so Hyung-Min Yoon, CEO von Silicon Arts. Silicon Arts habe eine sehr effiziente Architektur für das Path Tracing entwickelt. So effizient, dass Ray Tracing nun in mobilen Geräten Einzug halten könne, aber auch in der AR, VR und bei anderen Akku-betriebenen Geräten. Der Entwickler spricht von fotorealistischer Grafik - von der Cloud über den Desktop bis hin zu mobilen Geräten.

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Die RayCore MC-Serie stehe für die Evaluierung für FPGAs zur Verfügung, während man erste SoC-Bausteine für 2021 erwartet. Die Raytracing-Architektur soll man in bestehende Shader-GPU-Designs integrieren können. Weitere Details erfahren Interessenten auf Nachfrage beim Hersteller. Silicon Arts trat erst kürzlich der Khronos Group bei.

Quelle: Businesswire, Silicon Arts

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Zitat von Finallin
        Ob das was wird, dedizierte PhysX- Karten haben sich damals auch nur schleppend verkauft, und Physik war damals ein größeres Thema als RT heute.


        Endlich anständige Physik in Spielen zu haben ist für mich auch heute noch ein grösseres Thema!

        NV könnte dies sicher wieder aufkaufen um Sie wie 3Dfx im Keim ersticken lassen zu können.
        Wie sollen Sie sonst die Abzocke in Zukunft vortführen?
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Zitat von Finallin
        Ob das was wird, dedizierte PhysX- Karten haben sich damals auch nur schleppend verkauft, und Physik war damals ein größeres Thema als RT heute.


        Endlich anständige Physik in Spielen zu haben ist für mich auch heute noch ein grösseres Thema!

        NV könnte dies sicher wieder aufkaufen um Sie wie 3Dfx im Keim ersticken lassen zu können.
        Wie sollen Sie sonst die Abzocke in Zukunft vortführen?
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Wird man abwarten müssen. Die nächsten 18 - 24 Monate wird das für den PC eh uninteressant sein, denn die aktuelle GPU-Iteration steht bereits vor der Tür und deren Nachfolger ist bereits in der Entwicklung (und an den Konsolen ändert sich eh nichts mehr). Da wird kein Hersteller mal eben alles verwerfen und neu entwicklen/implementieren und zudem dann auch noch Lizenzgebühren zahlen. Hier bleibt abzuwarten, wie groß der potentielle Mehrwert ist und ob ein Hersteller bereit ist, seine selbstentwickelte IP zu verwerfen um etwas externes kostenpflichtig zu lizensieren. Am ehesten wird man die IP wohl vorerst in professionellen Beschleunigerkarten erwarten können, bspw. für Render-Farmen.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Finallin
        dedizierte PhysX- Karten haben sich damals auch nur schleppend verkauft
        Artikel nicht gelesen?

        Die Raytracing-Architektur soll man in bestehende Shader-GPU-Designs integrieren können.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Weiß nicht, was ich davon halten soll. Kommt mir eher so vor als wollen die auf den Bandwagon aufspringen, da dies momentan so ein großes Thema ist. Ob ihre Entwicklung wirklich so leistungsfähig ist, wie sie vollmundig verlauten lassen, zweifle ich irgendwie an.

        PhysX stand doch damals ziemlich allein da, was hardwarebeschleunigte Physikbrechnungen anging, oder?

        PS: I warte noch immer auf den Einzug von Unlimited Detail...
      • Von tochan01 Software-Overclocker(in)
        Ein übernahmekanidat für AMD , NV, INTEL.... mit etwas glück kauft den laden NV wie damals Agia Physx und packt das in seinen GPU's mit rein damit es wieder ein NV only ist und somit quasi nicht von allen genutzt werden kann diese Technologie. Was draus geworden ist, hat man ja gesehen.

        Hätte man es damals lizensiert an "alle" würde man heute deutlich weiter sein was Physikeffekte angeht aber is nur meine persönliche meinung
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