ROG XG Mobile: Asus bringt RTX 5000 als eGPU - mit Thunderbolt 5 und Hub

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ROG XG Mobile: Asus bringt RTX 5000 als eGPU - mit Thunderbolt 5 und Hub
Quelle: Asus

Asus hat eine neue eGPU-Generation angekündigt, die auf Nvidias RTX 5090 Mobile / RTX 5070 Ti Mobile setzen soll. Trotz des hohen Verbrauchs ist das Gehäuse des ROG XG Mobile dabei sehr kompakt.

Mit den frisch angekündigten RTX-5000-Grafikkarten von Nvidia kommt nicht nur neue Bewegung in den Desktop- und den Notebook-Markt, sondern es gibt auch neue Möglichkeiten für eGPUs. Passend dazu hat Asus eine neue Generation der hauseigenen Modelle vom Typ ROG XG Mobile angekündigt. Ebendiese sollen die Geforce RTX 5090 Mobile und die Geforce RTX 5070 Ti Mobile in einem tragbaren Gehäuse unterbringen.

Viel Leistung auf wenig Raum

Konkret spricht Asus von einem Gewicht von 952 g, in dem das integrierte 330-Watt-Netzteil bereits enthalten ist. Auch die Abmessungen des Geräts sind mit 208 x 155 x 29 mm recht kompakt. Erfreulich ist zudem, dass das Unternehmen den proprietären Anschluss des Vorgängers eingestampft hat. Zum Einsatz kommt künftig Thunderbolt 5, womit eine Datenrate von 80 Gbps in beiden Richtungen möglich wird. Zum Vergleich: Der vorherige Anschluss schaffte 63 Gbps, die oft genutzte Oculink-Schnittstelle kommt auf 64 Gbps. Der Performance-Verlust durch die begrenzte Datenrate dürfte damit nun etwas geringer ausfallen, aber wohl weiterhin vorhanden sein.

Die kompakte eGPU verfügt über ein integriertes Netzteil und ein Hub. Quelle: Asus Die kompakte eGPU verfügt über ein integriertes Netzteil und ein Hub. Neben der Funktion als externe Grafikkarte soll die neue Version des ROG XG Mobile auch einen Hub enthalten. Verbaut werden zwei USB-3.2-Anschlüsse nach Gen 1 sowie ein Kartenleser, eine HDMI-2.1- und Displayport-2.1-Buchse sowie ein Netzwerkanschluss mit 5 Gbps. Die USB-Ports sollen sich dabei auch als Ladeanschlüsse eignen - die Rede ist von maximal 140 Watt.

Passend dazu: RTX 5080 Laptop: Übertrifft in erstem Benchmark die mobile RTX 4090

Leider hat Asus bislang weder Leistungswerte noch Details zur Lautstärke preisgegeben. Die Rede ist zwar von einer Vapor Chamber sowie von verbauten Staubfiltern, dadurch wird der verbaute Lüfter aber nicht zwangsläufig leise. Mehr dazu wird man wohl erfahren, wenn die neue eGPU erscheinen wird. Das soll irgendwann im ersten Quartal passieren. Preislich darf man sich dabei auf einiges gefasst machen: Die ROG XG Mobile mit RTX 5090 Mobile soll 2.200 US-Dollar kosten, und auch mit RTX 5070 Ti Mobile werden noch 1.200 US-Dollar verlangt. Die Preise sind dabei wohl noch ohne Mehrwertsteuer. Hierzulande liegt man damit wohl in der Region um 2.500 und 1.400 Euro.

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Quelle: Asus (Pressemitteilung) / Videocardz / The Verge

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Der PCGH-Preisvergleich listet 2975 Notebook-Neuvorstellungen seit Anfang 2024, davon [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Nehmen wir teurere Windows-Modelle ohne dGPU, also die Zielgruppe einer dicken externen GPU, liegt die Quote sogar bei [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], also knapp 92 Prozent. Das würde ich nicht als "sehr kleinen Marktanteil" bezeichnen. Und strenggenommen müsste man sogar noch die Modelle mit dicker APU abziehen, denn da hat der Käufer ja genauso wie bei dGPU schon extra für eine höhere Grafikleistung bezahlt und somit, wenn es kein Fehlkauf war, ebenfalls kein Interesse mehr an teuren, externen Erweiterungen.

        Thunderbolt ist meiner Meinung nach das kleinere Problem, seitdem es Intel nativ in die CPUs integriert und solange, bis AMD im High-End-ultra-mobile-CPU-Markt die Führung übernimmt und dafür gibt es nicht einmal Pläne. Die viel größere Herausforderung für Asus dürfte der mangelnde Bedarf sein: High-End-Gamer ohne Desktop sind selten, im hauseigenen Portfolio werden sogar 13-Zoll-Tablet mit interner RTX 5000 ausgestattet, Strix Halo will auch noch eine Schnitte vom HP-GPU-Laptop-Markt. 99 Prozent der Nutzer werden also nie Bedarf für so eine Box haben und beim verbleibenden Prozent müssen auch erst einmal Wissen über das Angebot und Budget für selbiges aufeinandertreffen. Somit nützte es wenig, dass fast alle Thunderbolt zur Verfügung hätten.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Der PCGH-Preisvergleich listet 2975 Notebook-Neuvorstellungen seit Anfang 2024, davon [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Nehmen wir teurere Windows-Modelle ohne dGPU, also die Zielgruppe einer dicken externen GPU, liegt die Quote sogar bei [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], also knapp 92 Prozent. Das würde ich nicht als "sehr kleinen Marktanteil" bezeichnen. Und strenggenommen müsste man sogar noch die Modelle mit dicker APU abziehen, denn da hat der Käufer ja genauso wie bei dGPU schon extra für eine höhere Grafikleistung bezahlt und somit, wenn es kein Fehlkauf war, ebenfalls kein Interesse mehr an teuren, externen Erweiterungen.

        Thunderbolt ist meiner Meinung nach das kleinere Problem, seitdem es Intel nativ in die CPUs integriert und solange, bis AMD im High-End-ultra-mobile-CPU-Markt die Führung übernimmt und dafür gibt es nicht einmal Pläne. Die viel größere Herausforderung für Asus dürfte der mangelnde Bedarf sein: High-End-Gamer ohne Desktop sind selten, im hauseigenen Portfolio werden sogar 13-Zoll-Tablet mit interner RTX 5000 ausgestattet, Strix Halo will auch noch eine Schnitte vom HP-GPU-Laptop-Markt. 99 Prozent der Nutzer werden also nie Bedarf für so eine Box haben und beim verbleibenden Prozent müssen auch erst einmal Wissen über das Angebot und Budget für selbiges aufeinandertreffen. Somit nützte es wenig, dass fast alle Thunderbolt zur Verfügung hätten.
      • Von kaiusbonus Schraubenverwechsler(in)
        Ich sehe da eigentlich nur den Anschluss das Problem, wie viele Laptops am Markt haben Thunderbolt...

        Eigentlich kommt man nur über einen M.2 Slot an die PCI Lanes um sie nach außen zu führen. Aber das ist nichts für den Normalo.
        Schade das hierzu der Übertragungsstandard fehlt oder der Marktanteil sehr klein ist.
      Direkt zum Diskussionsende
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