AMD Radeon: Micron mit GDDR6-Speicher für 6000er-GPUs
Vor Kurzem teilte der Halbleiterhersteller Micron Technology mit, dass es ab sofort GDDR6-Speicher mit 16 Gbit/s für die Radeon-Grafikkarten der 6000er-Serie von AMD geben soll. Betroffen von Microns Speicher sollen zu Beginn ausgewählte GPUs der 6600er- und 6700er-Serie sein.
Der US-amerikanische Hersteller von Halbleitern Micron Technology verkündete am 1. November in einer Pressemitteilung, dass AMDs Radeon-6000er-Serie, basierend auf der RDNA2-Architektur, jetzt auch von GDDR6-Speicher des Herstellers profitieren werde. Bislang sollen Samsung und SK Hynix den Grafikspeicher für die betroffenen Karten zur Verfügung gestellt haben. Mit Micron gibt es jetzt einen dritten Hersteller im Bunde. GDDR6 mit einer Bandbreite von 16 Gbit/s wird bei dem amerikanischen Hersteller laut eigenen Angaben in der 1z-Prozesstechnologie gefertigt mit einer 14-nm-Herstellung als Basis.
Radeon-GPUs der 6600er- und 6700er-Reihe betroffen
Zur Verfügbarkeit meldet Micron, dass ausgewählte Grafikkarten der Radeon-6000er-Serie mit dem neuen GDDR6-Speicher ausgestattet werden. Den Anfang sollen die Radeon-GPUs der 6600er- und 6700er-Baureihen machen. Ausgerollt wird die Unterstützung im vierten Quartal 2021, also praktisch ab sofort. Vermutlich wird dies dafür sorgen, dass sich die Liefersituation verbessert.
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Scott Herkelman, der eine hohe Position bei AMD innehat, erklärt zur Zusammenarbeit mit Micron:
"Micron hat eine starke Geschichte vorzuweisen, was die Entwicklung erweiterter Speicherprodukte betrifft. Und wir haben eng mit ihrem Entwicklerteam zusammengearbeitet, um GDDR6 für Grafikkarten, die auf der RDNA2-Architektur basieren, zu optimieren und damit unseren Board-Partnern mehr Auswahl und Flexibilität gegeben, zusätzliche Designs für Spieler zu kreieren."
Quelle: Micron Technology

Weil es keinen gesellschaftlichen Schaden verursacht. Nur Luxusprobleme. Mal ehrlich, wieviele Menschen außerhalb dieses Forums wissen überhaupt um die Situation bei Grafikkarten?
Wie denn bitte? Grafikkartenabgabe? Miningsteuer? Ein bisschen über die MwSt. Das macht den Kohl aber nicht fett.
Selbst wenn Eigenbau PCs aussterben gehen alle 3 sicher nicht Pleite.
Es bleiben ja Notebooks, Fertig PCs, Rechenzentren, Firmenrechner, die Konsolen brauchen Hardware, Gamestreaming etc.
Davon ab, dass genug Menschen die aktuellen Preise ja zahlen. Ob der Markt aus 1000 Kunden besteht oder aus 250 die das 4fache Zahlen ist dem Umsatz aber schnurz.
Denn 1200€ sind besser als lediglich 600€ für jede 6800xt.
Ergo bereichert sich jeder Hersteller gerade am Mining Wahn.
Ein Verbot muss her.
Wenn ich meine Garage als Hobbyraum verwende ist das verboten. Da muss falls vorhanden auch das Auto drin geparkt werden
Glaubts mir es ist so.
Es bleiben ja Notebooks, Fertig PCs, Rechenzentren, Firmenrechner, die Konsolen brauchen Hardware, Gamestreaming etc.
Davon ab, dass genug Menschen die aktuellen Preise ja zahlen. Ob der Markt aus 1000 Kunden besteht oder aus 250 die das 4fache Zahlen ist dem Umsatz aber schnurz.
MfG Föhn.
eher das die Prioritäten was zu produzieren ist falsch gesetzt ist für uns PCler
Darüber hinaus würde, wenn Micron genug Kapazitäten hätte und diese OC-BGAs auch an AMD verkaufen könnte, letzteren das voraussichtlich jedoch auch nichts bringen, denn AMD düfte hier ein PMA4-fähiger Speichercontroller fehlen, da AMD damals bei der Entwicklung keinen Zugriff auf diese Technologie hatte und die dementsprechend auch nicht berücksichtigt haben wird, zumal ein derart angepasster IP-Block AMD sicherlich noch mehr in der Lizensierung gekostet haben würde und die werden sicherlich nichts finanzieren, was ihnen am Ende nichts bringt, da vollkommen unklar war, wann Micron möglicherweise dieses OC-GDDR6 auch anderen Herstellern anbieten können wird und ob überhaupt in absehbarer Zeit. Bei nVidia wartete man ja schon lange genug darauf, dass endlich 16 Gb-BGAs zur Verfügung stehen würde von dem Speichertyp.
Bei AMD dürfte bei RDNA2 mit normalem GDDR6 bei bestenfalls 18 Gbps schluss sein und diese BGAs waren im 2HJ20 praktisch kaum zu bekommen, d. h. darauf basierend wird keiner etwas großvolumiges wie eine Grafikkartenserie aufsetzen.
nVidia verkauft die ab dem Frühjahr als Super Karten mit viel mehr GDDR RAM, schüttelt sich nVidia aus dem Ärmel bevor die Lagerkosten zu hoch werden.
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Die Firmen die keine extra Chips mehr bekommen sind nVidia und AMD Huawei und andere.
Die haben die Lager voll aber verkaufen nicht behaupte ich mal.
ZITAT PCGH.
So gibt er in einem Interview mit dem Online-Magazin Time an, dass es Leute gibt, die an unterschiedlichen Orten innerhalb der Lieferkette Chips horten würden. Als Konsequenz daraus habe man anhand interner Daten abgeglichen, welche Lieferaufträge wirklich auf die Notwendigkeit von Chips zurückgehen und welche nur zur Hortung eingegangen sind. Jedoch führt dies unweigerlich dazu, dass TSMC Entscheidungen darüber fällen muss, welche Kunden zuerst bedient werden. "Wir lernen ebenfalls, denn so etwas haben wir zuvor noch nie machen müssen", sagt Liu. "Manchmal sind Kunden nicht zufrieden, aber wir müssen das Beste tun für die Branche."