Grafiktuner Reshade 6.0 ist fertig: Raytracing, RTX Remix und mehr
Jedes Spiel grafisch aufmotzen: Dieses Motto gilt für das Tool Reshade auch in der neuen Version 6.0. Raytracing, RTX Remix und mehr sind die Schlagwörter.
Patrick Mours, seines Zeichens Developer Technology Engineer bei Nvidia, ist immer noch der Macher hinter Reshade. Gut ein Jahr und neun Monate nach Release von Version 5 ist es nun Zeit für Reshade 6.0.
Das kann Reshade
Zur Erinnerung: Reshade lässt sich nach dem Laden eines Spiels als Overlay starten, woraufhin man die Shader selbst und auch deren Parameter mit einer Vorschaufunktion verändern kann. Jeder Effekt lässt sich einzeln aus- und einschalten und die Unterschiede werden sofort sichtbar - auch die Auswirkungen auf die Fps. Die Software ist seit dem 1. Januar 2017 Open Source. Mithilfe von Reshade lassen sich Spiele auf umfangreiche Art und Weise anpassen: Das Tool hat Zugriff auf alle Farbinformationen sowie den Tiefen-Buffer, womit sich Farbkorrekturen, Anti-Aliasing, eine Umgebungsverdeckung und noch vieles mehr zuschalten lassen. Entsprechende Einstellungen lassen sich als Preset-Ini speichern und man kann diese mit anderen Nutzern teilen. Eine umfangreiche Anleitung zum Einsatz von Reshade (bis V4) finden Sie bei PCGH Plus.
Mit der neuen Version kommen weitere Optionen in das Reshade-Repertoire. So wird nun auch Deutsch unterstützt, es gibt diverse API-Erweiterungen und Bugfixes, dazu kommt die Erkennung und Behandlung von RTX-Remix-Spielen; ab dem 22.1. startet bekanntlich die Open Beta für RTX Remix. Die Erwähnung einer Raytracing-Add-on-API lässt die Kollegen von Wccftech darauf hoffen, dass Shader-Entwickler die Raytracing-Hardwarebeschleunigung von Geforce RTX oder RX 6000/7000 nutzen könnten. Das sei bei Tools wie MartyMcFly's RTGI oder NiceGuy's Complete RT, die gerne auch in der PCGH-Community zum Einsatz kommen, bisher nicht möglich. Bestätigt ist das aber noch nicht.
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Das Changelog klingt ansonsten recht technisch, wir verweisen direkt auf die Webseite von Reshade. Das Tool unterstützt Direct3D 9, Direct3D 10, Direct3D 11, Direct3D 12, OpenGL und Vulkan. Es braucht einen PC mit Windows 7 SP1, 8.1, 10 oder 11. Kennen oder nutzen Sie Reshade? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Für ältere sowie neuere Sachen echt zu empfehlen.
In BF oder ARK läuft das heute noch ohne Probleme.
Aber auch bei älteren Spielen (aktuell Dragon Age Inquisition) nutze ich Luma Sharpen. Zusätzlich noch FakeHDR und GloomAO (frisst Leistung wie sau).
Da droppt die 4090 sogar von ~140Fps auf ~90. Aber es sieht geil aus für 2014