Geforce RTX 5000: Chipgrößen und Transistorzahlen bekannt - Packdichte stagniert
Im Nachgang zur Präsentation auf der CES hat Nvidia die Chipgrößen und Transistor-Anzahlen der neuen RTX-5000-Grafikkarten veröffentlicht. Bei der Packdichte tritt Gaming-Blackwell demnach auf der Stelle.
Nvidia hat auf der CES zwar die ersten RTX-5000-Grafikkarten angekündigt, nach der offiziellen Präsentation waren aber noch viele Fragen offen. Weitere Details zur Architektur kamen erst etwas später im Rahmen des Editor's Day, und für belastbare Leistungswerte muss man ohnehin den Launch der jeweiligen Grafikkarten abwarten. Im Voraus schon bekannt sind dafür die Chipgrößen und Transistor-Zahlen der neuen Gaming-Blackwell-GPUs: Diese hat Nvidia ebenso auf dem Editor's Day verraten - und sie wurden jüngst von 3D Center zusammengefasst.
Kein großer Sprung
Demnach kommt der GB202 mit 92,2 Milliarden Transistoren auf 750 mm², der GB203 mit 45,6 Milliarden Transistoren auf 378 mm² und der GB205 mit 31,0 Milliarden Transistoren auf 294 mm². Obwohl Nvidia bei den neuen Grafikkarten auf die 4-nm-Fertigung statt der bisher genutzten 5-nm-Fertigung setzt, steigt die Packdichte dabei offenbar kaum an. Die GPU GB202, die in der RTX 5090 zum Einsatz kommen wird, schneidet mit 122,9 Millionen Transistoren pro mm² noch am besten ab. Der Wert des Vorgängerchips AD102 - 125,3 Millionen Transistoren pro mm² - bleibt aber unerreicht.
| GPU | Transistoren | Chipfläche | SMs | Transistoren pro mm² | SMs pro mm² |
|---|---|---|---|---|---|
| GB202 | 92,92 Mrd. | 750 mm² | 192 | 123,9 | 0,256 |
| AD102 | 76,3 Mrd. | 609 mm² | 144 | 125,3 | 0,236 |
| GB203 | 45,6 Mrd. | 378 mm² | 84 | 120,6 | 0,222 |
| AD103 | 45,9 Mrd. | 379 mm² | 80 | 121,1 | 0,211 |
| GB205 | 31,0 Mrd. | 263 mm² | 50 | 117,9 | 0,19 |
| AD104 | 35,8 Mrd. | 294 mm² | 60 | 121,8 | 0,204 |
Auffällig schwach schneidet zudem der GB205-Chip ab - mit nur 117,9 Millionen Transistoren pro mm². Passend dazu kommen dort auch nur vergleichsweise weniger Shader Multiprocessors (SMs) pro Fläche unter - 0,19 statt - im Extremfall - 0,256 beim GB202. Nachdem ein Teil der Chipfläche aber von anderen Schaltungen wie etwa dem Speicherinterface belegt werden, sind größere Schwankungen hier nicht ungewöhnlich.
Aus technischer Sicht spannend dürften insbesondere die Modelle Geforce RTX 5080 und Geforce RTX 5070 Ti werden, die auf dem GB203 basieren. Dieser liegt sowohl bei den Transistoren als auch bei der Chipfläche nahezu exakt auf dem Niveau des AD103 (RTX 4070 Super, RTX 4080 (Super)), sodass sich hier die Vorteile durch die neue Gaming-Blackwell-Architektur und die verbesserte Fertigung direkt zeigen dürften. Mehr dazu wird man wohl zum Release der neuen Modelle erfahren: Tests zur RTX 5090 sollen angeblich am 24. Januar erscheinen, Berichte zur RTX 5080 folgen angeblich am 29. Januar.
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Quelle: 3D Center

Formell ist 18A eine Verfeinerung von 20A. Der wiederum ist ein Fullnode weiter als Intel 4/3, wäre nach alter ITRS-Zählweise also grob 5 nm, genau wie N3. (Wobei die Unterschiede natürlich auseinanderlaufen, je länger die Hersteller ihr eigenes Bier brauen.)
Leider gibt es Intel 4 nur im Notebook, Intel 3 nur im Server, Intel 20A gar nicht mehr, Intel 18A noch nicht und N3 nur bei Apple, im Notebook und in LGA1851-CPUs, deren bislang gemessene Leistung aber angeblich aus Soft- und Firmware-Gründen enttäuschend war.
Im Prinzip konnte seit Intel 7 (= ITRS 10 nm) kein Intel-Prozess mehr gründlich und repräsentativ getestet werden. Intel 7 wiederum stand gegenüber dem TSMC-Pendants N7 sehr gut im Futter (wie Alder Lake gegen Ryzen 5000 gezeigt hat), kam aber viel zu spät. Gegen N5 (Ryzen 7000) hatte er ziemliche Probleme, aber das war halt auch ein Full-Node-Vorsprung. Abgesehen von dem Duell Meteor Lake versus Phoenix = Hawk Point (Intel 4 vs. N4) gab es seitdem keine Begegnung mehr auf Augenhöhe. Aber das sind halt primär Notebook-Chips und wenn man ganze Notebooks vergleichen muss, haben die Geräte oft mehr Einfluss auf die Messungen als die CPUs darin. (Wir haben vergeblich versucht, einen verlöteten oder LGA1851 MTL aus dem Embedded-Bereich zu bekommen, um ihn gegen Ryzen 8000G im AM5 antreten zu lassen.)
Aktuell wird erwartet, das Panther Lake zumindest teilweise Arrow-Lake-Modelle ersetzen wird. Also muss 18A zumindest aus Intels Sicht besser als N3 sein – aber das wäre es für den Hersteller ja auch schon, wenn es gleich schnelle und effiziente, aber in der Herstellung billigere CPUs ermöglicht und letzteres ist bei extern vs. intern keine Kunst.
"N4" ist bekanntermaßen nur ein Marketing-Name für eine performantere Version des gleichen ITRS-7-nm-Prozesses, der auch schon als "N5" verkauft wurde. "4 nm" ist da gar nichts, genauso wie bislang nichts "5 nm" war und demnach wird auch nicht 1 nm kleiner. Erst mit N3 dürfte die Finnenbreite ~5 nm erreichen und dann muss man noch auf die für Schaltungen wichtigere Länge der Zellen sowie die Zahl der pro Transistor parallel benötigten Finnen schauen, ehe man etwas über die Transistordichte sagen kann. Bislang hat sich Nvidia zudem nicht mit explodierenden Cache-Größen gebrüstet, wohl aber mit Logik-Einheiten. Wenn der Anteil von letzteren hochgeht, senkt das immer die Transistordichte und gleicht somit leicht die kleineren Fertigungsvorteile einer Node-Weiterentwicklung aus.
Im Grunde gibt es außer DLSS4 MFG keine wirklichen Verbesserungen im Vergleich zu RTX4000.
Ansonsten freu ich mich eher auf die dlss Verbesserungen und das Transformer Modell. Mal sehen, aber da muss Raff schon gewichtige Argumente bringen damit ich mich von der 4090 wegbewege, zudem die tdp ja auch gestiegen ist.
"N4" ist bekanntermaßen nur ein Marketing-Name für eine performantere Version des gleichen ITRS-7-nm-Prozesses, der auch schon als "N5" verkauft wurde. "4 nm" ist da gar nichts, genauso wie bislang nichts "5 nm" war und demnach wird auch nicht 1 nm kleiner. Erst mit N3 dürfte die Finnenbreite ~5 nm erreichen und dann muss man noch auf die für Schaltungen wichtigere Länge der Zellen sowie die Zahl der pro Transistor parallel benötigten Finnen schauen, ehe man etwas über die Transistordichte sagen kann. Bislang hat sich Nvidia zudem nicht mit explodierenden Cache-Größen gebrüstet, wohl aber mit Logik-Einheiten. Wenn der Anteil von letzteren hochgeht, senkt das immer die Transistordichte und gleicht somit leicht die kleineren Fertigungsvorteile einer Node-Weiterentwicklung aus.
Ich glaube das wird bei NV auch die nächste Zeit leider so bleiben.
Da müssen selbst Enthusiasten nicht mehr jede Generation aufrüsten.