Mining-GPUs: 300 geschmuggelte Nvidia-Grafikkarten in Hong Kong beschlagnahmt
In Hong Kong wurden kürzlich rund 300 Nvidia-Grafikkarten beschlagnahmt, die in einem Mining-Rig landen sollten. Warum die GPUs vom Typ CMP 30HX festgesetzt wurden, ist allerdings nicht bekannt.
Nicht nur Spieler sehnen sich nach verfügbaren Grafikkarten von AMD und Nvidia, sondern auch Miner. Da die Kryptowährung Ethereum in den vergangenen Monaten immer wieder neue Höchststände erreichte, und auch im April schon wieder den bisherigen Wertrekord geknackt hat, ist Mining für manche Unternehmen weiterhin ein höchst lukratives Geschäft.
300 Nvidia-Grafikkarten vor dem Mining-Rig bewahrt
Um möglichst viel Kapital zu erschürfen, müssen die Mining-Farmen zu niedrigen Preisen an viele Grafikkarten kommen. Dass das nicht immer nur auf legalen Wegen geschieht, zeigt dabei offenbar ein Fall aus Hong Kong. Laut der chinesischen Website My Drivers hat der dortige Zoll jüngst rund 300 Nvidia-Grafikkarten beschlagnahmt, die in einem Mining-Rig landen sollten.
Bei den 300 Grafikkarten handelte es sich dabei nicht direkt um Geforce-Produkte, sondern um Nvidias neue Mining-Grafikkarten, die unter dem Namen CMP (Crypto Mining Prozessors) verkauft werden. Konkret handelt es sich um Modelle mit der Bezeichnung CMP 30HX, die auf dem TU116-100 und damit derselben GPU wie die GTX 1660 Super basieren. Im Gegensatz zu normalen Grafikkarten werden die CMP-Produkte aber ohne Displayanschlüsse ausgeliefert und sind somit für Spieler nutzlos. Zudem werden für die CMP-Grafikkarten laut Nvidia nur GPUs eingesetzt, die für den Einsatz in normalen Grafikkarten ungeeignet wären.
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Auf welcher Rechtsgrundlage die Mining-GPUs beschlagnahmt wurden, geht aus dem Artikel leider nicht hervor. Denkbar wäre, dass die Grafikkarten in eine der Regionen Chinas gehen sollten, in denen Mining inzwischen verboten ist, da die Belastung für die Stromnetze dort zu groß wurde. Auch in anderen Ländern kam es dadurch schon zu Problemen. Beispielsweise waren im Iran Anfang des Jahres vermehrt Stromausfälle zu beobachten, die angeblich durch den massiven Stromverbrauch von Mining-Farmen verursacht wurden.
Quelle: My Drivers via Videocardz

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Zusammen werden Bitcoin und Etherum derzeit auf 61 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr geschätzt. Das entspricht ungefähr 1,6 Promill der gesamten 2019er Emissionen. Oder, lautWiki den Emissionen von Burundi, DR Kongo, Zentralafrika, Tschad, Eritrea, Äthiopien, Malawi, Mali, Niger, Ruanda, Somalia, Uganda, Burkina Faso, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Madagascar, Sierra Leone, den Solomonen, Afghanistan, den Komoren, Ost-Timor, Haiti, Kiribati und Lesotho zusammengenommen. 500 Millionen Menschen auf der einen Seite – Spekulationsobjekt und Freizeitbeschäftigung einiger Weniger auf der anderen.
Betrachtet man nur den reinen Stromverbrauch (CO2-Emissionen insgesamt gehen ja zu großen Teilen auf Wärme und Verkehr zurück), reichen 128 TWh derzeit für einen Gleichstand mit der Ukraine. Norwegen, Niederlande, Griechenland & Co sind schon überholt, Polen und Ägypten in Reichweite. Sollte es für eine Erhöhung um weitere 60 Prozent reichen (und das ist im Prinzip nur eine Frage ausreichender GPU-Produktion) und die finanzielle Bedeutung pro kWh ähnlich wie bei produktiven Staaten sein, müsste man die Krytos zum nächsten G20-Gipfel einladen.
Mining GPUs für 30 Mio US Dollar
Das ist nicht die einzige Energie-Verbrennungs-Fabrik .. krank. Einfach nur krank.