Samsung mit 24 Gb/s schnellem GDDR6-Speicher für kommende GPUs
Samsung bietet nun auch Speichermodule im Format GDDR6 mit bis zu 24 Gb/s an. Damit wildert man dort, wo der teure GDDR6X unterwegs ist.
Samsung hat bestätigt, dass GDDR6 mit bis zu 24 Gb/s für die kommende GPU-Generation vorbereitet wird. Die Module werden in 10 nm EUV, bei Samsung 1z genannt, gefertigt und mit 16 Gigabit (2 Gigabyte) Kapazität verfügbar sein. "Die Datenexplosion, die jetzt durch KI und das Metaverse angetrieben wird, treibt den Bedarf an größeren Grafikfähigkeiten voran, die massive Datensätze gleichzeitig mit extrem hohen Geschwindigkeiten verarbeiten können", sagte Daniel Lee, Executive Vice President des Memory Product Planning Teams bei Samsung Electronics. "Mit unserem branchenweit ersten 24-Gbps-GDDR6-Sampling freuen wir uns darauf, den Grafik-DRAM auf GPU-Plattformen der nächsten Generation zu validieren und ihn rechtzeitig auf den Markt zu bringen, um den Ansturm der neuen Nachfrage zu erfüllen."
Interessant wird vor allem werden, wo die Module auftauchen. Samsung wird auch GDDR6 mit 16 und 20 Gb/s anbieten, die als Low-Power-Module auch mit 1,1 Volt betrieben werden können und dann 20 Prozent effizienter mit der Leistungsaufnahme umgehen sollen. Mit 24 Gb/s JEDEC-kompatibel wäre man aber auch da angelangt, wo GDDR6X unterwegs ist, der für die Geschwindigkeit auf NRZ-PAM4-Modulation setzt. Nvidia und Micron hatten die Module einst zusammen entwickelt, um den Geschwindigkeitsvorteil zu erreichen, letztlich aber vor allem zulasten der Kosten für die Integration. GDDR6X ist teurer als GDDR6.
Was in der Praxis bei Geforce RTX 4000 und Radeon RX 7000 zum Einsatz kommt, muss sich zeigen. Den Topmodellen bei Nvidia wird GDDR6X mit 21 und 24 Gb/s nachgesagt, der wahrscheinlich von Micron stammt. Darunter soll GDDR6 bis 18 Gb/s zum Einsatz kommen. Bei AMD heißt es, dass die Radeon durchgehend GDDR6 mit 18 Gb/s verwenden. Der kann traditionell von SK Hynix und Samsung kommen, aber es hieß, dass Micron auf Radeons künftig mitmischen will. Die Kosten sind letztlich aber auch nur ein Faktor. Mit den steigenden Leistungsaufnahmen der modernen Grafikkarten, an denen auch der Speicher mitwirkt, entsteht auch mehr Kühlaufwand.

Mein Fehler, das nächste mal pflastere ich den Beitrag mit Smileys zu.
Bevor du einem Unsachlichkeit und irgendwelchen Zeitgeist vorwirfst solltest du erstmal verstehen um was es genau ging - eben NICHT um ganze Grafikkarten. Dass die Tendenz "Leistungsaufnahme (fast) egal Hauptsache minimal schneller" sich durch GPUs, CPUs,... auch durchzieht ist klar, in dem speziellen Fall hier gings aber darum nicht konkret.
Gut, das hört sich nicht so spektakulär an und es ist auch weit von der Grenze, ab der man es bewußt wahrnehmen kann (ca. 20%) entfernt, aber es ist doch 2,5 bis 5 mal mehr, als du behauptest.
Das muß man schonmal klarstellen, wenn du so unsachlich über den Zeitgeist herziehst.
PS: wobei ich sagen muß, dass man es sehr wohl wahrnimmt, die wärmeren Füße fallen auf.
Gruß T.
Extrem speicherlastig ist Ethereum Mining aber ich schätze das willste jetzt kaum testen
Und bevor jemand kommt die Karte wurde fürs Gaming gekauft und auch genutzt. Ich finde aber einen Teil des Kaufpreises mir durch mining wieder zurück zu holen ok.
Mining skaliert halt eins zu eins mit Speichertakt spiele ja nicht, da diese ja nicht nur den Speicher nutzen sondern auch RT cores Rops und andere sachen in der GPU (den Chip) selber. Ich schätze ich schnapp mir am Wochende mal ein Schönes Singelplayer Game und Teste ein wenig.