Radeon HD 6850 im Low-Profile-Format gesichtet

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In Japan wurde eine Radeon HD 6850 im Low-Profile-Format gesichtet. Der Hersteller AFOX presst die Elemente auf das kleine PCB. Außerdem benötigt die Karte keine externe Stromversorgung über PCI-Express-Anschlüsse.

Unter dem Modellnamen AF6850-1024D5L vertreibt der Anbieter AFOX in Japan eine Radeon HD 6850, deren Bauteile auf ein Low-Profile-Format gepresst wurden. Die GPU, welche mit 775 MHz (Referenz) taktet, greift auf 1.024 MiByte GDDR5 zurück, der mit 2.000 MHz arbeitet. Gekühlt wird das Konstrukt von zwei winzigen Lüftern, die auf einem Aluminiumkühler sitzen. Zudem benötigt die Grafikkarte keine externe Stromversorgung. Bildsignale werden per DVI und Display-Port ausgegeben. Der Preis beläuft sich auf 19.480 Yen; umgerechnet etwa 175 Euro.

Radeon HD 6870/6850 im Test: Architektur
Die Karten basieren auf dem neuen "Barts"-Chip, Dieser läuft wie gehabt bei TSMC im 40-Nanometer-Prozess vom Band und verfügt über 1,7 Milliarden Transistoren. Die Technik fußt auf der Evergreen-Generation: Die Shader-Einheiten sind nach wie vor im 5D-VLIW-Design aufgebaut und in 14 SIMD-Rechenwerken zu je 80 ALUs und 4 TMUs organisiert. Damit ergeben sich ingesamt 1.120 Shader- und 56 Textur-Einheiten für den vollen "Barts XT" auf der Radeon HD 6870. 32 Raster-Endstufen (ROPs) sind für Kantenglättung und Co. zuständig, das Speicherinterface ist wie bei Cypress 256 Bit breit. Doch Barts geht nicht nur als HD 6870 an den Start: Die Radeon HD 6850 beherbergt den "Barts Pro", einen auf 960 ALUs und 48 Textureinheiten gestutzten Chip. Die Anzahl der ROPs und das Speicherinterface bleiben unangetastet.

Um die GPU weiter zu schrumpfen, verzichtet AMD zurzeit auf die Unterstützung von Double-Precision (DP), außerdem wurde die Packdichte weiter erhöht. Damit landet Barts mit offiziellen 255 mm² zwischen Cypress (334 mm²) und Juniper (166 mm²). Um trotz gesunkener Anzahl an Recheneinheiten die Leistung hoch zu halten, taktet AMD den Barts Pro der Radeon HD 6850 mit 775 MHz und den Barts XT der Radeon HD 6870 mit 900 MHz.

Quelle: Akiba

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Charlie Harper Software-Overclocker(in)
        Die Stromaufnahme dürfte kein Problem sein, da ein PCIe 2.0 Slot das locker verträgt. Einzig die Lüfter muss man austauschen, damit das Geräuschniveau erträglich wird.
        Für HTPCs sicher eine sehr interessante Karte.
      • Von Charlie Harper Software-Overclocker(in)
        Die Stromaufnahme dürfte kein Problem sein, da ein PCIe 2.0 Slot das locker verträgt. Einzig die Lüfter muss man austauschen, damit das Geräuschniveau erträglich wird.
        Für HTPCs sicher eine sehr interessante Karte.
      • Von Der-Bert Freizeitschrauber(in)
        das sie was man an breite spart haut man an länge wieder drauf. muss aber nicht immer schmaler sein. beispiel die zotac 9800 gt ein slot hoch aber normales pcb.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        "low-profile" bedeutet, dass die Karte (wie auch klar auf den Bildern zu erkennen ist) nur habl so breit ist wie eine wormale, was in manchen Office und HTPC Gehäusen nötig ist

        Für die meisten derartigen Gehäuse dürfte diese Karte aber zu lang sein...
      • Von TRIdimention Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich glaub auch dass aufgrund der begrenzten Stromversorgung des PCIe-slots die Low-profile Karte nicht an die Leistung der "normalen" HD6850 herankommen wird
      • Von Der-Bert Freizeitschrauber(in)
        für eine low-profile is die aber doch ganz schön groß und lang . Heiß low-profile nicht auch kleinerer kühler/lüfter?
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