Grafikkartenpreise: Ein wenig Erholung bei Ampere- und RDNA2-GPUs
Bei 3D-Center.org wurden die Preistrends von Nvidias Geforce-RTX-30er- und AMDs Radeon-RX-6000er-Karten erneut in diesem Monat aktualisiert. Dabei lassen sich wieder Preissenkungen feststellen. Der Einbruch der Kryptowährungen soll aber vorerst noch keinen Einfluss auf den Rückgang haben.
Zu den sehnlichsten Wünschen eines PC-Enthusiasten gehören wohl bezahlbare und gleichzeitig leistungsfähige Grafikkarten. Auch für die Community von PCGH ist dieses Thema sehr wichtig, wie aus einer Umfrage zum neuen Jahr hervorging. Da bietet es sich an, dass die Betreiber von 3D-Center.org ihre Preisstatistiken zum erneuten Male im Januar aktualisiert haben. Und siehe da: Die Preise von Nvidias Ampere- und AMDs RDNA2-GPUs sind tatsächlich erneut gesunken.
Preiserholungen von bis zu 11 Prozent
Dabei sanken die Preise bei Grafikkarten von AMD stärker als bei denjenigen von Nvidia. Im Fall von Ampere-GPUs ist ein Rückgang von 185 auf 177 Prozent - die Grafikkarten teurer sind, als sie sein sollten - festzustellen. Auf Seiten AMDs ist bei RDNA2-GPUs sogar ein elf-prozentiger Rückgang zu verzeichnen - von 178 runter auf 167 Prozent.
Bei Videocardz geht man derweil davon aus, dass die niedrigeren Preise noch nicht mit dem Einstürzen der Kryptowährungen aus der vergangenen Woche zu erklären sind. Den daraus resultierenden Effekt auf die Preise sollte man erst in den kommenden Wochen beobachten können. Besonders das für GPU-Mining beliebte Ethereum soll derzeit bei seinem niedrigsten Wert seit August liegen. Wenn dann im Juni auf das Proof-of-Stake-Konzept beim Ethereum-Mining umgestellt wird, kann es passieren, dass sich alle Grafikkartenkäufe bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr rentieren. Dann könnte es Jahre dauern, den Preis der GPU durch das Minen wieder einzufahren.
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AMD und Nvidia bringen zudem in dieser Zeit ihre Einstiegs-GPUs mit der Radeon RX 6500 XT (bereits erschienen) und der Geforce RTX 3050 auf den Markt. Vor Kurzem hat Nvidia darüber hinaus die Preise seiner Referenzdesigns in Europa erhöht. Demnach würden die Preise laut Videocardz stärker sinken, wenn 3D-Center mit seiner Preisgestaltung nachzieht. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, soll 3D-Center in Euro umgerechnete UVPs aus den USA mit zusätzlicher Mehrwertsteuer verwenden. Letztlich ist speziell bei diesen Preistrends immer zu beachten, dass sie sich nur auf deutsche und österreichische Einzelhändler beziehen.
Quelle: 3D-Center via Videocardz

da wüsste ich schon gerne fundiert von dir, worauf du diese Weisheit begründest?
Kann also irgendwie beide Seiten verstehen.
Abwarten und Tee trinken und teilweise findet man wirklich gute Schnapper auf dem Gebrauchtmarkt.
Ich habe letzte Woche für meinen Cousin eine RX580 von Powerdevil 8GB für 250€ gekauft. Bei den aktuellen Preisen finde ich das als Übergang in Ordnung.